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  • NARGAROTH veröffentlicht nach über einem Jahrzehnt „Apocalyptic Steel“

    NARGAROTH veröffentlicht nach über einem Jahrzehnt „Apocalyptic Steel“

    NARGAROTH, das alleinige Schaffen von Rene „Ash“ Wagner, kehrt mit seinem lang erwarteten Album „Apocalyptic Steel“ zurück. Das Werk, das ursprünglich 2014 in einem intensiven Wochenend-Marathon bei Trident Studios in Pacheco, Kalifornien, aufgenommen wurde, lag jahrelang ungehört auf einer Festplatte, während „Era of Threnody“ Vorrang hatte. Nun, mehr als zwölf Jahre nach den ersten Sessions, ist das Album vollständig überarbeitet, neu gemischt und veröffentlicht. „Apocalyptic Steel“ zeigt NARGAROTH in seiner reinsten Form: neun Tracks roher, ungeschönter und kompromissloser deutscher Black Metal. Von der räuberischen Aggressivität von „Twisted Steel“ über den…

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  • Review: MAYHEM – Liturgy of Death (2026)

    Review: MAYHEM – Liturgy of Death (2026)

    Mit „Liturgy of Death“ beweisen MAYHEM erneut, dass sie ihr Handwerk beherrschen. Das Album ist sauber produziert, die Instrumente sitzen präzise, und die Songs bewegen sich sicher im vertrauten Black-Metal-Terrain der Band. Riffs, Blastbeats und eine düstere Grundstimmung sind reichlich vorhanden – musikalisch ist „Liturgy of Death“ absolut okay, stellenweise sogar überzeugend. Doch genau hier beginnt auch das Problem. Blickt man zurück in die frühen 90er, insbesondere auf „De Mysteriis Dom Sathanas“, wird deutlich, was dem neuen Album fehlt. Damals war MAYHEM mehr als nur Musik: Die Band stand für…

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  • Review: TYRANNI – Dränkt av Livets Sekret (2024)

    Review: TYRANNI – Dränkt av Livets Sekret (2024)

    Mit „Dränkt av Livets Sekret“ offenbart TYRANNI eine Seite des schwedischen Black Metal, die weniger auf rohe Aggression als auf innere Zerrissenheit, existenzielle Schwere und emotionale Tiefe setzt. Das Album wirkt wie ein stiller Monolog – verzweifelt, introspektiv und zugleich von einer eigenartigen Würde getragen. TYRANNI ist ein Projekt aus Schweden, das stilistisch klar im traditionellen, nordisch geprägten Black Metal verankert ist, sich jedoch konsequent von bloßer Nostalgie löst. Statt Ideologien oder äußerer Provokation stehen hier menschliche Abgründe, Vergänglichkeit und das Ringen mit dem eigenen Dasein im Mittelpunkt. Der Albumtitel…

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  • Review: MUVITIUM – I Skogens Karga Dunkel (2024)

    Review: MUVITIUM – I Skogens Karga Dunkel (2024)

    Mit „I Skogens Karga Dunkel“ legt MUVITIUM ein Werk vor, das weniger Album im klassischen Sinn als vielmehr ein geschlossenes Stimmungsbild ist. Veröffentlicht 2024, bewegt sich dieses rund 40-minütige Werk zwischen EP und Langspieler und markiert eine Phase, in der das Projekt seine ästhetischen und emotionalen Kernthemen besonders konsequent ausarbeitet. MUVITIUM ist ein schwedisches One-Man-Projekt, das tief in der Tradition des nordischen, melancholischen Black Metal verwurzelt ist. Anders als viele moderne Produktionen setzt Muvitium nicht auf technische Perfektion oder zeitgemäße Glätte, sondern auf Atmosphäre, Wiederholung und innere Geschlossenheit. Naturmystik, Einsamkeit,…

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  • Review: NEITIAN – Ur Evighetens Kittel (2025)

    Review: NEITIAN – Ur Evighetens Kittel (2025)

    Mit „Ur Evighetens Kittel“ gelingt der schwedischen Black‑Metal‑Formation NEITIAN ein dunkles, atmosphärisches Werk, das den Hörer in seinen Bann zieht wie ein uralter Bannkreis. Der Titel allein – übersetzt so viel wie „Aus dem Kessel der Ewigkeit“ – verspricht musikalisch eine Reise tief in vergangene Zeiten, in die Schatten der Wälder und unter die knorrigen Wurzeln der Natur selbst. Das Album entfaltet seine Wirkung bereits im ersten Track „Vid underjordens domän“, einem düsteren, instrumentalen Prolog, der wie ein Blick in ein unterirdisches Reich wirkt – kalt, geheimnisvoll, voller Erwartung. Danach…

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  • Review: XIV Dark Centuries – Aus Uralter Zeit (2025)

    Review: XIV Dark Centuries – Aus Uralter Zeit (2025)

    Mit „Aus Uralter Zeit“ entführen XIV Dark Centuries den Hörer auf eine Reise tief in die mystischen Wälder und Nebellandschaften Thüringens, wo Vergangenheit und Legende aufeinandertreffen. Schon die ersten Takte lassen die dunklen Burgruinen und dichten, geheimnisvollen Wälder dieses historischen Landes lebendig werden und schaffen eine Atmosphäre, die gleichermaßen episch wie ehrfürchtig ist. Musikalisch überzeugt das Album durch die kraftvolle Mischung aus treibenden Gitarrenriffs, hymnischen Chören und atmosphärischen Passagen, die den Geist Thüringens spürbar in die Musik einfließen lassen. Stücke wie „Unendlichkeit“ vereinen rohe Energie mit epischer Größe, während „Das…

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  • Review: Klävitt, Klävitt… – Dvälj i Dunklets Skogar (2025)

    Review: Klävitt, Klävitt… – Dvälj i Dunklets Skogar (2025)

    „Dvälj i Dunklets Skogar“ ist ein Album, das sich nicht aufdrängt, sondern langsam Besitz ergreift. Klävitt, Klävitt… Skogen Evigt Eka erschaffen hier ein Werk, das tief in der Vorstellung nordischer Wälder, Dunkelheit und zeitloser Einsamkeit verwurzelt ist. Nach mehreren Durchläufen wird deutlich, dass diese Musik weniger gehört als vielmehr durchschritten werden will. Musikalisch bewegt sich das Album im Spannungsfeld zwischen rohem Black Metal und ausgeprägter Atmosphäre. Die Gitarrenlinien sind repetitiv und bewusst reduziert gehalten, wodurch ein tranceartiger Zustand entsteht. Statt klassischer Songstrukturen dominieren fließende Bewegungen, die sich wie Nebel zwischen…

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  • Review: CULT OF FIRE – The One, Who Is Made of Smoke (2025)

    Review: CULT OF FIRE – The One, Who Is Made of Smoke (2025)

    Nach einigen Tagen mit „The One, Who Is Made of Smoke“ kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass CULT OF FIRE hier nicht einfach ein weiteres Black-Metal-Album veröffentlicht haben, sondern ein Werk, das tief in indischer Mythologie, Spiritualität und Klangästhetik verwurzelt ist. Was beim ersten Hören noch überwältigend wirken mag, entfaltet mit zeitlichem Abstand eine bemerkenswerte innere Geschlossenheit und spirituelle Sogkraft. Der indische Einfluss ist dabei nicht bloß dekoratives Beiwerk, sondern essenzieller Bestandteil der Musik. Skalen, Melodieführungen und rhythmische Strukturen erinnern deutlich an klassische indische Musiktraditionen, ohne ihren extremen Charakter zu…

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  • Review: DARVAZA – We Are Him (2026)

    Review: DARVAZA – We Are Him (2026)

    Das zweite Vollalbum ist ein eindrucksvolles Statement und zeigt sehr klar, warum dieses Projekt inzwischen zu den relevanten Namen im okkulten Black Metal zählt. Die Band, ein internationales Duo mit Wurzeln in der europäischen Underground-Szene, besteht aus Musikern, die bereits in zahlreichen anderen Projekten aktiv waren und genau wissen, wie Black Metal jenseits bloßer Aggression funktionieren kann. Nach mehreren EPs und dem Debütalbum Ascending Into Perdition ist We Are Him nun das zweite Full-Length-Album von DARVAZA und wirkt deutlich fokussierter, geschlossener und selbstbewusster. Veröffentlicht bei Terratur Possessions, trägt das Album…

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  • Review: HATE FOREST – Against All Odds (2024)

    Review: HATE FOREST – Against All Odds (2024)

    „Against All Odds“ ist ein Album, das keine Annäherung sucht und keine Zugeständnisse macht. HATE FOREST bleiben ihrer kompromisslosen Vision treu und liefern ein Werk ab, das sich bewusst jeder Modernisierung verweigert. Nach mehreren Tagen des Hörens wird deutlich, dass genau darin seine Stärke liegt: Dieses Album ist nicht für den Moment gedacht, sondern für Beständigkeit. Musikalisch bewegt sich „Against All Odds“ tief im archaischen Black Metal. Die Riffs sind roh, repetitiv und von einer kalten, fast stoischen Konsequenz geprägt. Statt auf Abwechslung oder technische Raffinesse zu setzen, baut die…

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