Tonträger Review

  • Review: SIECHKNECHT – Pestmond (2025)

    Review: SIECHKNECHT – Pestmond (2025)

    Mit „Pestmond“ präsentiert SIECHKNECHT eine EP, die den klassischen deutschen Black Metal aufgreift, aber gleichzeitig eigene Akzente setzt. Die Musik ist roh und direkt, ohne auf melodische Elemente und stimmungsvolle Passagen zu verzichten. Die vier Songs kombinieren aggressive Riffs und Blastbeats mit Momenten, in denen Atmosphäre und Struktur klar im Vordergrund stehen. Die Band zeigt auf „Pestmond“, wie man rohe Energie mit einem durchdachten Aufbau verbindet. Tracks wie Sieben Nägel und ein Gebet wechseln zwischen schnellen, ungestümen Passagen und langsameren, düsteren Momenten, die dem Hörer Raum lassen, in die düstere…

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  • Review: VELMORTH – Feral Dominion (2026)

    Review: VELMORTH – Feral Dominion (2026)

    Mit „Feral Dominion“ zeigt VELMORTH eindrucksvoll, wie man klassischen Black Metal modern interpretieren kann, ohne die rohe Energie und Dunkelheit zu verlieren, die das Genre ausmacht. Das Album wirkt wie ein düsteres Epos: schnelle Blastbeats und zerrissene Gitarren treffen auf melancholische, fast rituelle Passagen, die dem Hörer Raum geben, in die finstere Stimmung einzutauchen. Die Songs sind strukturiert und kraftvoll zugleich. Stücke wie „Throne of Howling Ruinfall“ oder „Savage Fire Ascension“ wechseln zwischen aggressiven, fast chaotischen Momenten und langsamen, atmosphärischen Abschnitten. Diese Dynamik erzeugt Spannung und sorgt dafür, dass das…

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  • Review: EISENBLUT – The Struggle for Existence (2025)

    Review: EISENBLUT – The Struggle for Existence (2025)

    Mit „The Struggle for Existence“ präsentiert EISENBLUT ein beeindruckendes Black‑Metal‑Werk, das in seiner Intensität, Dichte und musikalischen Kohärenz überzeugt und zeigt, wie viel frische Energie und dunkle Visionen im aktuellen Underground‑BM stecken. Dieses Album bündelt klassische Black‑Metal‑Elemente mit einer eigenständigen Ausdrucksweise, die sowohl für Genrefans als auch Neulinge spannend ist. Vom Auftaktstück „Moonlit Paths to the Graves of the Ancient“ über den Titeltrack „The Struggle for Existence“ bis hin zu „Through Infernal Flames to Celestial Glory“ zieht sich ein roter Faden aus kompromissloser Härte und schwärzester Atmosphäre. Die Riffs sind…

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  • Review: OCCULT BLOOD – The Room in the Ground EP (2026)

    Review: OCCULT BLOOD – The Room in the Ground EP (2026)

    Mit „The Room in the Ground“ liefert OCCULT BLOOD eine EP ab, die kompromisslos die rohe, dunkle Essenz des klassischen Black Metal einfängt und zugleich mit enormer Energie und düsterer Atmosphäre überzeugt. Die fünf Stücke wirken wie ein Rundgang durch die finstere Seite des Underground-Metals, getragen von kraftvollen, riffgetriebenen Kompositionen, die zwischen abrasiver Verzerrung und zügelloser Intensität pendeln. Kehlig harsche Vocals verstärken die beklemmende Wirkung und transportieren die rohe Energie der Band direkt zum Hörer. Besonders die Tracks Cairn of the Mage und Time’s Mace ziehen sofort in ihren Bann.…

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  • Review: KOMMODUS – A Foetal Wolf In Stained Glass

    Review: KOMMODUS – A Foetal Wolf In Stained Glass

    Mit „A Foetal Wolf In Stained Glass“ liefert KOMMODUS ein Album ab, das kompromisslos, visionär und erschütternd zugleich ist. Lepidus Plague zeigt einmal mehr, dass sein australisches One-Man-Projekt mehr als nur rohen Black Metal bietet – hier trifft archaische Dunkelheit auf orchestrale Vielfalt und erzählerische Tiefe. Von der ersten Sekunde an fesselt das Werk durch dichte, unheilvolle Atmosphäre, die durch rasende Riffs, treibende Schlagzeugattacken und dunkle Vocals getragen wird. Doch KOMMODUS geht weiter als reine Aggression: „A Foetal Wolf In Stained Glass“ eröffnet eine komplexe Klangwelt, in der Synthesizer, Cello,…

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  • Review: PEST – Eternal Nightmares  (2025)

    Review: PEST – Eternal Nightmares (2025)

    Mit „Eternal Nightmares“ melden sich PEST eindrucksvoll zurück und zeigen, warum sie im deutschen Black-Metal-Underground seit Jahrzehnten eine feste Größe sind. Das Album wurde – ganz im Geiste der klassischen Szene – roh produziert, was dem Sound eine unverfälschte, archaisch-dreckige Authentizität verleiht, die perfekt zur Ästhetik des Black Metal passt. Musikalisch kombiniert „Eternal Nightmares“ rasende Gitarren, treibende Drums und krächzende Vocals zu einem finsteren, energiegeladenen Klangbild, das zugleich hypnotisch und aggressiv wirkt. Sei es der titelgebende Track „Eternal Nightmares“ oder atmosphärischere Stücke wie „Light Fades“ – die Songs bewegen sich…

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  • Review: ANZV – Kur (2026)

    Review: ANZV – Kur (2026)

    Die portugiesische Band ANZV, gegründet 2019, hat sich in der Black/Death-Metal-Szene schnell einen Namen gemacht. Ihr Stil verbindet rohe Intensität mit dichter, ritueller Atmosphäre und ist stark von alten Mythen, insbesondere der mesopotamischen Mythologie, inspiriert. Nach ihrem Debüt „Gallas“ liefern sie mit „Kur“ nun ein noch konzeptionell dichteres Werk. „Kur“ ist ein Album, das nicht bloß unterhalten will, sondern hineinzieht. ANZV setzen weniger auf einzelne Songs als auf ein geschlossenes Werk, das wie ein dunkles Ritual funktioniert. Vom ersten Moment an liegt eine schwere, erdige Atmosphäre über der Musik, als…

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  • Review: THE RUINS OF BEVERAST – Tempelschlaf (2026)

    Review: THE RUINS OF BEVERAST – Tempelschlaf (2026)

    Mit „Tempelschlaf“ legt THE RUINS OF BEVERAST ein weiteres eindrucksvolles Kapitel seiner einzigartigen musikalischen Vision vor. Alexander von Meilenwald schafft es erneut, seine charakteristische Mischung aus schwerer Atmosphäre, düsterer Ritualistik und cineastischer Klanglandschaft in ein Werk zu verwandeln, das sowohl für Langzeitfans als auch für Neueinsteiger lohnend ist. Das Album bietet sieben durchdachte, lange Kompositionen, die eine breite Palette von Stimmungen durchlaufen: vom titelgebenden, hypnotisch‑zeremoniellen Opener über dominierende Doom‑Epen bis hin zu plötzlich einschlagenden Black‑Metal‑Passagen. Trotz mancher Überraschungsmomente bleibt der rote Faden stets spürbar und die Produktion ist durchweg klar,…

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  • Review: OBSCURITY – Ascheregen (2026)

    Review: OBSCURITY – Ascheregen (2026)

    Mit „Ascheregen“ liefert die deutsche Metal‑Horde OBSCURITY ein kraftvolles, atmosphärisches und inhaltlich fesselndes Album, das sowohl langjährige Fans begeistert als auch Neuhörer überzeugt. Das zehnte Studiowerk der Bergischen Löwen zeigt die Band auf kreativem Höhepunkt: brachiale Härte trifft auf melodische Finesse und konzeptionelle Tiefe. Schon der Start mit „Initium Dekadentiae“ schlägt ein wie ein wildes Kriegsgebrüll – dichte Riffs, treibende Drums und eine wuchtige Produktion setzen den Ton für ein Album, das keine halben Sachen macht. In den zwölf Kapiteln dieses Werks verbinden OBSCURITY ihre charakteristische Mischung aus melodischem Death…

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  • Review: TETRAGRAMMACIDE – Cyber Tantric Paradigm of Radical Sri Vidya

    Review: TETRAGRAMMACIDE – Cyber Tantric Paradigm of Radical Sri Vidya

    TETRAGRAMMACIDE gehören zu den radikalsten und spannendsten Erscheinungen des modernen Extreme-Metal-Undergrounds. Seit ihrer Gründung 2012 in Kolkata, Indien, verfolgt die Band einen kompromisslosen Ansatz, der Black Metal, Death Metal und Noise zu einem gnadenlos chaotischen, aber faszinierenden Klangbild verschmilzt. Was TETRAGRAMMACIDE auszeichnet, ist ihre völlige Gleichgültigkeit gegenüber Zugänglichkeit oder Konventionen. Stattdessen liefern sie einen dissonanten, hyperaggressiven Sound, der bewusst überfordert und gerade dadurch eine enorme Intensität entfaltet. Kurze, eruptive Songs, extrem verzerrte Gitarren, ein wahnwitziges Schlagzeugspiel und abgrundtiefe Vocals formen eine Klangwand, die eher wie ein ritueller Angriff wirkt als…

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