Tonträger Review
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Review: NEITIAN – Ur Evighetens Kittel (2025)
Mit „Ur Evighetens Kittel“ gelingt der schwedischen Black‑Metal‑Formation NEITIAN ein dunkles, atmosphärisches Werk, das den Hörer in seinen Bann zieht wie ein uralter Bannkreis. Der Titel allein – übersetzt so viel wie „Aus dem Kessel der Ewigkeit“ – verspricht musikalisch eine Reise tief in vergangene Zeiten, in die Schatten der Wälder und unter die knorrigen Wurzeln der Natur selbst. Das Album entfaltet seine Wirkung bereits im ersten Track „Vid underjordens domän“, einem düsteren, instrumentalen Prolog, der wie ein Blick in ein unterirdisches Reich wirkt – kalt, geheimnisvoll, voller Erwartung. Danach…
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Review: XIV Dark Centuries – Aus Uralter Zeit (2025)
Mit „Aus Uralter Zeit“ entführen XIV Dark Centuries den Hörer auf eine Reise tief in die mystischen Wälder und Nebellandschaften Thüringens, wo Vergangenheit und Legende aufeinandertreffen. Schon die ersten Takte lassen die dunklen Burgruinen und dichten, geheimnisvollen Wälder dieses historischen Landes lebendig werden und schaffen eine Atmosphäre, die gleichermaßen episch wie ehrfürchtig ist. Musikalisch überzeugt das Album durch die kraftvolle Mischung aus treibenden Gitarrenriffs, hymnischen Chören und atmosphärischen Passagen, die den Geist Thüringens spürbar in die Musik einfließen lassen. Stücke wie „Unendlichkeit“ vereinen rohe Energie mit epischer Größe, während „Das…
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Review: Klävitt, Klävitt… – Dvälj i Dunklets Skogar (2025)
„Dvälj i Dunklets Skogar“ ist ein Album, das sich nicht aufdrängt, sondern langsam Besitz ergreift. Klävitt, Klävitt… Skogen Evigt Eka erschaffen hier ein Werk, das tief in der Vorstellung nordischer Wälder, Dunkelheit und zeitloser Einsamkeit verwurzelt ist. Nach mehreren Durchläufen wird deutlich, dass diese Musik weniger gehört als vielmehr durchschritten werden will. Musikalisch bewegt sich das Album im Spannungsfeld zwischen rohem Black Metal und ausgeprägter Atmosphäre. Die Gitarrenlinien sind repetitiv und bewusst reduziert gehalten, wodurch ein tranceartiger Zustand entsteht. Statt klassischer Songstrukturen dominieren fließende Bewegungen, die sich wie Nebel zwischen…
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Review: CULT OF FIRE – The One, Who Is Made of Smoke (2025)
Nach einigen Tagen mit „The One, Who Is Made of Smoke“ kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass CULT OF FIRE hier nicht einfach ein weiteres Black-Metal-Album veröffentlicht haben, sondern ein Werk, das tief in indischer Mythologie, Spiritualität und Klangästhetik verwurzelt ist. Was beim ersten Hören noch überwältigend wirken mag, entfaltet mit zeitlichem Abstand eine bemerkenswerte innere Geschlossenheit und spirituelle Sogkraft. Der indische Einfluss ist dabei nicht bloß dekoratives Beiwerk, sondern essenzieller Bestandteil der Musik. Skalen, Melodieführungen und rhythmische Strukturen erinnern deutlich an klassische indische Musiktraditionen, ohne ihren extremen Charakter zu…
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Review: DARVAZA – We Are Him (2026)
Das zweite Vollalbum ist ein eindrucksvolles Statement und zeigt sehr klar, warum dieses Projekt inzwischen zu den relevanten Namen im okkulten Black Metal zählt. Die Band, ein internationales Duo mit Wurzeln in der europäischen Underground-Szene, besteht aus Musikern, die bereits in zahlreichen anderen Projekten aktiv waren und genau wissen, wie Black Metal jenseits bloßer Aggression funktionieren kann. Nach mehreren EPs und dem Debütalbum Ascending Into Perdition ist We Are Him nun das zweite Full-Length-Album von DARVAZA und wirkt deutlich fokussierter, geschlossener und selbstbewusster. Veröffentlicht bei Terratur Possessions, trägt das Album…
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Review: HATE FOREST – Against All Odds (2024)
„Against All Odds“ ist ein Album, das keine Annäherung sucht und keine Zugeständnisse macht. HATE FOREST bleiben ihrer kompromisslosen Vision treu und liefern ein Werk ab, das sich bewusst jeder Modernisierung verweigert. Nach mehreren Tagen des Hörens wird deutlich, dass genau darin seine Stärke liegt: Dieses Album ist nicht für den Moment gedacht, sondern für Beständigkeit. Musikalisch bewegt sich „Against All Odds“ tief im archaischen Black Metal. Die Riffs sind roh, repetitiv und von einer kalten, fast stoischen Konsequenz geprägt. Statt auf Abwechslung oder technische Raffinesse zu setzen, baut die…
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Review: TODGEWEIHT – Ursprung (2026)
Die neue EP „Ursprung“ von TODGEWEIHT ist ein dunkles, beinahe rituelles Werk, das den Hörer sofort in die Schatten des Erzgebirges zieht. Schon beim ersten Ton spürt man die Schwere der alten Wälder, die Kälte der Berge und das Gewicht der Geschichte, das in jeder Note mitschwingt. TODGEWEIHT, die seit ihren Anfängen tief im Underground verwurzelt sind, kanalisiert auf dieser EP alles, was ihre Musik seit jeher auszeichnet: rohe Intensität, melancholische Tiefe und eine unerschütterliche Verbundenheit zur Heimat. Über 22 Minuten entfaltet sich hier eine Klanglandschaft, die gleichzeitig brutal und…
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Review: INFAUST – Entseelt (2026)
Nach fast einem Jahrzehnt Pause meldet sich INFAUST aus Thüringen mit ihrem neuen Album „Entseelt“ kraftvoll zurück. Die Band zeigt auf diesem Werk, dass sie sich treu geblieben ist, gleichzeitig aber mutig neue Facetten ihres Black-Metal-Sounds erkundet. Schon die ersten Takte offenbaren die dichte, melancholische Atmosphäre, für die INFAUST bekannt ist – eisige Gitarrenwände, düstere Melodien und hypnotische Schlagzeugrhythmen ziehen den Hörer sofort in ihren Bann. Doch „Entseelt“ ist nicht nur atmosphärisch: stellenweise überrascht die Musik durch rohe, ungeschliffene Passagen, die die rohe Energie Thüringens fast spürbar in die Songs…
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Review: FOLTERMORD – Pestbringer (2026)
Mit „Pestbringer“ präsentiert FOLTERMORD ein Album, das in der deutschen Black‑Metal‑Szene sofort auffällt. Das Werk ist eine beeindruckende Mischung aus roher Intensität, düsterer Atmosphäre und melodischer Komplexität, die das Projekt klar als ernstzunehmenden Akteur im Underground etabliert. Die sechs Tracks des Albums entfalten eine epische, apokalyptische Stimmung, die vom ersten Riff bis zum letzten Schlag durchdringend bleibt. Gitarren, die zwischen scharfen Tremolo‑Riffs und eingängigen Melodien wechseln, treffen auf treibende Drums und einen harschen, kehligen Gesang, der die dunklen Themen des Albums – Verderben, Seuchen, apokalyptische Visionen – unmittelbar transportiert. Die…
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Review: SAD – Fullmoon’s Bestial Awakening (2026)
Mit „Fullmoon’s Bestial Awakening“ zeigt die griechische Band SAD, wie kraftvoll und intensiv klassischer Black Metal sein kann. Über acht Songs entfaltet das Album eine dichte, dunkle Stimmung, in der rohe Gitarren, treibende Drums und durchdringender Gesang eine kompromisslose Intensität erzeugen. Die Musik wirkt sofort greifbar, roh und direkt, ohne dabei an Atmosphäre zu verlieren. Die Kompositionen wechseln geschickt zwischen schnellen, aggressiven Passagen und dunkleren, langsameren Momenten, die dem Hörer Raum geben, die Musik wirken zu lassen. Dabei bleibt die Band stets auf den Punkt: Keine unnötigen Spielereien, kein überproduzierter…










