
Mit „Eternal Nightmares“ melden sich PEST eindrucksvoll zurück und zeigen, warum sie im deutschen Black-Metal-Underground seit Jahrzehnten eine feste Größe sind. Das Album wurde – ganz im Geiste der klassischen Szene – roh produziert, was dem Sound eine unverfälschte, archaisch-dreckige Authentizität verleiht, die perfekt zur Ästhetik des Black Metal passt.
Musikalisch kombiniert „Eternal Nightmares“ rasende Gitarren, treibende Drums und krächzende Vocals zu einem finsteren, energiegeladenen Klangbild, das zugleich hypnotisch und aggressiv wirkt. Sei es der titelgebende Track „Eternal Nightmares“ oder atmosphärischere Stücke wie „Light Fades“ – die Songs bewegen sich zwischen klassischem Old-School-Black Metal und intensiven, fast tranceartigen Passagen. Besonders beeindruckend ist die Balance zwischen Hass und Atmosphäre: „Eternal Nightmares“ fühlt sich nicht einfach nur schnell oder brutal an, sondern entwickelt eine dichte, dunkle Stimmung, die den Hörer in die Welt von PEST eintauchen lässt. Fans von traditionellem skandinavischem Black Metal, aber auch Hörer, die atmosphärische Tiefe schätzen, werden hier reichlich Belohnung finden.
Fazit: „Eternal Nightmares“ ist ein starkes Zeichen dafür, dass PEST auch nach vielen Jahren und einer längeren Pause nichts von ihrer Energie und Identität eingebüßt haben. Das Album atmet den Geist der Black-Metal-Tradition, bleibt dabei jedoch eigenständig und überzeugend – ein Muss für Fans roher, kompromissloser Extreme.














