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Review: SAD – Fullmoon’s Bestial Awakening (2026)

Mit „Fullmoon’s Bestial Awakening“ zeigt die griechische Band SAD, wie kraftvoll und intensiv klassischer Black Metal sein kann. Über acht Songs entfaltet das Album eine dichte, dunkle Stimmung, in der rohe Gitarren, treibende Drums und durchdringender Gesang eine kompromisslose Intensität erzeugen. Die Musik wirkt sofort greifbar, roh und direkt, ohne dabei an Atmosphäre zu verlieren.

Die Kompositionen wechseln geschickt zwischen schnellen, aggressiven Passagen und dunkleren, langsameren Momenten, die dem Hörer Raum geben, die Musik wirken zu lassen. Dabei bleibt die Band stets auf den Punkt: Keine unnötigen Spielereien, kein überproduzierter Sound – alles dient der unmittelbaren Wirkung der Songs. Der Gesang unterstützt die düstere Atmosphäre perfekt. Rau, kehlend und eindringlich vermittelt er die rohe Kraft und Wut, die das Album durchzieht. Gleichzeitig ist die Produktion klar genug, dass jede Note, jeder Schlag und jeder Effekt zur Wirkung kommt, ohne den rohen Charakter der Band zu verwässern.

„Fullmoon’s Bestial Awakening“ ist ein beeindruckendes Black-Metal-Album, das die rohe Energie des Genres mit dichter Atmosphäre verbindet. Es ist kompromisslos, intensiv und mitreißend und zeigt, dass SAD nach all den Jahren im Underground nichts von ihrer Stärke eingebüßt hat. Für Fans traditioneller, organischer Black-Metal-Klänge ist dieses Album ein absolutes Muss.


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