Neuigkeiten

  • Review: ANZV – Kur (2026)

    Review: ANZV – Kur (2026)

    Die portugiesische Band ANZV, gegründet 2019, hat sich in der Black/Death-Metal-Szene schnell einen Namen gemacht. Ihr Stil verbindet rohe Intensität mit dichter, ritueller Atmosphäre und ist stark von alten Mythen, insbesondere der mesopotamischen Mythologie, inspiriert. Nach ihrem Debüt „Gallas“ liefern sie mit „Kur“ nun ein noch konzeptionell dichteres Werk. „Kur“ ist ein Album, das nicht bloß unterhalten will, sondern hineinzieht. ANZV setzen weniger auf einzelne Songs als auf ein geschlossenes Werk, das wie ein dunkles Ritual funktioniert. Vom ersten Moment an liegt eine schwere, erdige Atmosphäre über der Musik, als…

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  • Review: THE RUINS OF BEVERAST – Tempelschlaf (2026)

    Review: THE RUINS OF BEVERAST – Tempelschlaf (2026)

    Mit „Tempelschlaf“ legt THE RUINS OF BEVERAST ein weiteres eindrucksvolles Kapitel seiner einzigartigen musikalischen Vision vor. Alexander von Meilenwald schafft es erneut, seine charakteristische Mischung aus schwerer Atmosphäre, düsterer Ritualistik und cineastischer Klanglandschaft in ein Werk zu verwandeln, das sowohl für Langzeitfans als auch für Neueinsteiger lohnend ist. Das Album bietet sieben durchdachte, lange Kompositionen, die eine breite Palette von Stimmungen durchlaufen: vom titelgebenden, hypnotisch‑zeremoniellen Opener über dominierende Doom‑Epen bis hin zu plötzlich einschlagenden Black‑Metal‑Passagen. Trotz mancher Überraschungsmomente bleibt der rote Faden stets spürbar und die Produktion ist durchweg klar,…

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  • Review: OBSCURITY – Ascheregen (2026)

    Review: OBSCURITY – Ascheregen (2026)

    Mit „Ascheregen“ liefert die deutsche Metal‑Horde OBSCURITY ein kraftvolles, atmosphärisches und inhaltlich fesselndes Album, das sowohl langjährige Fans begeistert als auch Neuhörer überzeugt. Das zehnte Studiowerk der Bergischen Löwen zeigt die Band auf kreativem Höhepunkt: brachiale Härte trifft auf melodische Finesse und konzeptionelle Tiefe. Schon der Start mit „Initium Dekadentiae“ schlägt ein wie ein wildes Kriegsgebrüll – dichte Riffs, treibende Drums und eine wuchtige Produktion setzen den Ton für ein Album, das keine halben Sachen macht. In den zwölf Kapiteln dieses Werks verbinden OBSCURITY ihre charakteristische Mischung aus melodischem Death…

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  • GERNOTSHAGEN veröffentlicht „Von rauhen Nächten“ – atmosphärischer Black Metal aus Thüringen

    GERNOTSHAGEN veröffentlicht „Von rauhen Nächten“ – atmosphärischer Black Metal aus Thüringen

    Trusetal, Deutschland – Die Band GERNOTSHAGEN meldet sich mit einer neuen Veröffentlichung zurück. Die EP „Von rauhen Nächten“ führt die Tradition der Band fort, dunkle, stimmungsvolle Musik mit folkloristischen Einflüssen zu verbinden. Mit knapp zehn Minuten Spielzeit bietet die Single einen kompakten, intensiven Einblick in die charakteristische Mischung aus Black Metal, Melodik und Atmosphäre, für die GERNOTSHAGEN bekannt ist. Musikalisch zeichnet sich „Von rauhen Nächten“ durch eine klare Verbindung von roher Energie und stimmungsvoller Tiefe aus. Treibende Gitarren, druckvolle Drums und eindringlicher Gesang verschmelzen zu einem dichten Klangbild, das gleichzeitig…

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  • Review: TETRAGRAMMACIDE – Cyber Tantric Paradigm of Radical Sri Vidya

    Review: TETRAGRAMMACIDE – Cyber Tantric Paradigm of Radical Sri Vidya

    TETRAGRAMMACIDE gehören zu den radikalsten und spannendsten Erscheinungen des modernen Extreme-Metal-Undergrounds. Seit ihrer Gründung 2012 in Kolkata, Indien, verfolgt die Band einen kompromisslosen Ansatz, der Black Metal, Death Metal und Noise zu einem gnadenlos chaotischen, aber faszinierenden Klangbild verschmilzt. Was TETRAGRAMMACIDE auszeichnet, ist ihre völlige Gleichgültigkeit gegenüber Zugänglichkeit oder Konventionen. Stattdessen liefern sie einen dissonanten, hyperaggressiven Sound, der bewusst überfordert und gerade dadurch eine enorme Intensität entfaltet. Kurze, eruptive Songs, extrem verzerrte Gitarren, ein wahnwitziges Schlagzeugspiel und abgrundtiefe Vocals formen eine Klangwand, die eher wie ein ritueller Angriff wirkt als…

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  • Vorbericht: Schwarzmetall über’m Miriquidi 2026 – Kult im finsteren Herzen des Erzgebirges

    Vorbericht: Schwarzmetall über’m Miriquidi 2026 – Kult im finsteren Herzen des Erzgebirges

    Am 29. August 2026 verwandelt sich die Waldbühne Cunersdorf bei Annaberg‑Buchholz erneut in eine stimmungsvolle Freiluft‑Kultstätte für Freunde kompromisslosen Black Metals: Das „Schwarzmetall über’m Miriquidi“ kehrt mit einer neuen Ausgabe zurück und präsentiert ein Line‑up, das sowohl Szene‑Veteranen als auch aufstrebenden Projekten eine Bühne bietet. Bereits seit Jahren gehört das Festival zu den festen Größen im Untergrund‑Festival‑Kalender Deutschlands – ein mit guter Tradition gespicktes Ereignis, das Ausverkauft‑Status und intensive Atmosphäre gleichermaßen genießt. In der tiefen Talsenke des Erzgebirges, wo der alte Name Miriquidi – der „schwarze Wald“ – noch spürbar…

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  • Review: MOOSEGUT – From the Deepening Gloom…

    Review: MOOSEGUT – From the Deepening Gloom…

    „From the Deepening Gloom…“ aus dem Jahr 2023 ist ein roh belassenes Black-Metal-Album, das bewusst auf Glätte und moderne Produktionen verzichtet. MOOSEGUT aus Kanada setzt stattdessen auf einen erdigen, lo-fi geprägten Sound, der stark von paganen und naturverbundenen Atmosphären getragen wird. Die Riffs sind meist simpel, aber wirkungsvoll, oft repetitiv und tranceartig, was dem Album eine fast meditative Dunkelheit verleiht. Schlagzeug und Gesang wirken bewusst ungeschönt, teilweise archaisch, und verstärken den Eindruck eines ursprünglichen, unzivilisierten Black-Metal-Ansatzes. Besonders auffällig ist die stimmige, durchgängige Atmosphäre: Das Album fühlt sich weniger wie eine…

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  • Review: ORDO CULTUM SERPENTIS – Derej Najash I & II (2026)

    Review: ORDO CULTUM SERPENTIS – Derej Najash I & II (2026)

    ORDO CULTUM SERPENTIS ist keine Musik im herkömmlichen Sinn, sondern ein akustisches Relikt eines vollzogenen Rituals. Die nun remasterte Compilation der ersten beiden EPs wirkt weniger wie eine Wiederveröffentlichung als vielmehr wie das erneute Öffnen eines versiegelten Grabes. Was hier hörbar wird, ist nicht für Konsum gedacht, sondern für Konfrontation. Das Duo aus Mexiko und Südkorea erschafft einen Klangraum von nahezu erdrückender Dichte. Langsam kriechende Funeral-Doom-Strukturen, verrotteter Black/Death-Metal und stygischer Ritual Ambient verschmelzen zu einer einzigen, schwefligen Masse. Riffs lösen sich auf, Rhythmen verlieren ihre Zeitlichkeit, und was bleibt, ist…

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  • Review: ERNTE – Der schwarzen Flamme Vermächtnis (2026)

    Review: ERNTE – Der schwarzen Flamme Vermächtnis (2026)

    ERNTE aus der Schweiz melden sich mit ihrem vierten Album „Der schwarzen Flamme Vermächtnis“ zurück und markieren zugleich einen wichtigen Einschnitt in ihrer Laufbahn: Nach dem Labelwechsel zu PURITY THROUGH FIRE wird die musikalische Ausrichtung noch kompromissloser, düsterer und zugleich spürbar atmosphärischer. Was hier geboten wird, ist kein bloßer nächster Schritt, sondern eine bewusste Rückbesinnung auf Ursprung, Essenz und ideologisches Fundament des Black Metal. Musikalisch präsentiert sich das Album als wütendes, kriegsgetriebenes Manifest, das „Back to the roots“ nicht als nostalgische Pose versteht, sondern als lebendige, aggressive Kraft. Rasende, nahezu…

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  • Review: MUTIILATION – Pandemonium of Egregores (2026)

    Review: MUTIILATION – Pandemonium of Egregores (2026)

    Okay, Leute, haltet euch fest: MUTIILATION hat wieder zugeschlagen – und diesmal härter, dunkler und gemeiner als ein französischer Winter. „Pandemonium of Egregores“ ist nicht einfach ein Album, es ist ein Dunkelheits-Marathon, der dich gnadenlos verschlingt, bevor du überhaupt merkst, dass du in der ersten Runde schon K.O. bist.Die Gitarren? Kalt, messerscharf und melodisch genug, um dich in den Bann zu ziehen, aber roher als die meisten modernen Produktionen. Das ist kein seichter Black Metal für die Spotify-Playlist – hier knallt alles ins Gesicht: Dissonanz trifft auf melancholische Melodien, und…

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