Die brennenden Fackeln weisen den Weg an schaurige Plätze, an denen Geister, Hexen und Ratten ihr Unwesen treiben. Durch diese Atmosphäre führen DRUDENSANG, KALMANTKANTAJA sowie HIISI den Hörer und verbreiten dabei alte Sagen und Mythen des Krampus, weisen den Weg durch mystische Wälder, beschreiben das Chaos und zelebrieren hymnenhafte Melancholie. Für die Menschen waren Rituale und Wälder schon immer von großer Bedeutung. Mythen und Geschichten ranken sich wie Efeu um Zweige, Äste und Stämme und legen sich düster über die nebelverhangenen Ländereien.
Der Weg: "Essence of black Mysticism":
DRUDENSANG werden mit vier neuen Titeln (inklusive In- und Outro), HIISI mit zwei neuen Titel sowie KALMANKANTAJA mit einem über 11-minütigen Titel vertreten sein.
Hier kommt Black Metal aus Deutschland. Im Ankündigungsschreiben zum zweiten Album von FULLMOON RITES wird erwähnt, dass der Kopf hinter dem Projekt bereits in mehreren Death-Metal-Bands aktiv ist und war. Namen, die mir allerdings gänzlich unbekannt sind. Das tut der Sache jedoch keinen Abbruch, denn „Ad Lucifer Aeternum Gloriam“ spricht für sich selbst.
Wir steigen hinab in zerfallene Katakomben, tiefer und tiefer, bis selbst der Gedanke an Licht verblasst. Moder hängt schwer in der Luft, durchzogen vom süßlich verfaulten Atem uralter Särge. Jeder Schritt hallt wie ein Urteil durch die Enge, jede Bewegung wirbelt Staub und Vergessen auf. Aus dieser Finsternis erhebt sich GNAARGAKH erneut mit „Das Jüngste Gericht“, kein gewöhnliches Album, sondern ein klanggewordener Abgrund. FUNERAL BLACK METAL.
Grauen erhebt sich erneut aus den Schatten und führt sein Projekt MORDBERG zurück ins Licht der eisigen Dämmerung. Unter einem neu geschmiedeten Banner und einem veränderten Logo erscheint nun eine neue Veröffentlichung: eine vierteilige EP mit dem Titel „Winter Solitude“. Vier Kapitel, die wie kalte Winde durch verlassene Landschaften ziehen und die Stille der Berge in düsteren Klang bannen.