ACHERONTAS – neue EP bei Osmose Productions

Drei Jahrzehnte auf den Pfaden der Nacht. Drei Jahrzehnte aus Blut, Feuer, Magie und unerbittlicher Suche nach den ältesten Mysterien. Mit einer neuen EP kehren ACHERONTS zu den Ursprüngen und zugleich in die tiefsten Regionen des Drakonischen Stroms zurück. Veröffentlicht wird das Werk am 30. Oktober 2026 über Osmose Productions.

Was über drei Jahrzehnte an Erfahrung, Ritual, Kontemplation und kompromissloser Erforschung der verborgenen Mysterien von Blut und der Großen Mutter Tiamat gewachsen ist, verdichtet sich auf vier rituelle Invokationen. Vier Hymnen, vier Tore – und doch nur ein einziger initiatorischer Weg, der den Hörer immer tiefer in die Nacht führt. Der erste Schritt erfolgt mit „Crowned in the Higher Self“. Der Schleier wird gelüftet, während der Initiierte den Pfad zur inneren Souveränität betritt und sich der Drakonische Strom im Inneren zu regen beginnt. Es ist das Erwachen jenes verborgenen Prinzips, das jenseits des profanen Selbst auf seine Entfesselung wartet.

Mit „Abyssic Rite of Self-Deification“ führt der Weg hinab in den Abgrund. Blut und Feuer werden zu Werkzeugen der Erfahrung, während die Illusion des gewöhnlichen Selbst zerbricht. Was zurückbleibt, ist die Erkenntnis eines ewigen Prinzips, das im Innersten des Magiers verborgen liegt. Seine tiefste Manifestation erreicht der Strom mit „For the Blood of Tiamat“ – einer Opfergabe an die Urmutter. Ihr Blut wird zum Sinnbild und Träger jener verborgenen Kräfte, die Transformation, Magie und den ewigen Kreislauf des Werdens nähren. Hier verschmelzen Ritual, Vision und Erinnerung an etwas, das älter ist als jede menschliche Ordnung.

Den Abschluss bildet „Ex Tenebris ad Lucem, Ex Lucem ad Abyssum“. Licht und Finsternis stehen sich nicht länger als Gegensätze gegenüber. Sie werden zu einem einzigen Tor, durch das sich der Drache weiterbewegt – jenseits der Materie, jenseits der Zeit und jenseits jener Grenzen, die der menschliche Verstand zu errichten versucht. Die vier Stücke bilden somit keine lose Sammlung, sondern die aufeinanderfolgenden Stationen eines einzigen Rituals: vom Erwachen des Höheren Selbst über die abyssische Prüfung der Selbstvergöttlichung und die sakramentale Opfergabe an das Blut Tiamats bis hin zur endgültigen Transzendenz, in der Licht und Dunkelheit im ewigen Strom des Drachen aufgehen.

Jenseits von Dogma und jenseits der Illusion der Zeit träumt der ewige Strom des Drachen hinter den Augen einer unendlichen, universellen Allwissenheit. Durch erfahrungsbasierte Initiation, uralte Philosophien, rituelle Praxis und die verborgenen Wissenschaften der Transformation wird das Drakonische Archetypische nicht als bloßes Symbol verstanden, sondern als lebendige Realität erfahren. Drei Hymnen umarmen dabei jenen urtümlichen Geist, der das Wesen des Covens seit jeher geprägt hat – atavistisch, roh und zeitlos. Die vierte, zeremonielle Invokation erhebt das gesamte Ritual zu seinem Höhepunkt: Feuer, Blut und eine Vision jenseits der Materie. Vier Hymnen. Vier Tore. Ein einziger Pfad. Eine Opfergabe an das Blut Tiamats und zugleich ein Zeugnis von drei Jahrzehnten auf der Nachtseite – gewandelt durch Feuer, Blut, Magie und Metamorphose.


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