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Vananidr - Road North (Purity Through Fire 2019)

 

 

Vananidr - Road North (Purity Through Fire 2019). Vor kurzem durfte ich das Selbstbetitelte Debüt dieser Ein Mann Formation, welches ebenfalls bei Purity Through Fire eine physische Form bekam, begutachten. Nun folgt bereits der Nachfolger dessen Release Ende Mai standfand. Covertechnisch hat sich nicht viel verändert, Schlicht und Kalt ist es wieder ausgefallen. Musikalisch bietet der Schwede einen etwas anderen Schlag als bei seinem Debüt, aber dazu später mehr.

 

Die Eröffnung von Road North übernimmt „Cold Dead Skin“, welcher sich einem Soundgewand präsentiert welche schon Sacramentum und Satanic Slaughter ihrer Zeit zelebrierten. Schöner Schweden Black/Death. Der folgende Beitrag fällt düsterer und doomiger aus. Durch eine Chorale Untermalung wird die erdrückende Schwere von „Melancholy March“ etwas aufgelockert. Diese Erdrückende Schwere zieht sich erstmal über die nächsten Songs fort, bis auf vereinzelte Nuancen sind diese Melancholisch im Doomgewand getaucht. „Plains of Desolation“ lockert das bisherige etwas auf, melodisch und mit kräftiger klingenden Gesang bringt dieser Track eine erholsame Abwechslung. „Shadows of the Past“ zieht als einziger Beitrag endlich richtig an. Zum Ende hin überzeugt der Song mit einem Piano spiel welches einfach passgenau wie angegossen sitzt. Mit „Beneath the glimmering surface” versetzt man die Hörerschaft in die frühen 90er, in eine Zeit wo Satyricon und Dimmu Borgir noch keine Schatten Ihrer selbst waren und man den Riff und der Song Struktur Raum zur Entfaltung gab. „Introduction to Ancient powers“, ein instrumentales Zwischenstück leitet nun das Ende ein und „Ancient powers“ ist auf diesem Album das Highlight schlecht hin. Alles was vorangegangen war findet, hier in einer mit Chor unterstützten, hymnenhaften Symbiose, zusammen. Da gehört der Ambientausklang „Purgatory“ nur noch zum guten Ton.

 

Fazit: Auch hier beweist der Schwede mit Vananidr das er es Drauf hat. Das Album ist im Gegenzug zum Vorgängerwerk im gesamten schwerfälliger und dunkler ausgefallen.  Hin und wieder werden jedoch Brücken zum besagten Album geschlagen. Leider brauchen einige Songs etwas Zeit bevor diese zünden aber wenn sie es schaffen, dann Richtig. Trotz der Abwechslung und den Nuancen wirkt dieses Werk nicht so Stimmig, bei öfterem Hören wirkt das Werk monoton, daher ist es nicht wirklich als Endlosschleife tauglich.

 

 

 

Tracklist:

01. Cold dead skin

02. Melancholy march

03. Bleak and desolate

04. Drowned in hells fire

05. Raining fire

06. Plains of desolation

07. Shadow of the past

08. Beneath the glimmering surface

09. Introduction to Ancient powers

10. Ancient powers

11. Purgatory

 

N.Ködarnyek

 


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Posted on 30 Jun 2019 by Varar Wallheim /Sturmglanz

 

 

 

 

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