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Frozen Land - Nostalgy

Frozen Land - Nostalgy
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Produktbeschreibung

Hateful-Metal.de: Wer dunkelatmosphärischen Black Metal mit einer gewissen Portion Melancholie mag, wird sich womöglich über das Debüt von FROZEN LAND freuen. Nostalgy ist der Name des Werkes und wird gänzlich von einem Mephisto verantwortet, der nicht nur sämtliche Instrumente spielt sondern das Ganze auch noch selbst aufgenommen und produziert hat. Herausgekommen ist dabei düsterer, melancholischer und teils auch beklemmender Black Metal, der zwar, vor allem gesanglich, klassische Elemente des DSBM enthält, melodisch und strukturell aber durchaus eigenständige Wege bestreitet. Die Eigenständigkeit von FROZEN LAND wird sogleich mit dem Auftaktstück Farewell (übrigens interessant, ein Album mit einem „Abschied“ zu beginnen) sehr verdeutlicht. In Farewell sind sehr unterschiedliche Elemente und Arrangements zu hören, die verschiedene Stimmungen und Atmosphären erzeugen. Neben der klassischen Instrumentierung aus harschem Kreischgesang und verzerrten Gitarren greift Mephisto in Farewell auch dezent auf Klargitarre und extrem leise sowie unauffällige Gitarrenmelodien zurück, die melodisch und harmonisch im Hintergrund stehen und eine immense betonende Wirkung haben, so als würde man ein Keyboard hören. Einzeln betrachtet sind diese Elemente nichts Besonderes, doch die Art und Weise wie Mephisto sie verbindet und miteinander arrangiert, sind eigenständig und sehr gelungen. Farewell ist ein vereinnahmendes und ruhiges Lied mit einer sehr dichten, schweren und tieftraurigen Atmosphäre.
 

Wenn ein Album so gut und stark beginnt, ist es recht schwierig das hohe Niveau zu halten. Die nachfolgenden Stücke sind denn vom Aufbau her auch etwas klassischer ausgefallen. Stark verzerrte Gitarren im grellen Klanggewand spielen ruhige und langgezogene Melodien, die eindringlich sowie überaus melancholisch sind. Zudem sind die Lieder allesamt recht lang und langsam, was eine gewisse Ruhe und Beständigkeit vermittelt. Bis zu Beauty And Uglyness verliert man sich in einer atmosphärischen Tristesse, zu der das in blautönen gehaltene Artwork ganz gut passt. Beauty And Uglyness geht dann einen etwas anderen, auch abwechslungsreicheren Weg. Immerhin ist es mit über 14 Minuten auch das längste Lied des Albums. Atmosphärische Passagen mit melancholischem Ausdruck gibt es auch hier, aber eben nicht nur. Variationen im Tempo und tieftönende Riffs vermitteln stellenweise gar eine leicht doomige Atmosphäre die sich dann schnell in dezenten atmoshärisch-sphärischen Arrangements auflöst. An manchen Stellen des Liedes, wenn sich die Instrumentierung auf das Nötigste reduziert, wirkt FROZEN LAND kurzzeitig böse und kalt, was interessant ist und sehr gut zum Titel passt. Mit Lady In Black von URIAH HEEP gibt es mal ein etwas anderes Cover, das mir ob des Klargesanges, überraschend gut gefällt.
Nostalgy ist eine sehr gelungene Debütveröffentlichung, die in jeglicher Hinsicht überzeugt. Man merkt zu keinem Zeitpunkt, es hier mit einem einzelnen Musiker zu tun zu haben. Die Lieder besitzen Tiefe und gute, zupackende Harmonien und auch die eigene Produktion von Mephisto überzeugt. Wer also dunkelatmosphärischen aber durchaus eigenständigen Black Metal mag, sollte hier zugreifen.

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Diesen Artikel haben wir am 30.10.2016 in unseren Katalog aufgenommen.