Der Pestbote - Druckausgabe

Sturmglanz Produktionen

Sturmglanz Produktionen ist ein Teil der Sturmglanz Black Metal Manufaktur und hat sich darauf spezialisiert Black Metal zu veröffentlichen. Neben Tapes, Vinyl oder CD in regulären sowie limitierten Auflagen werden auch Shirts und Zipper realisiert. Alle Veröffentlichung findet ihr hier in unserem Sturmglanz Black Metal Store.  [ zu Sturmglanz Produktionen ]

Der Pestbote - Druckausgabe

Der Pestbote - Druckausgabe

Schon lange laufen die Vorstellungen und Planungen für ein gedrucktes Black Metal Magazin als Ableger des Sturmglanz Webzin`s. Nun ist bereits die dritte Ausgabe des Magazin`s erschienen und die weiteren Planungen für die vierte Ausgabe, welche gleichzeitig die 10 - Jahre - Sturmglanz Jubiläumsausgabe werden soll, laufen bereits auf vollen Touren. [ weiter lesen ]

 

Sturmglanz Veröffentlichung

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01.11.2019 PROFANATICA, DEMONOMANCY & MOSAIC

 

Leipzig und Black Metal. Ich kann diese Scheiße schon nicht mehr hören, doch bequemlichkeitshalber ging es dennoch am 01. November in das alternativ-versiffte-Moloch um die Bands PROFANATICA, DEMONOMANCY und MOSAIC zu sehen. Geladen hat der regionale Veranstalter Swansea Constellation, welcher sich in das schicke Mørtelwerk einnistete. Schon im Vorfeld hat der Veranstalter via Facebook darauf hingewiesen: Zitat: „…dass wir das Tragen von Merchandise Artikeln von Bands, oder Kleidungsstücken von Marken, die eindeutig mit rechten, faschistischen oder ähnlichen Tendenzen oder Gesinnungen in Verbindung gebracht werden, auf unseren Konzerten nicht tolerieren. Personen, die dennoch mit derartiger Kleidung zu unseren Konzerten erscheinen, werden am Einlass abgewiesen.“ Hier wird doch nicht das Kreuz aufs Kreuz genagelt  und die Besucher unter Generalverdacht gestellt? Ist es möglich, dass hier alle selbst interpretierten Verdachtsfälle bereits im Vorfeld entschuldigt und die politisch-geduckte-Haltung vorbildlich zum Ausdruck gebracht wird? Es ist das gute Recht des Veranstalters für solche Maßnahmen… und so rege ich mich auch nicht weiter auf, trinke meine Sojalatte und schlemme genüsslich  meinen Tofuburger…

 

Drei Bands standen auf der Running Order und pünktlichst 20:45 Uhr war die erste auf der Bühne zu begrüßen. MOSAIC aus Thüringen eröffneten den Abend eindrucksvoll. Mit viel Atmosphäre konnten die Herren nahezu alle anwesenden Besucher vor die Bühne locken. Zugegeben das neue Material, welches man vom kommenden Album schon online hören durfte, scheint mir nicht gerade wohlgesonnen, zu viel Gejammer, zu wenig Härte... Doch am Arsch - MOSAIC spielen ihre ganze Bandbreite aus. Dunkelheit und Atmosphäre ohne Ende, die Gitarren-Riffs saßen Perfekt und der Sound im Mørtelwerk war nahezu perfekt. Die „großzügige“ Lichtanlage mit 2 Spots  erledigte dabei ausreichend den Rest. Wow, das war schon ein gewaltiger Höllenritt. Den anwesenden Besuchern (wir verzichten übrigens bei der Wortwahl bewusst auf das linguistische-Gender-Gewichse) gefiel es wohl ebenso, denn mit dem abschließendem Applaus wurde der  Zuspruch deutlich dargestellt.

 

 

 

 

 

 

Weiter geht es nach einer kurzen Umbaupause und Soundcheck mit DEMONOMANCY. Die Herren aus Rom haben mit „Poisoned Atonement“ (2018) ihr zweites Vollalbum veröffentlicht. Dort positioniert man sich vorwiegend im Death- und Black Metal Bereich, allerdings würde ich hier noch die Bezeichnung Thrash-Metal ergänzen. Ziemlich heftiges Geschredder, welches mit einer Spielzeit von 45 Minuten schon ordentlich anstrengend in den Lauschlappen wird.  Mit ihren rauen Melodien und dem abwechselnden Gesang des Trios haben sie eine ganz besondere Stimmung erzeugt, dass dem Publikum gefiel, mir aber war dies persönlich zu monoton und stumpf! Live kann man sich die Italiener dennoch gelegentlich reinziehen, aber einen Tonträger würde ich mir von DEMONOMANCY nicht zulegen.

 

Danach kam endlich der Headliner des Abends auf die Bühne - PROFANATICA aus den USA  konnten bereits von den ersten Klängen an das Publikum begeistern und sehr viele kreisende Köpfe begleiteten ihren dynamischen schwarzen Metal, der auch zwischendurch Platz für Melodien hatte. Mächtige Schlagzeug-Attacken vom Bandkopf Paul schallen durch das Mørtelwerk. Absolut routiniert und vor allem motiviert präsentiert PROFANATICA das gerade erschienene Album „Rotting Incarnation of God“. Zu ihrer schnellen Spielweise wurde teilweise zu zweit in das Mikro geschrieben und der Aggressivität damit vollends Nachdruck verliehen. Die Spielfreude hat man den Herren deutlich angemerkt.  Das Publikum war begeistern und gingen mit, auch wenn es für mich an manchen Stellen zu laut war. Dieser Tour-Auftakt konnte sich wahrlich sehen lassen. PROFANATICA sind eine Macht.

 

 

 

 

 

Mit 24 Euro war der Zugang in das Mørtelwerk an diesem Abend zwar nicht gerade günstig, jedoch war dieser geprägt von Qualität und einem sehr gutem Sound. Leipzig bleibt für mich ein dubioses Pflaster, welche immer wieder menschliche Anormalitäten hervorruft.

 

 

 

 

 

Bericht & Photos Varar Wallheim  - November 2019

 

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