Der Pestbote - Druckausgabe

Sturmglanz Produktionen

Sturmglanz Produktionen ist ein Teil der Sturmglanz Black Metal Manufaktur und hat sich darauf spezialisiert Black Metal zu veröffentlichen. Neben Tapes, Vinyl oder CD in regulären sowie limitierten Auflagen werden auch Shirts und Zipper realisiert. Alle Veröffentlichung findet ihr hier in unserem Sturmglanz Black Metal Store.  [ zu Sturmglanz Produktionen ]

Der Pestbote - Druckausgabe

Der Pestbote - Druckausgabe

Schon lange laufen die Vorstellungen und Planungen für ein gedrucktes Black Metal Magazin als Ableger des Sturmglanz Webzin`s. Nun ist bereits die dritte Ausgabe des Magazin`s erschienen und die weiteren Planungen für die vierte Ausgabe, welche gleichzeitig die 10 - Jahre - Sturmglanz Jubiläumsausgabe werden soll, laufen bereits auf vollen Touren. [ weiter lesen ]

 

Sturmglanz Veröffentlichung

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24.08.2019 Schwarzmetall über`m Miriquidi

 

24.08.2019 - Ende August fand im erzgebirgischen Annaberg-Buchholz das erste „Schwarzmetall über`m Miriquidi“ statt. Zugleich wurde auf diesem ein dreifaches Jubiläum gefeiert. Vor 25 Jahren erblickten ANDRAS und SAXORIOR und vor 30 Jahren EMINENZ das Licht der Welt. Diese drei Formationen zählen nicht nur zu meinem Einstig in diese Musikwelt, sondern prägten die Szene in Sachsen und gar ganz Deutschland. Sie schrieben die deutsche Black Metal Geschichte mit und schufen ein Soundgeflächt welches für die Region prägend zum Merkmal mutierte.

 

An diesem ausverkauften Abend teilten sich BALDERSKULT, AD MORTEM, TODGEWEIHT und NORNIR mit den drei Geburtstagskindern die Waldbühne. Die aus Bayern (Franken) stammende Formation BALDERSKULT jagten die ersten Töne durch die Lautsprecher. Als Einstandseinlage wurden als erstes das Festival und die anwesenden Gäste geweiht. Solide traten die Franken mit Ihrem primitiven Black Metal vor die bereits wartende (leider) kleine Menge. Aber jede Band hat es schwer die Gäste zu motivieren wenn Sie als erstes Auftritt. Auch in diesem Fall kann man den mangelnden Besuch vor der Bühne nicht der Band zulasten legen.

 

Wer AD MORTEM kennt, weiß was jetzt kommen mag. Auch wenn diese Kapelle aus Zschorlau noch relativ Jung erscheint, sind deren Protagonisten langjährig in anderen Truppen tätig. Demzufolge kann die Band musikalisch und vor dem Publikum auf jede Menge Erfahrung zurückgreifen. Aggressiv und Melodisch walzt sich Ihre Propaganda in die Ohren der anwesenden Zuschauer. Ohne plump zu wirken ziehen Sie die gierende Meute vor die Bühne. Was BALDERSKULT begonnen haben setzen die Zschorlauer kompromisslos und Roh fort.

 

TODGEWEIHT machen sich auf der Bühne breit. Dies war auch der erste Liveauftritt des neuen Gitarristen welcher die zweite Klampfe inne hat. Ich verbrachte die Zeit des Auftritts in der Warteschlage des einzigen Bierwagens der vor Ort war. Dennoch war diese Schlange gut gewählt da sie der Bühnenblick hindernisfrei war. Die musikalische Darbietung schien mir bei diesem Auftritt etwas holprig, was aber nicht am Feiern hinderlich war. TODGEWEIHT heizten die Massen ordentlich ein und zogen mit „Inquisition“, „Selbstmord“ und „Krieg gegen das Kreuz“ in ihren Bann.

 

 

 

 

 

Nach einer kurzen Umbauphase mit neuem Soundcheck zeigen NORNIR aus Freiberg was sie können. Ich NORNIR schon öfter begutachten und bisher hat diese Formation mich immer überzeugen können. Auch dieses Mal enttäuschten mich die beiden Damen und Herren nicht. Mit Ihrer Energie schaffen sie es immer wieder auch den Letzten zum aktiven Lauschen zu bewegen.  Neben älteren Songs wie „Winterland“ wurde auch das neue Album eindrucksvoll zelebriert.  Live ist dieses Quintett definitiv eine Augen- und Ohrenweide.  

 

 

 

 

 

 

Nun begann der Umbau für ANDRAS und der Raum vor der Bühne füllte und füllte sich. Der Platz an dem einzigen Bierwagen lichtete sich. Welch wohlige Tat. Schon beim Soundcheck waren die Fans entzückt. Den Einstand machte dann letztendlich  „Dunwich“ es folgten „Die Vorboten“ und „Altar der Finsternis“. Schließlich huldigte man mit „Man of Iron“ der vor fünfzehn Jahren verstorbenen Quorthon,  welcher nach Aussage von „Khenaz“ die Black Metal Szene im Erzgebirge nachhaltig beeinflusste. Die Klassiker rissen am diesem Abend nicht ab. Nach „Diabolical Christening“ gönnte man den Zuschauern  einen fast kompletten Besetzungswechsel, lediglich „Nightsky“ blieb weiterhin auf der Bühne. Das Wiegenjahr von ANDRAS wurde mit allen verfügbaren letzten Mitgliedern gefeiert.  Es war ein Fest und für mich der geilste Auftritt den ich von ANDRAS  erlebt habe. Nach 12 Song und der der Zugabe „Haamit“ war dieses Erlebnis leider auch schon wieder vorbei und Die gesamte Belegschaft versammelte sich nochmal auf der Bühne für ein Gruppenfoto.

 

 

 

 

 

 

Auf dem Fuße folgen EMINENZ. Wuchtig und walzend bricht „Nemesis Nocturna“ aus den Boxen. Das Dienstälteste Schlachtschiff an diesem Abend nimmt Fahrt auf.  Der Auftritt war geprägt von stimmungsvollen Zwischenintros welche die Spannung für den Nächsten Song heben sollten. Eine große Freude gebührte einem Fan welcher durch das Schicksal an den Rollstuhl gebunden ist. Dieser wurde kurzerhand von den Mitgliedern auf die Bühne gehoben und wurde somit ein Teil der Band.  Die Freude die in seinem Gesicht zu sehen war hat einen selbst erfreut. Wie es für EMINENZ üblich ist durfte auch eine Blutdusche für die Gäste nicht fehlen welche etwas später durch eine erleuchtende Feuerspuckeinlage ergänzt wurde. Mit allen Intros und Zugaben zählte ich 17 Stücke welche hier zelebriert wurden. Meine Favoriten waren aber „Army of Immortals“ und natürlich die Hymne „Exorial“ vom gleichnamigen Album.

 

 

 

 

 

 

Die Zeit schritt unaufhörlich voran und Das letzte Geburtstagskind, welches auf den Namen SAXORIOR hört nimmt das Schlachtfeld in Beschlag. Auch hier zeigt sich die Jahre lange Erfahrung und die Treue zu den Wurzeln. Trotz des gehobenen Alters der Protagonisten haben sie nicht an Kraft und Freude verloren. Man bot den Hörern ein breites Spektrum an Hymnen aus Mythen, Legenden  und Geschichtswissen um die eigene Herkunft. Die Beiträge umfassten neben den Aktuellen Stücken „Saksen“, Litus Saxonica“ auch Klassiger wie „Hagen von Tronje“ und „Never Ending War“. Desweiteren gab man der Hörerschaft auch einen Einblick für das kommende Album, welches den Titel „Hem“ tragen wird und demnächst bei Einheit Produktionen erscheinen wird. Alles in allem ein energiegeladener Auftritt.

 

 

 

 

 

Fazit: Das Fest „Schwarzmetall über`m Miriquidi“ legte einen grandiosen Einstand hin. Die Belegschaft des in Lugau ansässigen Clubs „Iron Eagle“ sorgte für das leibliche wohl in Form von Röstern und Steaks. Das Bier war einheimischer Natur und gut gekühlt. Einziges Manko war das es für die Masse an Gästen nur eine Anlaufstelle für den Hopfentrunk gab und die Warteschlange anfänglich eine gute halbe Stunde lang war bis man dran kam. Für die Sicherheit und eine Fachgerechte Entsorgung von Störmaterial sorgte die eingesetzte Security. Die Bands waren super drauf und hatten sichtlich Freude an ihrer Zellebrierung, man hat nicht das Gefühl gehabt das hier einfach nur ein Set runter gerasselt wurde. Auch die Sucht einzelner das finanzielle Guthaben in Shirts und Platten umzuwandeln wurde bedient. Neben den Bandständen waren u.a. auch Einheit Produktionen, Worship Tapes und Purity Through Fire vor Ort.

 

In diesem Sinne „Glück Auf“ allen beteiligten und den „Alles Gute“ an die Geburtstagskinder für die Zukunft. Auf ein neues, starkes Kapitel mit Jung und Alt.

 

Th. Mütze & N. Ködarnyek - August 2019

 

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