Der Pestbote - Druckausgabe

Sturmglanz Produktionen

Sturmglanz Produktionen ist ein Teil der Sturmglanz Black Metal Manufaktur und hat sich darauf spezialisiert Black Metal zu veröffentlichen. Neben Tapes, Vinyl oder CD in regulären sowie limitierten Auflagen werden auch Shirts und Zipper realisiert. Alle Veröffentlichung findet ihr hier in unserem Sturmglanz Black Metal Store.  [ zu Sturmglanz Produktionen ]

Der Pestbote - Druckausgabe

Der Pestbote - Druckausgabe

Schon lange laufen die Vorstellungen und Planungen für ein gedrucktes Black Metal Magazin als Ableger des Sturmglanz Webzin`s. Nun ist bereits die dritte Ausgabe des Magazin`s erschienen und die weiteren Planungen für die vierte Ausgabe, welche gleichzeitig die 10 - Jahre - Sturmglanz Jubiläumsausgabe werden soll, laufen bereits auf vollen Touren. [ weiter lesen ]

 

Sturmglanz Veröffentlichung

video

 

29.04.2019 MGŁA, REVENGE und DEUS MORTEM in Erfurt

 

29.04.2019 Vision - Discipline - Contempt European Conquest 2019 - MGŁA, REVENGE und DEUS MORTEM in Erfurt. Deutschland mutiert augenscheinlich immer weiter zu einer total verblödeten Muppet-Show. In den neunziger Jahren haben wir Probleme anders lösen können. Doch heute versteckt man sich hinter einer anonymen Maske und sterilen Namen wie z.B. Sven Hell und verunglimpft Kulturschaffende und scheißt diese mit ausgedachten und schrägen Stories bei Presse und Behörden an. Und warum das Ganze… Die Diskussionen dazu würden aber an dieser Stelle zu weit führen. Wir halten uns an die Fakten.

 

Das Package MGŁA, REVENGE und DEUS MORTEM stand anfänglich unter einem gutem Stern. Die Metal Foren waren voll mit Einträgen und Begeisterungsrufen. Der Vorverkauf lief scheinbar gut und  einige Fans waren wohl auch mal bereit, mehr als 5 Kilometer Anreise bis zum Veranstaltungsort in kauf zu nehmen. Bis zu dem Zeitpunkt, als die Vereinigung „Linkes Bündnis gegen Antisemitismus München“ (vermutlich zugehörig zu „Grüne Jugend München“) einen „offenen Brief“ an das Backstage in München mit dem Inhalt (Zitat: „Pawel Pietrzak, Mitglied von Deus Mortem, spielt auch bei der polnischen Rechtsrock-Band Honor und in der NSBM-Band (NSBM: National Socialist Black Metal) Infernal War (ehemals „Infernal SS)[2]. Der Sänger von Infernal War, „Warcrimer“, gab in einem Interview folgende Aussagen von sich: „Ist es Politik, über den judeo-christlichen Völkermord und die Vernichtung der heutigen, degenerierten, multikulturellen Welt zu singen?“ verfasste. Nach „gründlicher Prüfung“ durch den Verantwortlichen des  Clubs wurde das Konzert am 01.05.2019 ersatzlos gestrichen. Neee, „ersatzlos“ stimmt nicht ganz, es wurde eine alternative Veranstaltung mit ähnlichem Härtegrad angesetzt: „Bash Against Antisemiti“. Der Eintritt kostet 5 Euro und soll einem noch zu bestimmenden entsprechenden sozialen bzw. politischen Projekt zu Gute kommen.  München - gecancelt!

 

Nur fünf Stunden vor dem Berliner Auftritt am 28.04.2019 kündige Triple Six Concerts das AUS für den Hauptstadttermin am selbigen Abend an. Die Statement-Meldungen überschlugen sich förmlich. Das Columbia Theater hat die Entscheidung getroffen, beruhend auf den Ereignissen in München, die Zusammenarbeit für diesen Abend mit Triple Six Concerts zu beenden. Diese wiederrum haben ebenfalls ein Statement abgegeben… Noch an diesem Abend meldeten sich MGŁA via Facebook zu Wort und erklärten deutlich, dass man nun juristische Wege einleiten würde und die Fans ihnen eine „Zuarbeit“ in Form von Tickets und Ausgaben zukommen lassen sollen. Bleibt wirklich zu hoffen, dass dies die Polen auch konsequent durchziehen und die betroffenen Clubs mit einer finanziellen Rüge eine Ansage bekommen. All dies ist natürlich nur die Kurzfassung aller Ereignisse - diese sind natürlich viel umfangreicher und komplexer. Berlin - gecancelt!

 

Allerdings geht es hier im Bericht vorrangig um den Auftritt der 3 Bands MGŁA, REVENGE und DEUS MORTEM in der Landeshauptstadt Thüringen. Und das „From Hell“ Erfurt vermeldete noch am Nachmittag des 29.04.2019: „Konzert findet pünktlich statt“.  Daraufhin formierten sich Scharen an Menschenmassen um nach Erfurt zu reisen und die Bands zu feiern. Proppe voll war es demnach von Anfang an. Als ich endlich angeiert kam, standen bereits die Polen DEUS MORTEM auf der Bühne. Nur einen Tag zuvor wurde das zweite Album „Kosmocide“ via Terratur Possessions veröffentlicht. Hohohhh, was für ein geiler Hassbatzen. Von Anfang gab es eine klare musikalische Ausrichtung. Bitterböse donnert es aus den Meterhohen Boxen. Böse Menschen machen böse Lieder. Selbst die schleppenden Parts würgen sich um den Hals wie eine Schlange in Panik. Bereits seit 2008 ist die Band aktiv. Durch die anhaltende Propaganda seitens der linken Subkultur, werden die Herren wohl mit diesem Album den Durchbruch schaffen und die Verkaufszahlen hochschnellen lassen. Gut so, denn das Album ist gespickt mit massiven Raffinessen und perfekten Black Metal Attitüden - geil. Und genau das setzen DEUS MORTEM ebenso auf der Bühne punktgenau um. Direkt ins Auge sticht die imposante Lichtanlag. Dass der Club bereits viele professionelle Vorinstallationen hat, wissen die meisten von euch. Dennoch wurden diese nochmals „aufmonitioniert“ um den Bands eine fette Atmosphäre zu bieten. Schlagzeuger S., der neben seinem Engagement bei INFERNAL WAR auch noch die Felle bei TORTORIUM bearbeitet, sitzt auf einem wunderbar ausgeleuchteten Podest, das hoch über der Bühne thront. Während viele seiner Schlagzeug spielenden Kollegen ein manchmal doch recht kümmerliches Dasein im Schatten der Bühnen fristen, sorgt die eigens für das Drumkit installierte Lichttechnik dafür, dass der Mann für den Hammerschlag auch als solcher wahrgenommen werden kann. Nach über 60 Minuten Spielzeit geht der umstrittene Auftritt der Polen zu Ende. Und siehe da… Es bildete sich kein neuer Reichsparteitag oder militante Bewegung… Ein richtig starker und zerwichster Black Metal Gig!!!

 

 

 

 

 

Relativ unspektakulär bauten nun die Kanadier von REVENGE ihre Bühne zu Recht. Schlagzeug, Gitarre und Bass kurz angespielt und los geht’s. Gänzlich mit relativ viel Licht und ohne Nebel startet das Trio nach einem kurzen Sirenen-Intro und der Abriss beginnt. Und was für ein gewaltiger Abriss… Ich mag deren Stil, chaotisch, schräg und mächtig krank, aber Live ist das alles nochmal viel gewaltiger. Ich glaube, wenn die Herren 2 oder 3 Songs in Schleife gespielt hätten, wäre das niemanden aufgefallen. J. Read an der Gitarre auf der linken Seite und Vermin am Bass auf der rechten Seite der Bühne. Ich kann das schlecht beschreiben, aber das 3 Menschen einen derartigen abgefuckten Krach produzieren können ist spektakulär. Während Vermin am Bass mit seinem durchaus irren Blick in die Menge starrt, lässt sich indessen J. Read nicht beirren und schreddert ein makaberes Solo nach dem anderen aus dem Ärmel. Trotz des Chaos triumphiert der stampfende Rhythmus und der Dampfhammer am Schlagzeug verpasst den passenden Takt, dem man sich nicht entziehen kann, aber wer will das schon?  Die überwiegend durch Doppel-Growls dominierten Songs bilden einen deutlichen Kontrast zu dem später auf dem Plan stehenden, sehr melodiösen Liedgut von MGŁA, denn das Augenmerk liegt hier deutlich mehr auf Brutalität. Das Publikum feiert REVENGE  enthusiastisch. REVENGE ist wirklich anstrengend, gleichzeitig aber faszinierend und auch inspirierend. Wahnsinn!!! Nach unterhaltsamen 60 Minuten ist die Mission „Vernichtung“ erfolgreich abgeschlossen und der Umbau für den Hauptact kann beginnen.

 

 

 

 

 

 

Viele fleißige Helfer richten nun die Bühne für MGŁA her, selbst das Schlagzeug wird komplett getauscht. Ohne großes Piepapo kommt die Band aus dem dichten Nebel heraus, eröffnet das Feuerwerk und demonstriert von der ersten Sekunde an, was es heißt, im Jahr 2019, an einem Montag in einem vollen Club spielen zu dürfen. Die Fans werden mit einer Energie überzogen, die sofort überspringt. M. macht einen grandiosen Job am Mikrofon und  brüllt die Gesangslinien routiniert und mitreißend in die Menge. Von Titel zu Titel steigert sich die Band dabei in einen atmosphärischen Rauschzustand, der sich auf das Publikum überträgt. In ihren Liedern wechselten sich brachiale Gitarrenriffs mit eher getragenen und hypnotischen Passagen ab. Der charakteristische Sound der Band setzt sich aus druckvoller, und akzentuierter Gitarrenarbeit zusammen. Die Band schafft es immer wieder ein sehr intensives Gefühl zu kreieren und mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen außer, dass MGŁA zu recht zu einer der besten Bands in diesem Genre zählen. Auch ohne, vom Publikum geforderte Zugabe!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch während der Auftrittes in Erfurt wurde bekannt, dass auch das Konzert in Nürnberg im Club Matrixx ausfällt: Nürnberg - gecancelt!

 

Ein wirklich geiler Konzertabend geht kurz nach 23.00 Uhr zu Ende. Alles richtig gemacht für 25 Euro Eintritt. Der ideologische Wert liegt um einiges höher und symbolisiert, nicht überall in Deutschland knickt man ein und lässt sich denunzieren. Nächster Halt der Tour: Zwickau. Auch dort versucht man noch am 30.04.2019, seitens der sächsischen Zeitung „Freie Presse“ Stimmung gegen die Bands zu machen - Erfolglos!

 

 

 

 

 

Bericht & Photos: Varar Wallheim April 2019

 

Sturmglanz Store Neuigkeiten & Angebote

shop

 

 

Tannöd

In dunkler Stunde

CD

Infernal Fucklust

Necro! Necro! Nihil!

CD

Ahnenerbe

Heldentod

CD

Alpgeist

Woid Mythen

MCD

Runenwacht

Gjallar erschallt

CD

Meuchelmord

Waffenträger

CD