Der Pestbote - Druckausgabe

Sturmglanz Produktionen

Sturmglanz Produktionen ist ein Teil der Sturmglanz Black Metal Manufaktur und hat sich darauf spezialisiert Black Metal zu veröffentlichen. Neben Tapes, Vinyl oder CD in regulären sowie limitierten Auflagen werden auch Shirts und Zipper realisiert. Alle Veröffentlichung findet ihr hier in unserem Sturmglanz Black Metal Store.  [ zu Sturmglanz Produktionen ]

Der Pestbote - Druckausgabe

Der Pestbote - Druckausgabe

Schon lange laufen die Vorstellungen und Planungen für ein gedrucktes Black Metal Magazin als Ableger des Sturmglanz Webzin`s. Nun ist bereits die dritte Ausgabe des Magazin`s erschienen und die weiteren Planungen für die vierte Ausgabe, welche gleichzeitig die 10 - Jahre - Sturmglanz Jubiläumsausgabe werden soll, laufen bereits auf vollen Touren. [ weiter lesen ]

 

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06.04.2019 METAL MASSACRE 15 - Cunersdorf (Erz)

 

06.04.2019 Metal Massacre 15 in Cunersdorf (Erzbebirge). Im April 2019 wurden die  Pforten des Clubhauses des Tanks MC im erzgebirgischen Cunersdorf erneut für das 15. Metal Massacre geöffnet. Auch dieses Mal warteten wieder einmal einige Sahneschnitten für die Gäste auf. Die Bühne teilten sich AD MORTEM, KRAAKE, ASKEREGN und RUNENWACHT. Ich muss sagen, dass die Lage des Clubs einen kleinen Ausblick auf ein schönes Fleckchen Erde birgt. Schon die Fahrt dahin war sehr Bildhaft. Mein Fahrer wählte einen Weg, welcher abseits von Autobahnen und Bundesstraßen liegt. Im Nachhinein, war es eine gute Wahl.  Nach dem Einlass war das Warten groß, die Bude füllte sich als gäbe es kein Ende. Freier Bewegungsraum war selbst im Merchbereich Mangelware.

 

Als erstes betraten die Sachsen und Durchstarter AD MORTEM die Bühne. Eine relativ junge Formation, welche neben ihren geilen Old-School-Songs auch die Coverversion „Mehr Nägel für das Schwein“ von Satans Elite Kommando zum Besten gab. Ein Opener, welcher es Wert war AD MORTEM live beobachten zu dürfen. Des Sängers kraftvolle Stimme untermalte die instrumentale Aggressivität die seine Mitstreiter auf den Weg brachten. Für die anwesenden Gäste war dieser Auftakt jedenfalls ein reiner Ohrenschmaus. Die Köpfe tanzten als wenn der Abend gleich zu Ende wär. Ein sehr gelungener Auftakt von AD MORTEM welcher perfekt rüber kam und die Gäste begeisterte.

 

 

 

 

 

Als zweites gaben sich KRAAKE aus Tschechien die Ehre. Die Tschechen bewiesen, dass Sie nicht mehr zu den Jungspunten im Bereich Black Metal gehören. Ihre Bühnenpräsenz ist sehr professionell und eingespielt wie bei Berufsmusikern. In Priesterlicher Robe mit Hühnerbeinkette knallt Frontmann Fjord die Lyrics aggressiv und gestochen scharf dem Publikum entgegen. Das Technisch anspruchsvolle Instrumentenspiel überzeugt von der ersten Minute.  Dabei präsentierten KRAAKE über das komplette Set ein breites Specktrum an Qualität aus kaltem, rohem Black Metal welcher mich an die alten Tage dieser Tonkunst erinnert.

 

 

 

 

 

Nach einer geschlagenen halben Stunde erhob sich ein neuer Duft im Ritualraum des Abends, auf der Bühne sorgen Räucherstäbchen für ein neues Ambiente.  ASKEREGN, eine Kollaboration aus Deutschland und Tschechien betreten die Bühne um ihre satanische Propaganda dem Hörer näher zu bringen. Mit „Deadly Possessed“ eröffnete Belial, die Frontfrau, ASKEREGN `s Konfession. Gefolgt von „Schwarzer Tot“. Ich muss sagen, dass ich ASKEREGN schon einige Male gesehen habe, aber an diesem Abend hat sich Belial wirklich von ihrer besten Seite gezeigt. Sie ist mit den Jahren Stimmlich sehr gewachsen. Wer diese Band unterschätzt, irrt sich gewaltig und wer die Chance hat diese Formation Live zu erleben sollte diese wirklich wahr nehmen.

 

 

 

 

 

 

Der Abend verflog in einer Zeitlosigkeit welche ich selten erlebt habe. Als letztes machte sich das Duo RUNENWACHT auf der Bühne breit. Bewaffnet mit Drums und Gitarre - mehr brauchten sie auch nicht um die Menge nochmal so richtig aus sich raus zu locken. Mit Vierzehn Titeln plus drei Zugaben war dies auch die längste Bühnenpräsenz an diesem Abend. Es hatte den Anschein als wollten die Band und die Gäste kein Ende in Sicht haben. Mit „Der alte Baum“, „Blut und Stahl“, „Blutrecht“ und „Gewaltiger Gott“ gaben die Esslinger ein breites Spektrum ihres Schaffens zum Besten. Von allem war etwas dabei. Ich bin auf jeden Fall gespannt, welche Ausgeburt die neue Scheibe „Gjallar erschallt“ dieser grandiosen Formation enthält. Diese erscheint in kommenden Monaten!

 

 

 

 

 

Fazit: Mit dem diesjährigen  Metal Massacre ist es dem Veranstalter gelungen die Besucherzahl auf ein für das Clubhaus mögliches Maximum zu füllen. Die Bands und die Gäste waren alle gut gestimmt. Wer dieses Mal nicht anwesend war... selber schuld. Als nächstes steht für die Veranstalter die Freiluftveranstaltung „Schwarzmetal über`m Miriquidi, welche ebenfalls hier in Cunersdorf stattfindet, an. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall.  

 

Bericht & Photos: N.Ködarnyek April 2019

 

 

 

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