Der Pestbote - Druckausgabe

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Sturmglanz Produktionen ist ein Teil der Sturmglanz Black Metal Manufaktur und hat sich darauf spezialisiert Black Metal zu veröffentlichen. Neben Tapes, Vinyl oder CD in regulären sowie limitierten Auflagen werden auch Shirts und Zipper realisiert. Alle Veröffentlichung findet ihr hier in unserem Sturmglanz Black Metal Store.  [ zu Sturmglanz Produktionen ]

 

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Sturmglanz Veröffentlichung

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Die wahre Natur des Black Metal...

 

 

 

 

Black Metal ist Satan! So jedenfalls die allgemeine und verbreitete Meinung hierüber. Und auch die vieler Musiker. Doch denke ich persönlich, dass dem nicht so ist. Hierzu möchte ich die wahre Natur des Black Metal so beleuchten, wie ich es sehe. Zuerst muss man wohl mit den Anfängen des Schwarzmetalls beginnen, bei den frühen 1980er Jahren. Damals war der Metal schon leicht im Mainstream verstockt und teilweise sehr weich und seicht. Doch einigen Individuen reichten dies zum Glück nicht mehr aus und man ersann etwas Böseres, Roheres und Härteres. Die Geburtsstunde des vom Satansimage lebenden Metal war geboren; Black Metal auch die „Erste Welle“ genannt. Musikalisch damals grob ein Thrash-Punk Gemisch. Für mich ist das einfach nur der Kindergarten des Black Metals, ungestüm,textlich primitiv und eben auch stark limitiert. Hierbei war (fast) keiner, von jenen Musikern ein Satanist, sondern fast alle reine Provokateure, welche erfundene Geschichten über Opferrituale und Friedhofsschändungen zum Besten gaben. So war es eben damals, aber damit wurde ein mächtiger Grundstein gelegt, speziell und richtungsweisend für mich war dabei natürlich Venom, Hellhammer, Bathory. Einige Jahre später entwickelte sich die Musik in eine ansatzweise ernsthaftere Richtung. Nicht die Geburtsjahre des Black Metal Zeitalters, sondern die Jugend dessen, Anfang der 90er, brachte die wirkliche Urgewalt des Black Metal an das Tageslicht; oder sollte ich besser Mondlicht sagen… Auch die „Zweite Welle“ genannt. Was ist denn überhaupt Satanismus? Im  Grunde  nichts  weiter  als eine monotheistische  Erfindung um Gut und Böse fest und unverrückbar zu etablieren, als völligen Gegensatz zu den monotheistischen „guten“ Ansichten. Auch um alles Heidnische (Nichtmonotheistische) zu verdammen, um die Natur zu verdammen, um den freien Mensch (Geist) zu vernichten und ihn untertan zu machen. Der Begriff Satan stammt aus dem hebräischen und bedeutet „Gegner“. Sogar dieses Wort ist Fremd. Das deutsche Synonym hierfür „Teufel“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen „Tiuvel“, althochdeutsch „Tiufal“ (böser Geist, Dämon), germanisch „diabuluz“ (verleumden, entzweien) und indo-germanisch „gÝlГ (träufeln, quellen, werfen) / døæu (auseinander, zer-). Satanismus ist völliger Schwachsinn in meinen Augen! Auch einen freien Geist lediglich mit dem Wort Satan zu definieren, ist doch nur mehr als lächerlich.

 

Wer dem Satan huldigt, glaubt auch an den monotheistischen Gott. Denn ohne Gott kein Satan. Oder derjenige ist einfach nur ebenfalls ein Provokateur. Einen dunklen Gott oder Dämon anzuerkennen und dabei einen anderen Gott zu negieren ist dabei noch zwiespältiger. Nichts Menschenähnliches (oder gar personifiziert Göttliches) sitzt im Himmel oder wohnt unter der Erde um uns zu lenken, um uns zu helfen oder um uns in Unheil zu stürzen. Das alles erschwindelt sich der schwache Mensch in geistiger Umnachtung nur selbst. Es gibt keinen Hokuspokus, den uns die theistische Krankheit weismachen will. Gewisse Satanspriesterlein und Autoren haben sich ihren mosaischen Satanismus noch weiter individualisiert und sich dabei Satan als eigenes Überich ausgemalt. Wer einen freien eigenen Willen propagiert, der benötigt doch überhaupt keinen Satan oder Gott; auch nicht als Metapher. Dies ist im Grunde nur ein eindeutiges Zeichen der Schwäche und bezeugt lediglich die eigene Verderbtheit, welche auf uns abgefärbt hat von dieser theistischen sterbenden Gesellschaft in welcher wir groß wurden.

 

Hiervon muss man sich befreien, denn wer einem imaginären Gott dient, der ist niemals frei. Satan bedeutet wie Gott Schwäche, da es nicht die indigene Kultur Europas ist, und damit nicht einmal ansatzweise zu unseren Wurzeln gehört. Auch nach Jahrhunderten sind und bleiben diese mosaischen Religionen auf ewig Fremd und unser Feind. Sie sind der Feind der Freiheit! Und somit sollte sich Black Metal auch gegen Satan wenden, dagegen hetzen, wüten und nicht diesen Theistenspuk weiterführen, auch nicht invertiert. Vernichtet diesen Wahnwitz und werdet wirklich frei!

 

Die wahre Macht, welche dem Black Metal innewohnt sind die Naturgewalten, die Naturverbundenheit. Urkraft ohne Limitation. Gut und Böse ist eins und jeder von uns ist alles. Es gibt keinen Menschen der nur böse ist und auch keinen nur Guten. Wenn man diese Musik, diesen Geist bedächtig und tiefgründig auf sich wirken lässt oderdiesen gar selbst erschafft, tritt man ein in andere Sphären. Sofern man den Sinn hierfür hat. Und diese kraftvolle Musik in Verbindung mit Wald, Bergen oder einem anderen erhebenden Ort, gebiert die wahre Seele des Schwarzmetalls. Es ist die pure Kraft die einen durchströmt, man benötigt keinen Glauben an schwächliche Metaphern. Man ist für sich selbst verantwortlich und nur eigene Taten ändern Dinge. Keine kriecherische  Huldigung und keine Opfer, egal wie hoch sie sind bewegen irgendetwas in dieser Welt. Das sind nur erbärmliche Verzweiflungstaten. Das rein dankbare Opfer, ohne Gegenleistung zu erwarten ist davon natürlich ausgenommen. Black Metal ist auch dafür zuständig, einem jeden Heuchler die Widerwärtigkeiten dieser Gesellschaft direkt in die Fresse zu schlagen, wovor die Masse liebend gerne die Augen verschließt. Er ist dazu da auszudrücken was niemand wagt, eine Flamme in der Finsternis und ein Schatten im blendenden Licht zugleich. Und

 

in diesem Sinne muss ich auch genau dies hier aussprechen, was keiner hören will. Natürlich überwiegt im Black Metal der negative, schwarze Teil aller Dinge, ansonsten wäre es ja nicht „Black“. Für den positiveren Teil dieser musikalischen Erhabenheit ist dann schon eher der Pagan Metal zuständig. Es war einfach eine logische Konsequenz gewesen, dass aus dem Black Metal, der Pagan Metal entstand.

 

Derjenige dem Satan zu dumm wurde, derjenige der es erkannt hat, der suchte nach den wahren Wurzeln seiner selbst. Man kann diese eindeutige Zugehörigkeit und wahre Intention des Schwarzmetalls auch daran erkennen, dass schon der „satanistische“ Teil der Musiker sehr oft Naturbilder als Cover verwendet. Bandphotos welche zum Großteil im Wald, auf Bergen oder einfach an menschenfreien Orten in der Natur geschossen werden. Darin zeigt sich die immerwährende, tief im Innersten jedes Menschen verborgene Sehnsucht und Suche nach seinen Wurzeln, nach der Erde. Die Flucht vor jener Sackgasse, welche die Masse als „Zivilisation“ bezeichnet. Diese geistige Seelenwanderung der Erkenntnis, diese Reifung der Musik im gesamten, von lächerlichem Satanismus zurück zur Natur ist der Logik des freien Denkens geschuldet und dem Sog zu unseren Wurzeln. Und hiermit danke ich wieder einmal Bathory (Quorthon R.I.F.) für diesen wichtigen Schritt, weg von Kindergarten-satanismus hin zum Paganismus. Auch wenn letzterer sicherlich auch sehr naiv dargestellt wurde und wird.

 

 

 

 

 

So ist eben die untrennbare und immerwährende Vermischung des Black und Pagan ein natürlicher Zustand. Für mich gibt es auch keine wirkliche Trennlinie, es geht fließend ineinander über und beeinflusst sich ständig gegenseitig. Dunkelheit und Licht. Selbst der Folk gehört hierzu. Spätestens seit (schon wieder…) Bathory, Enslaved, Helheim, Isengard oder Ulver, etc. Es wurde zusammengeführt was zusammen gehört. Auf die weiteren Entwicklungen (Sub Genres) des Black Metal will ich jetzt nicht auch noch eingehen, auch wenn diese musikalisch ebenso ihre Berechtigung haben. Man kann rein musikalische Seite auf alle Fälle auch mit ganz anderen Thematiken ausschmücken. Doch diese sind der Urgewalt Natur nur fern, bis gar nicht verbunden und somit nicht von dieser be-sonderen Erhabenheit erfüllt, können aber im Gesamtbild auch geniale musikalische Kraft haben. Doch eines ist sicher; Black Metal muss hauptsächlich finster und eher negativ sein. Wird es zu positiv, ist es reiner Pagan und kann nicht mehr Black sein. Das was ich für mich als die wahre Essenz betrachte, ist der Dualismus Pagan Black Metal. Licht und Schatten, Gut und Böse zugleich. Man könnte das Ganze, wie es manch einer auch trennt, rigoros und nach alten primitiven Mustern aufteilen nach Black = Satanismus, Pagan = Heidentum/Natur.

 

Der gesamte Artikel befindet sich in "DER PESTBOTE" Ausgabe #1

 

Grimwald Wintar  (November 2016)

 

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