PROFUNDIS TENEBRARUM- Hate Decade (offical Release)

Profundis Tenebrarum :Interpret

Hate Decade (Demo Complation) :Titel

Sturmglanz/Valuca Production :Label

07. März 2014 :Erscheinung

 

Artikelnummer: 2014S001

Genre: Black Metal

Format: CD

Country: Spain

Kalter und brutaler Black Metal aus Spanien. In Zusammenarbeit mit Vacula Production (Ukr) erscheint eine Neuauflage der Demo Compilation "Hate Decade" der spanischen Formation PROFUNDIS TENEBRARUM mit Zusatzmaterial. Über 63 Minuten Spielzeit.

 

Trackliste:

1. Tremolos Adoration in Blasphemy  

2. The Executions

3. Wounds of Heaven

4. Upon Distant Darkness

5. Traumatic Soul Coronation

6. From Pandemonium

7. Sorrowful Moon (I)

8. Sorrowful Moon (II)

9. Eternal Fields of Wandering

10. Deus Non Est

11. Abhorrent Cchristendom

12. Keep the Ancient Spirit Alive

13. Dark & Eternal

LineUp:

Nocturn - guitars, bass, keyboards, vocals

Dave Romando - drums

Estela - bass

Nosferatum - guitar

Reviews:

Spanien 1997 / 2001 / 2007 | Sturmglanz | 1:03:08 Minuten

Advesperum Magazin: Eine recht interessante Kompilation aus dem Hause Sturmglanz. Das deutsche Label verewigt hier das Demomaterial der spanischen Kapelle Profundis Tenebrarum auf Lichtscheibe und schickt dieses unter „Hate Decade (Demo Compilation)“ auf die Menschheit los.

Die spanische Kapelle, die sich im Jahr 1995 gegründet hat, kann auf so einiges an Material zurückblicken. Hier bekommt man nun, teilweise, die Anfangszeiten der Kapelle zu lauschen. Verewigt wurden hier die vier Demowerke der Gruppe auf einen Silberling. Profundis Tenebrarum spielen schön rustikalen und zügigen Black Metal, der über die Jahre hinweg seine Anhängerschaft gefunden hat. Die spanische Black Metal Szene hat ja einige nette Kapellen zu vermelden, Frozen oder Daemonlord, um nur mal zwei zu nennen. Ich bin ehrlich, Profundis Tenebrarum haben mir bis zum Erhalt dieser Lichtscheibe (leider) nichts gesagt. Man kann ja auch nicht alles kennen. Um so mehr hat es mich positiv gestimmt, dass mir das Material zusagt.

Da sich das hier enthaltene Material eben aus verschiedenen Jahrgängen zusammensetzt, unterscheiden sich natürlich auch die Qualitäten der Titel. Je älter die Nummern werden, umso mehr Kultcharakter weisen diese dann auch auf. Den Anfang macht das „ Ascending from Cursed Domains“ Material aus dem Jahr 2007, ehrlich gesagt; dieses klingt nicht einmal nach Demomaterial sondern nach einen soliden Lichtscheibe wie man diese doch zu genüge her kennt. Anders geht es dann schon bei „Traumatic Soul Coronation“ und „ Abhorrent Christendom“, beide aus dem Jahr 2001, zur Sache. Das Material klingt schon angenehm nach Demozeug, was mir persönlich ja immer wieder zusagt. Kelleratmosphäre kommt dann endgültig bei „Dark and Eternal“ aus dem Jahr 1997 auf, welche angenehm geile Kultscheiße…

Wirklich eine gut gefüllte Lichtscheibe mit ordentlich, wohlklingenden und kultigen Material. Die spanische Formation beweist von Anfang an Leidenschaft zur Musik und dies zieht sich durch die Jahre hindurch. Ich werde mir mal die anderen (Studio) Werke der Spanier anhören.

Sturmglanz prodzuiert mit „Hate Decade (Demo Compilation)“ eine wirklich nette Kompilation, die speziell für Sammler, welche die einzelnen Tonträger nicht haben, eine Bereicherung darstellt. Demofanatiker bekommen hier geiles Material, die Hochglanzfraktion wird da eher nicht so begeistert von sein. Bis auf das minimalistische Beiheft, kann man der Lichtscheibe kein schlechtes Wort anhaften. Sturmglanz hat da ordentliche Arbeit abgeliefert. Feine Angelegenheit, testet den Silberling mal an!

 

Hateful Metal: Wer sich für rohen und/oder nordischen Black Metal früherer Tage interessiert, der sollte hier genauer aufpassen. Denn Sturmglanz und Vacula haben gemeinsam Hate Decade (Demo Compilation) von PROFUNDIS TENEBRARUM wiederveröffentlicht. Hate Decade ist eine Zusammenstellung sämtlicher Demos der Band. Man bekommt nicht nur einen Einblick in die Entwicklung und Geschichte der Spanier sondern erhält zudem hasserfüllten und rohen Black Metal, der stark an die 1990iger Jahre erinnert. Interessanterweise kehren PROFUNDIS TENEBRARUM die weitverbreitete Logik um und beginnen nicht mit dem ältesten Material und arbeiten sich dann der Gegenwart entgegen, sondern hier bekommt man zuerst das neuste Material vorgesetzt und reist dann in die Vergangenheit zurück.

Die 2007 erschienene Demo Ascending From Cursed Domains hinterlässt natürlich den professionellsten Eindruck aller vier Demos. Der Klang ist am druckvollsten und auch spielerisch ist man hier etwas raffinierter als beim älteren Material. Deshalb ist es aber nicht automatisch die beste Demo. Auf Ascending From Cursed Domains greifen die Spanier nämlich phasenweise auf Keyboards zurück, dezent und selten zwar, aber etwas präsenter als auf den anderen Demos. Trotzdem bleibt der Black Metal harsch, brutal und heftig. Besonders interessant ist das Spiel am Schlagwerk, welches ordentlich einheizt und mich manchmal an Frosts Spiel auf den Demos und beiden ersten Alben SATYRICONS erinnert. Interessanterweise erinnert die 2001 aufgenommene Demo Traumatic Soul Coronation… vor allem gesanglich und auch musikalisch an SATYRICON und auch ENSLAVED zu ihren Anfangszeiten. Das ist alles aber relativ und wohl zufällig. Daraus lässt sich aber sehr schön ableiten, dass PROFUNDIS TENEBRARUM eben rauen und kalten Black Metal nordischer Prägung spielen. Es gibt viel Hass und viel Kälte aber ebenso auch ergreifende und tiefgehende Melodien. Traumatic Soul Coronation… ist eine großartige Demo!

Ebenfalls 2001 eingespielt wurde die Demo Abhorrent Christendom, die ebenfalls rohen und nordisch geprägten Black Metal beinhaltet, aber nicht ganz so bestechend und zwingend wie Traumatic Soul Coronation… ist. Abhorrent Christendom ist klanglich etwas roher und spielerisch aggressiver, aber atmosphärisch nicht ganz so ausgefeilt, wobei das Lied Deus Nox Est hingegen tolle harmonische Riffs beherbergt.

Zum Abschluss sind die beiden Lieder der ersten Demo Dark & Eternal aus dem Jahre 1997 zu hören. Hier ist es nicht nur roh sondern auch zeitweise schleppend. Aber man erkennt bereits den Grundstein für die späteren Werke und PROFUNDIS TENEBRARUM machen schon eine erstaunlich gute Figur. Sowohl das Riffing als auch das Schlagzeug sind überaus variabel und ausgeklügelt.

Hate Decade ist eine wirklich gelungene Wiederveröffentlichung, deren Berechtigung mehr als nur gerechtfertigt ist. Die vier hier vertretenen Demos sind allesamt sehr überzeugend und vor allem für jeden von Interesse und Relevanz, der sich für rohen und hasserfüllten aber auch düsteren und harmonischen Black Metal norwegischer Prägung interessiert. Ob PROFUNDIS TENEBRARUM auf ihren Alben auch so klingen, weiß ich nicht, aber die Demos sind großartig und uneingeschränkt empfehlenswert.

 

 

 

 

 

 

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