Tempers Creature :Interpret

Lupus Est Homo Homini :Titel

Sturmglanz Produktionen :Label

k.A. :Erscheinung

 

Artikelnummer: 2014S002

Genre: Depressive/Pagan/Black Metal

Format: CD

Country: Germany

Tempers Creature ist ein 2008 gegründetes Zwei-Mann-Projekt. Das Duo sieht sich selbst als Pagan Black Metal Projekt mit Einflüssen aus der DSBM-Szene und bezeichnen ihren Stil selbst als "Depressive Suebian Heathen Music", auch um ihren Lokalpatriotismus, die Liebe zu Schwaben, damit zum Ausdruck zu bringen. Die Songs vom neuen Album "Lupus Est Homo Homini" handeln von persönlichen Erfahrungen und Enttäuschungen als auch vom Hass auf die Gesellschaft, Misanthropie die teilweise mit nordischer Mythologie in Bezug gesetzt wird, aber eben auch von der Liebe zu ihrer Heimat. Limitierung auf 100 Einheiten. 80 Stück im Jewel Case und 20 Stück in Metalbox mit Zertifikat und Sticker.

Trackliste:

01. Zwiespalt (Intro)

02. Schmerz, mein einzig' Freund (Einsamkeit I)

03. Winter im Herzen (Einsamkeit II)

04. Der Misanthrop (Interludium I)

05. Der Menschheit Weltenbrand

06. Letztes Strafgericht

07. Die Liebe Nerthus (Burzum Cover / Interludium II)

08. Suebia (Heimaterde)

09. Heimathymne (Interludium III)

10. Wir rufen deine Wölfe (Sturmpercht Cover)

11. Wuotans wildes Heer

12. Die Trauer der Germania

13. Nur ein Traum (Einsamkeit III)

LineUp:

Aurgelmir (Vocals, Bass, Guitar, Synthies, Mandolin)

Arngrim (Drums)

Reviews:

occultblackmetalzine.blogspot.de meint: Tempers  Creature  are  a  duo  from  Germany  that  plays  a  depressive  and  pagan  form  of  black  metal  and  this  is  a  review  of  their  2014  album  "Lupus  Est  Homo  Homini"  which was  released  as  a  joint  effort  between  Sturmglanz  Produktionen  and  Depressive  Illusions.

 

Nature  sounds,  acoustic  guitars  and  synths  start  off  the  album  and  after  the intro  spoken  word  parts  are  added  into  the  music  before  going  into  a  more  heavy,  melodic  and  atmospheric  direction  along  with  some  depressive  suicidal  black  metal  screams  and  after  awhile  the  music  starts  to  bring  in  a  mixture  of  both  clean  and  heavy  parts. After  awhile  melodic  guitar  solos  and  leads  start  becoming  a  huge  part  of  the  bands musical  sound  and  they  also  add  folk  instruments  into  certain  sections  of  the  recording  along  with  some  depressing sounding  pianos  while  the  main  focus  remains  on  a  slow  and  raw  depressive  black  metal  sound  while  the  music  also  has  its  fast  moments  and  blast  beats  and  most  of  the  tracks  are  very  long  and  epic  in  length.

 

As  the  album  progresses  there  is  a  short  instrumental  being  added  onto  the  recording while  the  following  tracks  have  a  more  atmospheric  feeling  to  them  as  well  a s utilizing  more  fast  and  raw  elements  of  black  metal  and  they  also  start  adding  in  a short  song  that  have  a  more  early  90's  feeling  to  them  as  well  as  being  somewhat of  a  departure  from  the more  depressive  nature  of  the  earlier  tracks  and  there  are  also  a  couple  of  instrumentals  that  are  tributes  to  Burzum  and  Sturmpercht  which  both  have  a  medieval  atmosphere  to  them. The  other  half  of  the  album  shows  the  band  going  for  more  of  an  epic  pagan/black  metal  sound  and  melodic  female  vocals  are  added  onto  one  of  the  tracks  while  still  having  a  depressive  atmosphere  and  the  vocals  also  start  utilizing  a  small  amount  of  growls  and  on  of  the  later  tracks  is  a  Germanic  folk  music  song  and  there  are  also  some  male  pagan  vocals  being  added  into  the  music  at  times  and  after  awhile  the  folk  elements  start  to  mix  in  with  a  more  black  metal  style  of  sound. Tempers  Creature  create  a  very  diverse  and  original  sounding  style  of  black  metal  with  their  musical  sound  and  the  album  is  divide d into  2  different  sections  the  beginning  shows  a  more  misanthropic  and  depressive  side  of  their  sound  while  the  other  part  is  more  in  an  epic  pagan/black  metal  direction  which  also  shows  medieval  and  folk  music  elements  which  they  still  mix  in  with  a  depressive  sound,  the  production  sound s very  dark,   raw,  heavy  and  epic  while  the  lyrics  are  written  in  German  and  cover  dark,  depressive,  misanthropic,  Germanic  and  Suebian  folklore and  Paganism.

 

In  my  opinion  Tempers  Creature  are  a  very  great  sounding  depressive/pagan  black  metal band  and  if  you  are  a  fan  of  this  musical  genre,  you  should  check  out  this  album. RECOMMENDED  TRACKS  INCLUDE  "Winter  im  Herzen"  "Der  Misanthrop"  "Suebia  (Heimatarde)"  and  "Wuotans  Wildes  Heer".  8/5  out  of  10

 

 

Hateful-Metal.de meint: Das Schwäbische Duo TEMPERS CREATURES gründete sich 2008 und veröffentlichte kürzlich das Album „Lupus Est Homo Homini“. Die Zwei beschreiben ihren Stil als „Depressive Suebian Heathen Music“, womit sie die Verbindung von depressivem Black Metal mit heidnischen Einflüssen und die Verbundenheit zur schwäbischen Heimat ausdrücken wollen.

 

Entsprechend der unterschiedlichen Einflüsse ist „Lupus Est Homo Homini“ auch kein homogenes Werk, da sowohl der DSBM teils sehr ausgeprägt ist, es aber ebenso auch deutliche Tendenzen in Richtung Heidentum und atmosphärische Musik gibt. Durch diese verschiedenen Ansätze entpuppt sich das Album als facettenreich. Selbst der DSBM ist vielfältig. TEMPERS CREATURES gehen sowohl den klassischen Weg, der eine schleppenden Spielweise und hysterisches Gekreische bevorzugt, als auch ruppig zu Werke, wie der eine und andere schnelle und ruppig Ausbruch zeigt. Ganz gleich ob langsam oder schnell, musikalisch agiert das Duo im Black Metal rau. Der Klang ist roh und scheppernd und die Melodien sind relativ einfach gehalten. Etwas anders sieht es in den zahlreichen atmosphärischen Stücken und Passagen aus, die sowohl männlichen als auch weiblichen Klargesang beinhalten. Dort gibt es neben ruhigem Gesang auch Piano und verträumte, teils heidnische und dem Neo-Folk entliehene Harmonien zu hören. Diese harmonischen und ruhigen Einlagen sind ein starker Kontrast zum rohen DSBM und erweitern die Stimmungslage des Albums enorm. Da gefällt mir „Wir rufen deine Wölfe“ definitiv am besten, da ich schon das Original von STURMPERCHT großartig finde. Hierbei handelt es sich zwar um ein von STURMPERCHT nachgespieltes Stück, doch ist „Wir rufen deine Wölfe“ eigentlich ein Gedicht von Friedrich Hielscher, auf dessen kontroverses Schaffen ich an dieser Stelle nicht eingehen möchte. „Wir rufen deine Wölfe“ wurde jedenfalls von vielen Gruppen vertont und TEMPERS CREATURE haben sich für die wohl beste Interpretation von STURMPERCHT entschieden.

 

Die musikalische und atmosphärische Vielfalt ist sicherlich interessant. TEMPERS CREATURE versuchen immer wieder mittels ruhiger und sphärischer Musik dem Ganzen einen ruhigen und atmosphärischen Charakter zu verleihen, was mir persönlich jedoch nicht gefällt. Mir ist es insgesamt zu viel Abwechslung mit einem zu hohen Anteil an atmosphärischen Einlagen. Dadurch wird der Black Metal etwas an die Seite gedrängt, der mir vor allem dann gefällt, wenn es etwas lauter, schneller und hässlicher wird. Die langsamen, depressiven Passagen sind nicht schlecht, können mich aber nicht wirklich fesseln, was beim DSBM aber ohnehin nur sehr selten vorkommt. „Lupus Est Homo Homini“ richtet sich deshalb wohl vor allem auch an Anhänger des rohen DSBM und Freunde von atmosphärischen und ruhigen Klängen. Dies wird auch durch die strikte Limitierung auf 100 Einheiten unterstrichen. „Lupus Est Homo Homini“ ist ein Album für eingefleischte Anhänger des suizidalen und atmosphärischen Black Metals.

 

ASCHEREICH Webzine meint: 8/10 - Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen. Eine traurige Tatsache und das Konzept eines Albums, dass man in solch einer Form noch nicht gehört hat. Die schwäbische Band „Tempers Creature“ ist seit 2008 als Black Metal Duo aktiv, Mastermind scheint Aurgelmir zu sein, während Arngrim sein Backup-Drummer war. Auf der Bandpage wurde nämlich kürzlich verkündet das nun Náttfari fester Drummer der Band sei.

Wie dem auch sei. Kommen wir zum Album. Der erste Eindruck einer Band, von der ich noch nichts gehört habe, legt bei mir das Artwork des Albums fest. Es ist das erste was ich vernehme, wie bei einem Menschen macht das Äußere den ersten Eindruck. Auf dem Cover ist ein Wolfsrudel zu sehen, der bei Vollmond eine Herde eingezäunter Lämmer überfällt. (An diesem Punkt hier möchte ich noch einmal die riesige Interpretationsfläche des Albums ansprechen, die auch auf dem Album Cover vertreten ist. Der Wolf, die Animalisierung des germanischen Glaubens, holt sich sein Land vom Lamm Gottes (Christentum) zurück, diese Annahme wird im Laufe des Albums aus meiner Sicht bestätigt, aber kommen wir erst mal zu Band…)

 

Die Band bezeichnet ihr Genre als „Depressive Suebian Heathen Music“ und um ehrlich zu sein geht bei mir in der Regel das unkontrollierte Augenzucken schon los, wenn ich von Bands höre die meinen, Genre Titel wie „Transylvanian Vampric Metal“ oder „Djented Aliencore“ erfinden zu müssen, um sich individuell fühlen zu dürfen. Tempers Creature hingegen gehört zu den Bands, die durch ihre Musik tatsächlich ein neues Universum, im doch so konservativen Black Metal geschaffen haben und haben da durch allen Grund, ihren eigenen Terminus zur Eigendefinition zu benutzen. Es sind Einflüsse aus allen Ecken des Black Metals zu vernehmen, doch an vorderster Front steht eindeutig Depressive Black Metal als Einflussbereich, der durch den klassischen Corpse-Sound einen starken Old-School Black Metal Charakter erhält. Stellenweise bedient sich das Duo jedoch auch am Pagan Metal, sogar an Folk und klingt hin und wieder in einem düsteren Ambient Stil aus. Eine ganz schön große Klanglandschaft wa? Die muss man auch vorweisen können, wenn man den Ehrgeiz besitzt, ein zusammenhängendes Werk von über 70 Minuten zu schaffen. Gekonnt, hier noch mal meinen Respekt an der Stelle.

 

Doch nicht nur das Variieren von Genres sorgt für ein spannendes Hörerlebnis. Sondern unter anderem das gut portionierte Einsetzen von Samples die von „Spoken Word“ bis zu Kriegerhorden reichen, die zu den jeweiligen Zeitpunkten es schaffen die Musik gut zu untermauern. Hinzu kommt, dass Aurgelmir Gastmusiker engagiert hat, die mit „klarem“ Gesang (männlich und sogar weiblich) einen guten Kontrast zu seinen Vocals stellen, die mit rauem Krächzen an einigen Stellen zu bezeichnen wären. An den meisten seiner Einsätze benutzt er jedoch Schreie, die von einer brennenden Hexe auf dem Scheiterhaufen stammen könnten. Diese Schreie verfluchen das Leben und all das Leid, dass es beherbergt. Grandiose vokalistische Darstellung mit sehr emotionalem Kern.

 

Kommen wir aber nun mal zu den Instrumenten und der allgemeinen Produktion. Falls ihr glaubt, beim ersten Mal die aufwendige Komposition dieses Albums durchschauen zu können, vergesst es. Mir sind sogar noch nach dem fünften Turn der Platte neue Details aufgefallen. Allein schon das Aufgebot an Instrumenten ist relativ mächtig. Über das Grundgerüst (Gitarre, Schlagzeug, Bass) hinaus finden wir klassische Streichinstrumente, Mandoline, Klavier und Synthesizer im Werk wieder. Diese Vielfalt an Instrumenten setzt starke Akzente, aber unterstützt auch den Werdegang des Albums in seinen reichen Facetten und Expressionen, die nun mal nicht immer nur eine verzerrte Gitarre zum Ausdruck bringen kann. Was beim ersten Mal hören als leicht willkürlich und ziellos wirkt, erhält beim mehrfachen hören ein klares Muster. Trauer, Melancholie und Hass sind das, was dieses Album für mich im großen und ganzen ausstrahlt. Genau diese Attribute lassen sich auch als eher abschreckend kategorisieren. Jedoch ist die Erkenntnis, die man nach der intensiven Auseinandersetzung damit hat immens. Das gilt nicht nur für zwischenmenschliches, sondern auch für dieses Album.

 

Meiner Meinung nach, ist die Produktion trotz des rauen, düsteren „Corpse-Sound“ schon beim ersten Mal hören sehr zugänglich (Ausgenommen man ist Hi-Fi Bonze). Man merkt, dass Aurgelmir, Mastermind, höchstwahrscheinlich für die Produktion verantwortlich war (Meine Annahme). Denn jedes Instrument hat seinen festen Platz in der Produktion, wie beim Abmischen eines Orchesters. (Hört sich selbstverständlich an? Nein, in einer „Major-Label-Produktion“ z.B., werden die Instrumente in fast jedem verschiedenem Abschnitt eines Liedes neu abgemischt, um sie entweder stärker oder schwächer klingen zu lassen, oder um es leichter auszudrücken, manchmal ist die Hi-Hat auf dem rechten Kopfhörer zu hören, manchmal auf dem linken, in einem Lied. Nur um es wirklich, sehr, sehr grob auszudrücken.)

Auch wenn Schlagzeug, Gitarre und Bass einen sehr minimalistischen Eindruck wecken, ist die Wirkung auf den „Konsumenten“ enorm. Von der Produktion her ähnelt das Verhältnis von Gitarre und Streichern sehr, der Produktion von der österreichischen Band Summoning, dominierende und klare Harmonien (Streicher, Keyboard), die von den verzerrten Gitarren im Hintergrund unterstützt werden (Zum.Vgl. Nightshade Forests, Dol Guldur). Vor allem der Kontrast zwischen unverzerrten (diese haben einen deutlich pompöseren Sound in der Produktion) und verzerrten Instrumenten ist grandios. Es wirkt ständig wie ein Kampf von Gut und Böse, manchmal geht aber auch beides Hand-In-Hand. Die jedoch zusammenfassend doch ziemlich „neblige“ Produktion legt einen geheimnisvollen Schleier auf das gesamte Werk, was es unmöglich macht, sich beim Hören auf alles fixieren zu können. Dies ist jedoch aus meiner Sicht ein sehr guter Aspekt, das macht „Lupus Est Homo Homini“ zu einem ständig neuem Hörerlebnis, das einen ständig woanders hinführt. Ich gehe sehr ungern auf einzelne Songs ein, da man ja Konzepte nicht auseinander reißen kann und es ist nicht meine Intention ist, die Magie des „jungfräulichen“ Hörens eines Albums durch Spoiler zu vernichten.

 

Dennoch, auf dem Album befindet sich kein konstantes Tempo, von Blastbeats bis zu einzelnen Wassertropfen die den Takt vorzeichnen, lässt sich tatsächlich alles finden. Außerdem lässt sich das Album in zwei Abschnitte teilen. Der erste handelt von Hass, Sorge und Identitätsverlust und hat auch ein destruktiveres Setting, als der zweite Teil. Der zweite Teil beginnt mit Folk, ein anderes Setting umhüllt das Werk. Aus Hass wird Melancholie, Sorge und Identitätsverlust werden zum Traum von Identität. Der letzte Song jedoch bildet eine Konklusion und führt zurück zum Anfang, mit dem Titel „Nur ein Traum“ schließt dieser Song das Album. Trotzdem, enthält dieses Album einige Überraschungen die ich in dieser Rezension nicht einmal wirklich angeschnitten habe, um dem Hörer nicht alles vorweg zu nehmen.

 

Gegen Ende des Jahres muss ich doch sagen, dass „Lupus Est Homo Homini“ trotz der kurzen, jedoch sehr intensiven Auseinandersetzung, einer der Spitzenreiter für mein persönliches Album des Jahres im Bereich Depressive Black Metal ist. Von der Atmosphäre bis zum Konzept und der Umsetzung glänzt dieses Album ohne Schwachstelle. Tempers Creature überzeugen nicht nur mit ihrer Vielfalt, sondern bieten einem auch Interpretationsfläche, die selber zum Nachdenken anregt. Eine Band mit beißendem Tiefgang und verdammt viel Expression. Wer das Album noch nicht gehört hat, sollte dies schleunigst tun. Dazu hat die Band netterweise die „Gates Of Socialmedia“ geöffnet. Wenn‘s euch gefällt, kauft euch das Album über ihr Label Sturmglanz Produktionen und unterstützt anständige, leidenschaftliche Musiker (und nicht den gepushten EMP, RockHard, MetalHammer etc. Scheiß).

 

Desolation-Infinite Webzine meint: 8/10 - Where do I start with this one? hmmm. I apologized as I am still soaking in the craziness and madness that this duo have put out. This is my first experience with the sounds of Tempers Creature and well I am not sure why I did not know of their existence till now. I am glad the band reached out to me or I would of missed out on this astounding piece of dark musicianship. It surely took several listens to finally digest all the various elements that the band incorporated. The end result, a mournful yet epic piece of music in Lupus Est Homo Homini.

 

The band opens up nicely with its DSBM sound. An ever flowing glow of grey energy just waiting to be traveled to the soul. Excellent melancholic riffs, blasting percussions, killer vox, and a few other surprises that will probably throw some off guard. The first part of the album is just beautiful within the realm of the DSBM sound. The guitars just harmonize with wistful vibrations all around. The added bass in the background also is a nice addition with its dark hymn as well. Listen to Nur ein Traum.. and you know what I am talking about. On the second part of the album, starting from the Burzum cover of Die Liebe Nerthu, one will be caught off guard as it seems like the band changes course in sound, a more epic folk like experience for the ears. Even clean male and female vocals are introduced which I did not expect. The interludes throughout the album have a nice touch and give the listener a break from all the madness with their haunting and eerie piano strokes and dark atmosphere. A lot was put into this album. Lots of twists and turns but in the end the duo pull off their sound nicely displaying the ever so talent they were meant for.

 

Overall, the album prevails with its depraved sound. It was not what I expected for a first time listener but glad it caught me off guard. It also reminds of the primitive days of black metal. Fans of depressive black metal and pagan/folk metal are surely to adore this album. It's a nice combination of the two in their own respect. As I have stated, this album will require full attention and perhaps three to four listens to finally engulf all the elements. The end result will not disappoint. I would like to also mention that a few earlier albums are available for free download on the bands page here. I know I am taking full advantage of it. You should too!

 

Taikuri's Musikreviews meint 4/6: Heute heißt es bei mir mal wieder einmal „Support the Underground“! Tempers Creature heißt die Band, die ich euch heute vorstellen will. Gegründet wurde sie 2008 als Solo-Projekt von Aurgelmir, welcher seit 2013 von Arngrim unterstützt wird. Bisher gibt es von ihnen neben der hier rezensierten „Lupus est homo homini“ die CDs „Eternal Sorrow“ und „Thanatos“, außerdem wird derweil schon am nächsten Album - „Si Vis Vitam, Para Mortem“ - gearbeitet. Die Band selbst nennt ihre Musik „Depressive Suebian Heathen Music“, denn einer bestehenden Bezeichnung kann man die Lieder kaum zuordnen. Zu einem sehr humanen Preis bekommt man schon sowohl die Jewelcase als auch die Metallbox Version, so hab ich mir dann für 2€ mehr direkt die Metallbox geholt. Dazu bekommt man neben der CD und dem kompletten Inlay für ein Jewelcase noch einen Sticker mit dem Bandlogo und ein nummeriertes Zertifikat. Mit den Extras und einer Spieldauer von ca. 75 Minuten kann man schon von einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen. Das ambiente Keyboardintro namens „Zwiespalt (Intro)“ öffnet uns die Tore in das Album und zeigt mit seinen Klängen den ersten großen musikalischen Bereich, aus dem Tempers Creature ihre Lieder schöpfen. Mit „Schmerz, mein einzig' Freund (Einsamkeit I)“ steigt das erste richtige Lied mit einer Spoken Words-Passage unterlegt von Keyboardmusik ein. Wie für das DSBM-Genre üblich ist der Gesang auch hier zu einem wehleidigen Kreischen verkommen. Melodisch ist das Ganze schon sehr stimmungsvoll, auch wenn einem das Riff auf Dauer sehr bekannt vorkommt. Um es vorweg zu nehmen: die Musik der Einsamkeit Trilogie klingt sehr stark nach Lifelover, ohne aber als ein kompletter Klon zu wirken, wie Apati oder Psychonaut 4. Doch schon während ich diese Zeile aufschreibe vollführen Tempers Creature hier einen Umbruch zu fröhlicherer Musik, wie es sonst nur Lifelover getan hätten. „Winter im Herzen (Einsamkeit II)“ klingt dagegen nicht mehr so eingängig wie der Vorgänger, auch wenn man vereinzelt richtig gute Soli im Hintergrund wahrnehmen kann, welche leider der schlechteren Produktion zum Opfer fallen.

 

Es folgt ein weiteres instrumentales Klavierstück namens „Der Misanthrop“, welches eine kurze Auflockerung im Album bietet. „Der Menschheit Weltenbrand“ ist das einzige Lied, dessen Text im Booklet abgedruckt erscheint. Es handelt von nordischer Mythologie und baut sich musikalisch ganz anders auf als die bisherigen Songs. Während der Text gesprochen vorgetragen wird, begleitet eine leichte Gitarrenmelodie die Worte. Vereinzelt treten Schlagzeugschläge auf und sobald der kreischende Gesang wieder einsetzt, zieht man auch ordentlich das Tempo an. Im nachfolgenden „Letztes Strafgericht“ leitet ausnahmsweise die Gitarre das Lied ein, welche mit dem Gesang erfrischend schnell ist und neben den sonst eher getragenen Liedern eine gelungene Abwechslung darstellt. Als Erholung davon bekommt man „Die Liebe Nerthus“ zu hören, welches eine Coverversion des gleichnamigen Liedes von Burzums „Hliðskjálf“-Album ist. Weitere Abwechslung bekommt man auch in „Surbia (Heimaterde)“, nämlich in Form von weiblichem Gesang.

 

Das Ganze ist ein sehr hymnenhaftes Stück, ein Loblied auf die Herkunft der Band, mir persönlich aber doch etwas zu lang. Die Lobhuldigungen an die Heimat gehen auch in der „Heimathymne“ weiter. Es soll wohl Leute geben, die sowas gern anhören und auch mögen, ich gehöre leider nicht dazu. Allerdings wird es auch nicht sonderlich besser - mit einem Intro, das eher zum umschalten einlädt, bekommt man das wenig eigene Innovation bietende Sturmpercht-Cover „Wir rufen deine Wölfe“ auf die Ohren gedrückt. Bevor das Album nun aber in Bereiche abdriftet, in die es sicher nicht gehört, gibt es ein, dem letzten Strafgericht nicht unähnliches, schnelleres Lied. „Woutans wildes Heer“ heißt das gute Stück, bei dem uns wahnsinniges Lachen und das nach vorn preschende Instrumentarium mitten in der Schlacht willkommen heißen. „Die Trauer der Germania“ ist wieder einmal ein komplettes Ambientstück und wird auch – abgesehen von einem Filmsample - nur Instrumental gehalten. Auch wenn die Atmosphäre kurzzeitig in eine bedrohliche Richtung umschlägt, ist es größtenteils ein sehr verträumtes Lied, bei dem man die Gedanken entspannt schweifen lassen kann.

 

Den Abschluss des Albums bildet das 11 ½ -minütige „Nur ein Traum...(Einsamkeit III)“. Hier meldet sich der Kreischgesang erneut zurück und das Lied knüpft auch musikalisch wieder an die beiden anderen Einsamkeit-Teile an. Das dauerhaft wiederholte Mainriff wirkt zwar oftmals sehr gestreckt, aber so kommt die CD zu einem gemächlichen Ausklang. Trotz aller kleineren und größeren Makel ist „Lupus est homo homnini“ ein gutes Album geworden, welches von mir eine 4 von 6 Punkte-Bewertung bekommt und für den Preis von 8€ bzw. 10€ kann man hier wirklich nichts falsch machen. Außerdem noch vielen Dank an Pýtur, für die Bandempfehlung.

 

Anspieltipps: „Letztes Strafgericht“, „Woutans wildes Heer“, „Die Trauer der Germania“, die „Einsamkeit“-Trilogie

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