Der Pestbote - Druckausgabe

Sturmglanz Produktionen

Sturmglanz Produktionen ist ein Teil der Sturmglanz Black Metal Manufaktur und hat sich darauf spezialisiert Black Metal zu veröffentlichen. Neben Tapes, Vinyl oder CD in regulären sowie limitierten Auflagen werden auch Shirts und Zipper realisiert. Alle Veröffentlichung findet ihr hier in unserem Sturmglanz Black Metal Store.  [ zu Sturmglanz Produktionen ]

Der Pestbote - Druckausgabe

Der Pestbote - Druckausgabe

Schon lange laufen die Vorstellungen und Planungen für ein gedrucktes Black Metal Magazin als Ableger des Sturmglanz Webzin`s. Die Veröffentlichung der ersten Ausgabe planen wir für die kalten Wintermonate Anfang 2017. Neben einigen Rückblicken aus dem STURMGLANZ WEBZINE gibt es exklusive Ge- spräche und Ansichten von Musikern... [ hier weiter ]

 

Sturmglanz Veröffentlichung

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24.02.2018 Nacht der Wölfe - Meissen

 

 

24.02.2018 Nacht der Wölfe mit Inferit, Todgeweiht und Nemesis Sopor. Ziemlich versteckt in Meißen befindet sich der Club „Sachsenkeller“, scheinbar in einem Wohn-/Gewerbegebiet.  Im Dunkeln nicht leicht zu finden wenn man das erste Mal diese Lokalität besucht. Betritt man  die Räumlichkeiten, wirkt das Kellergewölbe Karg und Öde, die Beleuchtung des putzfreien Mauerwerkes erzeugen im gesamten ein Rustikales ansprechendes Ambiente. Ideal für ein kleines Black Metal Konzert. Ein  Kerzenständer vor der Bühne sorgte für eine gemütliche Sphäre. Die Besucherzahl war leider sehr überschaubar, jedoch  sollte dies einem Gelungenen Abend nicht im Wege stehen, wie sich herausstellte.

 

Den Anfang machten gegen 21 Uhr Inferit mit „Death Pierce Me“. Ein schöner Auftakt, schnell, roh und rotzig. Dies führte Inferit genau so fort. „The Shattered Night“ nahm die Besucher in die guten Zeiten von Urgehal mit. Des weiteren folgten „Opus Die“, „Prolonging Life Drugs“ welches mich an Mayhem erinnerte, „Ritual Death“ und ein Inquisition Cover „Those of the Night“. Die wenigen Leute die anwesend waren feierten diesen Auftakt, woraufhin Inferit mit „Hail To The Fire“ eine Zugabe bot. Die Band weiß wie man Stimmung macht! Nämlich mit Ochsenschädel, Blut und gestörten ausrastern. Eine gelungene Livedarbietung, passend untermalt.

 

 

 

 

 

Nach einer kleinen Umbaupause und kurzem Soundcheck betreten nun Todgeweiht aus dem Erzgebirgischen Annaberg die Bühne. Nach dem Intro folgte sofort die Kampfansage „Krieg gegen das Kreuz“. Diese Einleitung wurde zum Programm der Erzgebirger. Ungehindert machten sie mit jedem Song Ihrer Ablehnung gegen das Christentum freien Lauf. Songs wie „der Gehörnte“, „Eissturm“, „Die Armee der Finsternis“ und „Inquisition“ erinnerten mich an Dunkelgrafen. Dessen vergleich die Band freudig entgegen nahm. Die Menge (*Ironie Off) hatte auf jeden Fall Ihren Spaß, alle standen vor der Bühne und lauschten den Klängen und ließen die Schädel Kreisen. Todgeweiht gaben an diesem Abend mit 14 Songs die größte Palette ab. Erfreut über die Feiernden Zuschauer ließ man sich es nicht nehmen ein Paar lobende Worte über das Undergroundfeeling los zu werden.

 

 

 

 

 

Zum krönenden Abschluss des Abends gaben sich  gegen 23 Uhr Nemesis Sopor die Ehre. Ihr Opener „Stille Heimat“ war alles andere als Still. Rasant ging es zur Sache, nach rund 11 Minuten folgte mit „Despot“ ein weiterer Kracher. Wenn man in die Runde der Gäste schaute verharrte kein Schädel in Ruhe. Als vierten Song wählten die Dresdner Jungs „Loke“ von Enslaved. Selbst als Cover ein Klassiker, welchen Nemesis Sopor nicht in Schande trieben. Zu guter Letzt folgte mit „Meuterei“ (Nagelfar-Cover) ein Ehrwürdiger Abschluss des Abends. Nemesis Sopor boten zwar nur Sechs Stücke Ihres Schaffens, wer die Band kennt weiß das diese auch sehr lang sein können wie z.B. der dritte Song „Untertan“ welcher gute 15 Minuten zu Tage legt.

 

 

 

 

 

An und für sich ein sehr gelungener  Abend, die wenigen Besucher fielen nicht negativ auf, im Gegenteil. Nacht der Wölfe war für die Veranstalter das erste Black Metal Konzert und bedauerten nach eigener Aussage den kleinen Besucherkreis nicht. Zitat „ Es ist eine gemütliche Runde gewesen und wir werden dieses Konzept weiter verfolgen“.  Ich freue mich auf die Fortsetzung.

 

Bericht & Photos N.Ködarnyek