Black Metal Termine

An dieser Stelle findet ihr aktuelle Termine zu einzelnen Black Metal Gigs. Alle Angaben haben keinen Anspruch auf  Richtig- und Vollständigkeit. Schickt eure Konzerttermine an folgende E-Mail Adresse: email@sturmglanz.de. Am besten gleich mit einem Flyer zur optischen Präsentation. Tip: Schaut auch in unser Forum für aktuelle Infos. [ zum Forum ]

Der Pestbote - Druckausgabe

Der Pestbote - Druckausgabe

Schon lange laufen die Vorstellungen und Planungen für ein gedrucktes Black Metal Magazin als Ableger des Sturmglanz Webzin`s. Die Veröffentlichung der ersten Ausgabe planen wir für die kalten Wintermonate Anfang 2017. Neben einigen Rückblicken aus dem STURMGLANZ WEBZINE gibt es exklusive Ge- spräche und Ansichten von Musikern... [ hier weiter ]

 

Sturmglanz Veröffentlichung

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15. ETERNAL HATE FEST (2017) - Neuern/Nyrsko (Cz)

 

 

15.07.2017 Neuern/Nyrsko. Das mittlerweile 15. ETERNAL HATE FEST in Tschechien ist nun Geschichte. Schon Monate zuvor habe ich mich auf das kleine Festival gefreut. Die Bandauswahl war auch in diesem Jahr grandios und als Headliner wurden die Polen GRAVELAND angekündigt. Auch in diesem Jahr sollte es wieder einen großen Sturmglanz Stand geben. Als wir endlich um 13.00 Uhr auf dem Gelände angekommen waren, war bereits mächtig was los. Unter Hochdruck haben wir dann sofort angefangen den Stand aufzubauen und schon schnell sammelte sich das Publikum. Irgendwie hatten wir mehr mit als wir aufbauen konnten, aber egal. Der Veranstalter Daniel und seine Crew haben wieder alles bestens organisiert und so stand dem Festivalbeginn pünktlich um 14.00 Uhr nichts mehr im Weg.

 

 

 

 

 

Den Festivalauftakt machten DRUDENSANG. Aufgrund des größeren Ansturm auf den Sturmglanz Stand habe ich leider alle Bands nur aus dem Augenwickel betrachten können. So auch die erste Band an diesem Tag.  Bereits um diese Uhrzeit versammelten sich eine Menge Besucher vor der Bühne. Und das was DRUDENSANG bot, war ein allerfeinster Abriss. Absolut stark nordeten die Süddeutschen die  Anwesenden von Anbeginn ordentlich auf das Festival ein. Und Diese fand es gut und honorierten den Auftritt mit viel Applaus und Begeisterungsschreien. Der absolute Rausschmiss war natürlich der Titel „Todtgeweiht“, welche das erhabene Markenzeichen von DRUDENSANG darstellt! Geil!

 

 

 

 

 

 

 

Als nächstes ging es weiter mit ARMADA aus Mexiko. Wie auch schon im letzten Jahr spielten die Herren ihren Death Metal geradlinig und brutal herunter. In diesem Jahr war es nicht all zu warm, sodass sich die Besucher auf dem ganzen Gelände verteilten. Und es wurden immer mehr. Die Besucherströme am Eingang reisten nicht ab und der Zeltplatz wurde immer voller. Auch die Parkflächen wurden, im Gegensatz zu den letzten Jahren, gewaltig aufgestockt. Doch zurück zu ARMADA – die Sympathischen Herren haben sich nicht umsonst für ein weiteres Mal für das Festival empfohlen. Mit viel Spaß, coolem groove und guter Laute arbeiten sich ARMADA weiter im Underground nach vorn!

 

 

 

 

 

Dort wo DRUDENSANG spielen, sind SCHRAT nicht mehr weit… oder umgekehrt!? Und das ist eine gute Konstellation. Mit extrem viel Professionalität und Routine donnert es gewaltig von der Bühne. Trotz des heftigen Regenschauers feierte das Publikum die Band. „Artefakt“ ist noch immer das aktuelle Werk, welches aus meiner Sicht, auch das stärkste darstellt. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass das Publikum lautstark mitgrölt und die Fäuste begeistert nach oben reißt! Nicht nur musikalisch totaler Abriss, auch für`s Auge gab es eine starke Show!

 

 

 

 

 

 

Nach einem kurzen Umbau geht es weiter mit ASKEREGN. Und auch jetzt wurde es wieder mächtig eng vor der Bühne. Auch dieser Auftritt wurde sehnsüchtig erwartet, obwohl ASKEREGEN in diesem Jahr schon den Ein- oder Anderen Liveauftritt erfolgreich absolvierten. Frontfrau Belial war gut drauf und soweit ich das aus der Entfernung sehen konnte, gab es auch eine gute Show. Aktuell ist eine 7“ Split EP in zusammen mit Annihilation666 in Cooperation mit Sturmglanz Produktionen und zwei weiteren Labels in Planung. Musikalisch war der Sound Top und die markanten ASKEREGN Titel vom Album „Ascheregen“ waren deutlich herauszuhören. Mir hat das Ritual richtig gut gefallen und in Verbindung mit der Festivalatmosphäre eine starke Show.

 

 

 

 

 

 

BLAZE OF PERDITION werden ebenfalls mit Spannung erwartet, da man die Polen nicht allzu oft auf unseren Breitengrad antrifft. Ziemlich roh und mächtig kommt deren Sound daher. Neben älteren Titeln haben die Herren auch Stücke von ihrem kommenden Album gespielt. Und diese kündigen bereits ein mächtiges Werk an. Die Jungs sind zwar nicht unbedingt die Bewegungsfreundlichsten auf der Bühne, aber in Verbindung mit der Musik wirkt die Darstellung kolossal. Mir hat der Auftritt enorm gut gefallen - muss ich unbedingt im Auge behalten.

 

 

 

 

 

 

SEKHMET spielen nahezu jedes Jahr auf dem ETERNAL HATE FEST. Sie gehören einfach dazu. Natürlich gab es wieder eine martialische Show mit vielen blutigen Szenen. Möge dies auf den Ein oder Anderen langweilig wirken, so muss man aber deutlich sagen: SEKHMET lassen sich immer etwas Besonderes einfallen und somit wirkt die gesamte Show wie ein Theaterstück ohne dass es langweilig oder abgestanden wirkt. SEKHMET schaffen es immer wieder sich erfrischend darzustellen. Auf dem ETERNAL HATE FEST muss man die Herren einfach einmal erlebt haben. Immerhin haben sie hier fast Heimspiel und zum anderen tragen sie immer mächtig fett auf. Ein bisschen erwartet man dies ja mittlerweile schon... Ansonsten wieder alles richtig gemacht. Top!!!

 

 

 

 

 

Jetzt machen sie URN an den Start. Von vielen sehnsüchtig erwartet und der Grund für diesen Besuch auf dem diesjährigem ETERNAL HATE FEST. Ich bin jetzt kein Fan der Band, allerdings aus der Entfernung gesehen, haben die Finnen mächtig Dampf gemacht! Black/Thrash/Death Rock `N Roll donnerte es aus den Boxen in den nächtlichen Abendhimmel. Ohne irgendeinen Firlefanz zocken URN ihre Setlist rotzig herunter und das zahlreiche Publikum jubelte begeistert zu. Fetzig, Fetzig - die Skandinavier sind ein starke Liveband.

 

Nach einer gefühlten Ewigkeit, betreten GRAVELAND die Bühne. Für mich war es das erste Mal, dass ich die Band in dieser Form sehe. Ich erinnere mich noch an ein Interview im Jahr 1998, als Rob Darken auf die Frage nach einem Liveauftritt, diese vehement verneinte… Doch 20 Jahre später… die Frage nach dem Warum liegt da nicht allzu fern. Doch dies ist ein anderes Thema – vielleicht gibt es  in der nächsten „DER PESTBOTE“ Ausgabe eine Erklärung. Musikalisch gesehen kann man den Auftritt wirklich als gelungen bezeichnen. Wobei sich GRAVELAND musikalisch auf das aktuelle Album „1050 Years of Pagan Cult“ orientiert. Die älteren Titel wurden ohne elektronische Unterstützung gespielt. Überhaupt geht der Stil wieder zurück in die gute alte Old-School-Black-Metal-Richtung. Ich war wirklich begeistert. Rob sprang herum und artikulierte sich mit Mimik und Gestik in seinem typischen „paganen Outfit“. Vor der Bühne war es wieder mächtig eng. Viel gesprochen hat Rob Darken aber nicht, doch dies brauche er nicht, da ihm das Publikum zwischen den Titeln mehr als nur huldigte. Ein wahrlich großartiger sowie kultiger Auftritt, das kann man schon heute sagen.

 

 

 

 

 

 

Den Abschluss machte ein Tribute Band. Und zwar TRIBUTE TO URGEHAL. Um weit nach Mitternacht war zwar die Messe schon gelesen und viele haben sich auf dem Heimweg gemacht, aber auch aus dem Zelt hörte sich die Mucke echt stark an. Wer steckt hinter TRIBUTE TO URGEHAL? Na keine Frage  - die Herren von SEKHMET. Die gesamte Show war wirklich gut gemacht. Daher ein angenehmer Festivalausklang.

 

Das ETERNAL HATE FEST in der 15. Ausgabe war ein voller Erfolg. Neben großartigen Bands muss man auch  die herausragende Betreuung sowie die großartige Atmosphäre erwähnen. Genau dies, macht das Festival unweit der deutschen Grenze aus. Tschechien ist mittlerweile ein Garant für gute Black Metal Veranstaltungen. Und mit dem nicht mehr stattfindenden HELL FAST ATTACK dürfte das Gelände möglicherweise bald ein wenig zu klein werden. Die Organisation war entspannt und professionell. Alles richtig gemacht. Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder. Man darf also gespannt sein, was wohl im Jahr 2018 auf dem Plan steht. Von uns jedenfalls gibt es wieder einen deutlichen Support! Danke an den Veranstalter Daniel und die Unterstützer von Sturmglanz!!!

 

 

 

 

 

Die folgende Nacht war bitterkalt, aber wir haben es überlebt. Nachdem irgendwelche Assis den Sturmglanz-,  SFH Records- und Worship Tapes- Pavillion zerstörten machten wir uns am nächsten morgen gegen 8.00 Uhr auf den Heimweg und kamen rechtzeitig zur Mittagszeit zurück in der Propaganda Zentrale an.

 

 

 

 

 

Alle Bilder können hier heruntergeladen werden! (32 MB ZIP)

 

Außerdem haben wir in unserem Sturmglanz Store noch folgendes Merchandise:

 

NEU ASKEREGN - death in fire... T-Shirt (diverse Größen)

NEU ASKEREGN - death in fire... Hoodie (diverse Größen)

NEU ASKEREGN - Ascheregen Tape-Holz-Box (limitiert/letzte Exemplare)

NEU DRUDENSANG - Hexenritus T-Shirt

NEU SCHRAT - Artefakt T-Shirt

NEU STURMGLANZ - est nobis dominus in mortem T-Shirt

NEU STURMGLANZ - est nobis dominus in mortem Zipper

 

 

Bericht & Photos Varar Wallheim