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Nargaroth - Era of Threnody (Inter Arma Productions 2017)

Datum: 20 Jun 2017 Kategorie: klmno

 

 

Nargaroth - Era of Threnody (Inter Arma Productions 2017). Das Verfassen dieses Reviews hat seine Zeit in Anspruch genommen. Aber nicht, weil ich keinen Bock dazu hatte, sondern ehr, weil das siebte Album von NARGAROTH einer umfassenden Konzeption unterliegt. ASH hat 8 Jahre verstreichen lassen um Eindrücke in der gesamten Welt zu sammeln, zu sortieren und musikalisch zu vertonen. Dabei kommt die persönliche Verarbeitung nicht zu kurz. Ganz im Gegenteil: das emotionale Empfinden ist auf „Era of Threnody“ zentraler Bestandteil und spiegelt sich nicht nur in den Texten wieder.

 

Doch fangen wir ganz von vorne an! Nach jahrelanger Zusammenarbeit gehen NARGAROTH und No Colours seit dem letzten Jahr getrennte Wege. Ash hat sich mit seinem eigenem Label (Inter Arma Productions) verwirklicht und veröffentlicht seit dem letzten Jahr immer wieder die Re-Releases seiner vergangenen Alben. Mit „Era of Threnody“ erscheint nun die Erstpressung und reguläre Version über sein eigenes Label. Bei mir hat „Era of Threnody“ jedenfalls einen Nerv getroffen. Auch wenn das Album bereits von diversen Kritikern als durchschnittlich bewertet wurde. Mittlerweile ticken die Uhren bei NARGAROTH aber anders, wie jeder weiß. Ash hat sich letztlich eine Karriere aus einem perfiden Ruf und Eigenheiten gestrickt, wo sich heute die Geister scheiden. Die komplexe Struktur und das mittelschnelle Tempo auf dem Album geben immer wieder anlasse um den Kopf zu senken und in Melancholie zu verfallen. Die Melodien oftmals am Rande des Abgrunds, mal hoffnungsvoll, mal hoffnungslos schön. Die Rezeptur zu jedem Stück ist ausgefeilt und besticht mit einer typischen (sogenannten) Spannungskurve. Der Aufbau eines jeden Titels hat einen soliden Einstieg, steigert sich innerhalb immer mehr und mehr. Der Gesang Ash`s nimmt auch hier Formen sämtlicher Wut und Verzweiflungen an. Gleichgestellt schreien die Gitarren bis es Schlussendlich zu einem Befreiungsschlag kommt und die Titel wie ein Vulkan explodiert und die heiße Lava herausquillt. So oder ähnlich würde ich „Era of Threnody“ im ersten Augenblick beschreiben. Die Einflüsse seiner Weltreisen sind deutlich wahrzunehmen und der damit verbundene Schmerz und die dazugehörige Nachdenklichkeit haben ihre Spuren auf dieser Scheibe deutlich hinterlassen. Dies mag einer inhaltlichen Schwerpunktverlagerung geschuldet sein, aber sei‘s drum, die Scheibe gibt den Fans, was sie erwarten. Damit einher gehen manche Stereotypen mit allem Für und Wider; es ist, als wolle der Mann geradezu forcieren: Melancholie, Schwermut und die Verarbeitung von dergleichen synonymen Befindlichkeiten. Beim Hören der Scheibe ziehen großartige Bilder auf, in denen einsame Menschen an monumentalen Steilhängen sitzen und dabei stolz in die Ferne blicken, weil es einfach zu schön ist. Die Kompositionen gestalten sich vor diesem Hintergrund souverän wie vorhersehbar - mitsamt der obligatorischen Bildersprache und recht glatter und fetter Produktion.

 

Fazit: „Era of Threnody“ benötig einige Momente und Durchläufe bevor es richtig zündet und die volle Wirkungskraft entfaltet. Allerdings kommt der Knall dann umso heftiger. NARGAROTH zeigen, dass es auch 2017 im Black Metal noch frische Ideen gibt. Auf dem Album distanziert sich die Band vom vorherrschenden Epigonentum und macht mit „Era of Threnody“ einen vielversprechenden Schritt nach vorne!

 

 

Tracklist:

01. Dawn of Epiphany 08:08

02. Whither Goest Thou 06:23

03. Conjuction Underneath the Alpha Wheel 07:06

04. ...as Orphans Drifting in a Desert Night 05:34

05. The Agony of a Dying Phoenix 07:30

06. Epicedium to a Broken Dream 05:41

07. Love Is a Dog from Hell 02:42

08. Era of Threnody 09:23

09. TXFO 03:45

10. My Eternal Grief, Anguish Neverending 08:08

 

Varar Wallheim

 


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Posted on 20 Jun 2017 by Varar Wallheim /Sturmglanz

 

 

 

 

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