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Inferno - Gnosis Kardias (Of Transcension and Involution) (World Terror Commitee 2017)

Datum: 10 Apr 2017 Kategorie: fghij

 



Inferno - Gnosis Kardias (Of Transcension and Involution) (World Terror Commitee 2017). INFERNO sind Kvlt?! Die Herren machen seit Jahren einen fraglichen Wandel durch und begeben sich dabei nicht nur musikalisch auf neue Pfade sondern auch textlich und Inhaltlich verinnerlicht man eine andere Botschaft. Das nun mittlerweile 7. Album setzt das fort, was mit „Omniabsence Filled by His Greatness“ im Jahr 2013 begonnen hat. So waren die Veröffentlichen bis 2011 geprägt von unsagbaren Hass und Vernichtung des Christentums sowie anderen Minderheiten, so geht es nun schon im zweiten Longplayer in Folge sehr spirituell und rituell zu. Böse Zunge besagen, dass Inferno damit den bis dato anhaltenden Trend folgen und sich damit der Kommerzialisierung unterwerfen.

Soundtechnisch war „Omniabsence Filled by His Greatness“ grob gesagt - ziemlicher Match, obwohl es im Necromorbus Studio in Stockholm aufgenommen wurde, haben es INERFO damals Buchstäblich verkackt. Das sollte sich nun mit „Gnosis Kardias (Of Transcension and Involution)“ deutlich verbessern. Dies war auch unbedingt nötig, das es jetzt musiklisch sehr aufwendig daher geht. An das ältere Material der Tschechen müsst ihr an dieser Stelle einen fetten Hacken machen, da es nicht mehr vergleichbar ist. Die Grundatmosphäre ist sehr düster und verworren. Die Gitarren fladern und siechen teilweise dahin. Dieses Flair konnte man auch schon den zahlreichen Liveshows in den letzten Jahren erleben. Der bösartige Zorn im Gekrächze von Adramelech wurde ersetzt durch beschwörenden und abstrusen Schreigesang. Der Kern liegt definit auf okkult!!! Innerhalb der Titel sind enorm viele Strukturen zu vernehmen. Darüber hinaus gesellen sich auch andere Einflüsse, die sowohl dem zeitgemäßen Okkult-Ambient wie SHIBALBA oder ACHERONTAS zuzuschreiben sind. Allerdings lässt die Band auch hin und wieder klassische Black Metal Elemente durchschimmern. Bei aller Dunkelheit, die das Teil an den Tag legt: Die Melodien werden zu keiner Sekunde vernachlässigt, und wo an einer Stelle Harmonie zugunsten treibender Songs vernachlässigt werden, gibt es innerhalb der Titel immer wieder kleinere Instrumental-Passagen. An dieser Stelle muss auch das rundherum schöne Cover-Artwork erwähnt werden, dessen mystisch-rituelle Kunst zur Musik passt wie die sprichwörtliche Faust...

Fazit: Man mag INFERNO vorwerfen, dass sie zu sehr auf der Okkult-Black-Metal-Welle-Nummer herumreiten und über zu wenig eigene Identität verfügen - doch wenn eine Band ihren Stil gefunden hat, wieso soll man ihn dann zwanghaft ändern? INFERNO erschaffen mit "Gnosis Kardias (Of Transcension and Involution)" ein beklemmendes Stück Tonkunst, das die Konventionen von Black Metal zwar nicht außer Kraft setzt, aber ebenso in seinen Ursprungswerten bestärkt. Eine direkte Empfehlung kann ich nicht aussprechen, da muss sich jeder selbst ein Bild von machen und ein Ohr riskieren. Für mich persönlich bewerte ich die musikalische Darbietung als gelungen, bin aber deutlich zwiegespalten was den Verlust der Aggressivität und Brutalität betrifft! Am Ende bleibt zu sagen, es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn INFERNO in bestimmten Kreisen nicht für Furore sorgt.



Tracklist:
1. The Innermost Disillusion 07:56
2. Abysmal Cacophony 08:03
3. Upheaval of Silence 07:53
4. Ω ≻ 1 (Oscillation in Timelessness) 08:01
5. Gate-eye of Fractal Spiral 10:48
6. Orison for the Baneful Serpent 02:06

LineUp:
Ska-Gul Guitars
Adramelech Vocals
Morion Guitars
Crudelis Bass
M. Drums

Varar Wallheim

 


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Posted on 10 Apr 2017 by Varar Wallheim /Sturmglanz

 

 

 

 

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