Black Metal Termine

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Sturmglanz Veröffentlichung

video

 

Bandinterview: ASKVALD

 

Sturmglanz: Grüße, erst einmal Glückwunsch zu deinem ersten Album "Geistesreisen durch Dämmertage". Wie war das Feedback bisher und bist mit dem fertigen Album zufrieden?

 

Sei gegrüsst und grossen Dank an dich für das Interesse! "Geistesreisen" erschien ja schon im April 2016 und hat in erster Linie echt gutes feedback von diversen online-Plattformen bekommen. Was das Interesse der "Szene" betrifft waren die Reaktionen sehr unterschiedlich, der Eine liebt es, der Andere findet es scheisse, doch meist leider sehr... zurückhaltend, möchte ich mal sagen.  Allerdings sehe ich das nicht zu verbissen, gibt es doch eine unheimliche Menge an neuen, guten Bands und Projekten die entdeckt und gehört werden wollen. Natürlich gilt dabei das Interesse der Hörer immer erst dem was mit ihrem Geschmack am Ehesten kompatibel, oder bekannt ist. Als kompaktes Erstlingswerk kann ich der Scheibe schon mit einer gewissen Zufriedenheit gegenüberstehen, doch fallen einem im Nachhinein wohl immer Sachen auf und ein, die hätten besser und durchdachter sein können.

 

Sturmglanz: Bevor wir weiter über das Album sprechen, möchte ich gerne noch ein paar Hintergründe über ASKVALD wissen! Wie ist die Entstehungsgeschichte und machst du das Projekt alleine? Welche Querverbindung zu Nebelwind und Sado Sathanas gibt es?

 

Ich habe in der Vergangenheit in diversen Bands und Projekten gespielt und gesungen. Texte und Songs geschrieben, geprobt bis zum Umfallen und Gigs gespielt, doch hab mich selten wirklich "heimisch" in der Musik gefühlt. Das Band-Dasein, das Miteinander, ist 'ne grossartige Sache; und ich möchte an dieser Stelle ausnahmslos allen ehemaligen Mitmusikern für die gemeinsame Zeit danken; doch am Ende ging mir als Songwriter immer wieder, auch wenn die Songs gut waren, die intentional angestrebte Atmosphäre flöten. Die Idee ein Ein-Mann-Projekt ins Leben zu rufen dämmerte daher schon eine Weile in mir, nur war der Stil, der Rahmen für das Projekt, anfangs noch recht unklar. Also hab ich drauf los gespielt und aufgenommen was in den Sinn kam... Was auf dem Demo "...fernab des Weges" noch recht deutlich zu hören war. Das half mir jedoch mit etwas Abstand den Stil, in dem es weitergehen sollte, genauer herauszuarbeiten. ASKVALD wird also, mit Ausnahme von Gastmusikern, weiterhin von mir allein betrieben. Und da sind wir auch schon bei NEBELWIND und SADO SATHANAS. J.B. (Nebelwind) traf ich vor etwa acht Jahren bei einem Auftritt mit meiner damaligen ThrashMetal Band Cathedraya. Wir kamen ins Gespräch, verstanden uns auf Anhieb prächtig und über die Jahre ist eine tiefe private, wie auch musikalische, Freundschaft daraus entstanden, die ich so nicht mehr missen möchte... Brüder im Geiste! Die Beschreibung passt auch zu Giacomo (Sado Sathanas). Ich kann mich absolut nicht erinnern seit wann wir uns kennen, aber natürlich hat auch hier vermutlich die Musik den nötigen Anstoss gegeben... oder vllt. auch unsere damalige Stammkneipe, das Heavy Duty in Dresden... man munkelt. Jedenfalls sind beide grossartige Sänger mit ordentlichem, musikalischem Knowhow und so lag es für mich nah den Beiden die Gesänge aufzudrücken für die sie, meiner Meinung nach, die besseren stimmlichen Nuancen haben um die gewünschte Atmospäre zu schaffen. Wobei J.B. ja auf "Geistesreisen" noch gar nicht vertreten war, wie anfangs geplant, sondern erst auf dem kommenden Album "Nebelpfade" zu hören sein wird ...aber dazu später mehr.

 

Sturmglanz: Wenn du die Musik von ASKVALD jemandem beschreiben müsstet, den du noch nicht kennst, was würdest du sagen?

 

"Kauf`ne Scheibe, hör's dir an!" Nein, Blödsinn... Mir fällt es immer etwas schwer den Stil genau zu beschreiben, da der Künstler selbst doch meist etwas Anderes in seinem Schaffen sieht/hört als das Publikum vor den Lautsprechern. Runterbrechen würde ich es vllt. auf "atmospärischen Black Metal mit Goth und DSBM Einflüssen"... oder so... Wisst ihr was, Leute...!? Hört es euch an, schreibt mir eure Meinung / Definition für meine Mucke bei Facebook und wenn mir eine besonders gut gefällt, lass ich vllt. was Kleines springen, haha. Grundlegend ist es mir wichtig die Stimmung zu erzeugen, welche ich beim schreiben der Texte wahrgenommen bzw. empfunden habe. Ob es dann im Endeffekt eine DSBM-Ballade, ein Uffta-Uffta-BM-Punk-Song, oder unkontrolliertes Gebolze wird steht zu Beginn nur selten fest.

 

Sturmglanz: Auf den ersten Blick klingt der Albumtitel fast ein bisschen trivial, doch steckt da sicher mehr dahinter. Kannst du kurz erläutern, welche Bedeutung er für dich hat und in welcher Form er das Konzept der Platte zusammenfasst?

 

 

 

 

 

Ich sehe "Geistesreisen durch Dämmertage" als eine Art Momentaufnahme. Die Texte darauf sind sehr persönlich und in jedem steckt ein Teil Lebenserfahrung und ein Teil Fiktion. Ich hatte in der Entstehungsphase der Platte meinen Wohnsitz nach Dänemark verlegt und das Pendeln zwischen dort und meiner Heimat erschien mir immer auf seltsame Weise unwirklich - wie die Morgendämmerung - nicht hell, nicht dunkel... schwebend zwischen zwei Extremen. In dieser Zeit ist viel passiert und wenn es mir schlecht ging, was Mitte bis Ende 2015 verstärkt der Fall war, haben die Gedanken an Heimat, die wunderschöne Natur, Freunde und Familie, es mir leichter gemacht dies zu überstehen. Diese gedanklichen Reisen, aus denen auch Teile der Texte resultierten, waren also der Anstoss die Platte so zu taufen. Trotz alledem habe ich auch viel Positives in den zwei Jahren im Norden erfahren, das mich definitiv nachhaltig beeinflusst hat und es auch immer noch tut.

 

Sturmglanz: Das musikalische Bild ist sehr emotional. Das spiegelt sich auch in den Texten wider. Gibt es ein kohärentes Text-Konzept, das du auf dem Album verfolgst? Und welche Rolle spielen Trauer, Schmerz und Not dabei?

 

Die Texte sind, wie schon erwähnt, ein Querschnitt durch negative, melancholische aber auch positive Erfahrungen eines Lebensabschnitts. Auch spielen vergängliche/gescheiterte Liebe ("Sie un der Geruch von Schnee") und sexuelle und emotionale "Begierde" eine Rolle. Es steckt aber kein wirkliches Konzept dahinter. Jeder Text behandelt ein Thema, einen Weg, eine Begebenheit die mich zu dieser Zeit beschäftigt haben. Trauer und Schmerz sassen mir in dieser Phase ununterbrochen im Nacken, litt ich damals doch noch stark unter dem Verlust eines nahen Familienmitglieds. Erstaunlicherweise fand, entgegen meines üblichen Schaffens, diesbezüglich keine Verarbeitung der angestauten Emotionen zu diesem Zeitpunkt statt. Die empfundene Leere und Dunkelheit haben dennoch ausgiebig zur musikalischen Gestaltung beigetragen. Not und Verzweiflung kommen besonders in "Die graue Pforte" zur Sprache. Der Song handelt von der scheinbaren Ausweglosigkeit, die vermutlich jeder Angst-/Panikpatient schon einmal empfunden hat. In "Stillstand" geht es wiederum um die Vergänglichkeit des kindlichen Gemüts und den tristen Blick auf die Zukunft, den uns Erfahrungen und einschneidende Ereignisse verschaffen können.

 

Sturmglanz: Das Cover kriege ich allerdings so gar nicht in eine Beziehung zu dem Album gesetzt. Hilfst du mir da auf die Sprünge?

 

Aber klar doch. Das Foto, welches ich im Cover verarbeitet hab, entstand im Winter 2014/15 in der Sächsischen Schweiz, meiner Heimat, während einer Wanderung. Es lag sehr viel Schnee und wir hatten es schwer voranzukommen. Wir sprachen kaum, genossen die Stille im Schneetreiben und die sich bietenden Ausblicke. Als ich nach einem passenden Bild für das Design suchte stiess ich wieder darauf und fand mich zurückversetzt in diese Zeit, jedoch gemischt mit dem Emotionsgewirr der damaligen Gegenwart. Irgendwie hat die Stille und Einsamkeit, welche ich in dem Foto sehe, für mich das musikalische Bild visuell zusammengefasst.

 

 

 

 

 

Sturmglanz: Empfindest du es als Kritik, wenn jemand sagt, "Geistesreisen durch Dämmertage" sei ein schwieriges Album, weil es eine Weile braucht, bis es richtig zündet oder macht das die Platte vielleicht erst so richtig aus?

 

Aber natürlich empfinde ich es als Kritik, denn es ist ja eine. Jedoch keine Negative. Ich habe beim Schreiben und Komponieren nicht zwingend auf Hörbarkeit hingearbeitet. Wir sind ja nicht bei Schreib-Den-Trendigsten-Popsong. Es ist nicht die Art Mucke zu der du ausgelassen feierst oder halsbrecherische Headbang-Mannöver durchführst. Wer es hört und sich angesprochen fühlt befasst sich im besten Falle mehr damit und nimmt sich die Zeit um mit der Scheibe von Titel zu Titel zu wachsen und ein Stück von sich selbst darin zu finden, oder sich in die Stimmung versetzen zu lassen, die diese Platte für ihn/sie ausmacht. Mir ist aufgefallen, dass es einige Leute gibt, die beim ersten Mal nicht so ganz mit der Scheibe klarkommen, jedoch später wieder auf mich zu kommen und sagen "Alter, ich hab mir dein Album noch mal reingezogen... echt geil! War wohl beim ersten Mal in der falschen Stimmung dafür." Übersetzt heisst das für mich: Alles richtig gemacht! Kein Einheitsbrei!

 

Sturmglanz: Du hast das Album über Wolfmond Production veröffentlicht. Wie seid ihr zusammen gekommen und wie läuft die Zusammenarbeit?

 

Ich hab ewig vergebens nach einem Label gesucht, was als Studioprojekt 'ne echte Herausforderung ist, bis mir J.B. dann Wolfmond empfahl. Nachdem ich mir die dortigen Releases anhörte und fand, dass es passt, schrieb ich Wolfmond Production an und nach kurzem Beschnuppern war ich an Bord. Es läuft wirklich gut. Daniel ist ein feiner Kerl, der echt viel Herzblut in sein Schaffen steckt und mit abartig fairen Deals für seine Bands das Bestmögliche herausholt. Klar ist es kein Monster-Label mit unendlichen Promotion-Möglichkeiten und Aussichten auf Majordeals, aber für den Underground, auch durch seine Präsenz bei Konzerten mit Merchandise-Stand, eine absolute Bereicherung! Schaut mal in seinen Onlineshop, da gibt es viele gute Scheiben zu Hammerpreisen und auch so manche Band zu entdecken.

 

Sturmglanz: Ich durfte bereits in Dein neues Album reinhören. Ich empfinde die emotionale Stärke dabei noch erheblicher als beim Vorgänger! Was ist der Grund, dass du jetzt auf das Bremspedal gedrückt und einen noch höheren Melodicanteil verbaut hast?

 

Also erst einmal freut es mich sehr das zu hören! Ich denke die emotionale Stärke resultiert diesmal aus der Tiefe bzw. der Intensität der Texte, welche doch noch einen Grad schärfer ist als auf "Geistesreisen". Auch wenn der Schreibstil grossteils etwas kryptischer wirken mag hab ich das Gefühl mein Innerstes mehr bzw. klarer nach aussen gekehrt und zu Papier gebracht zu haben. So verhält es sich dann auch mit dem instrumentalen Teil. Diesmal habe ich mir mit jedem Song mehr Zeit gelassen, mehr ausprobiert, entworfen und verworfen als beim Vorgänger, bis ich der Meinung war die passende Stimmung im Kasten zu haben. Es gibt neben tragenden und drückenden Melodicparts allerdings auch wieder stellenweise was auf die Fresse, wie schon beim eigentlichen Opener "Totgeburt des Feuers", bei "Insomnia Crudelis" und "Schatten der Einsamkeit". Ein wenig Gebolze muss schon sein. Die Vocals kommen, auch dank dem ehrgeizigen Einsatz von J.B. und Giacomo, beim neuen Album wesentlich deutlicher, kraftvoller und vielseitiger zum Einsatz. Ich bin gespannt wie es ankommen wird.

 

Sturmglanz: Wie wird das Album heißen und wird es wieder bei Wolfmond Production veröffentlicht?

 

Das Album wird, wie eines der Stücke, den Titel "Nebelpfade" tragen. Dieser Song ist einem grossartigen Menschen gewidmet, der mir sehr viel bedeutet, doch dieses Leben leider viel zu früh hinter sich lassen musste. In Deutschland wird die Scheibe wieder bei Wolfmond rauskommen. Es wird vorerst eine limitierte Digipack Auflage und eine kleine Special-Edition im A5 Format geben. Desweiteren ist eine Veröffentlichung über ein brasilianisches Label, zu einem späteren Zeitpunkt, im Gespräch. Genaueres bleibt abzuwarten.

 

 

 

 

 

Sturmglanz: Der Titel "Wege der Felder" ist mir besonders aufgefallen. Welch eine tragische und depressive Atmosphäre. Was verbirgt sich dahinter?

 

"Wege der Felder" war eine Art kleiner Glückstreffer. Der Text stammt, wie auch "Schatten der Einsamkeit", aus der NEBELWIND-ischen Feder. Ich wollte J.B. diesmal unbedingt dabei haben. Er legte mir die Zeilen vor und ich hatte schon die perfekt passenden Instrumentals parat. Auch konnte ich auf Anhieb Bilder und Begebenheiten aus meinem Leben in den Zeilen sehen. Es hat sofort gepasst wie Arsch auf Eimer, wie man so schön sagt. Und auch wenn der Song über fast die gesamte Länge eine depressive Tragik vermittelt, kommt er doch zu einer positiven Pointe, einem zuversichtlichen Höhepunkt. J.B. hat den Text seiner Lebensgefährtin gewidmet, die ihm in Zeiten der Traurigkeit und Angst immer beigestanden hat. Selbstredend, dass er dem Stück dann auch seine Stimme gab.

 

Sturmglanz: Wann wird "Nebelpfade" veröffentlicht?

 

Hah, wenn alles fertig ist. Da mir keiner mit Terminen im Nacken sitzt kann ich es mit Veröffentlichungen recht locker halten. Aber natürlich wird energisch und konstant daran gearbeitet und der Plan ist bis jetzt Anfang / Mitte Juni 2017. Und danach geht es auch schon direkt mit dem Komponieren und Ausarbeiten neuer Songs weiter. Die Ideen häufen sich...

 

Sturmglanz: Wie sieht es mit Freunden und Verwandten aus? Unterstützen sie dich in deinen musikalischen Bemühungen?

 

Grundlegend ja. Auch wenn der familiäre Teil eher wenig mit der Musik anfangen kann, wird unterstützt, nachgefragt und gut zugeredet wo es nur geht. Gleichermassen verhällt es sich mit Freunden... manche mögen es, manche nicht... aber bis jetzt hat mich keiner wegen der Musik aus seinem Adressbuch gestrichen... hoffe ich jedenfalls.

 

Sturmglanz: Junge Bands und Projekte sind leider immer mehr auf Digitale Medien angewiesen. Wie siehst du das mit Facebook & Co.?

 

Auf der einen Seite sind es globale Plattformen durch die jeder Künstler die Möglichkeit erhält sich weltweit zu präsentieren, sich den Menschen näher zu bringen, nach Gleichgesinnten zu suchen und Verbindungen herzustellen. Was definitiv gut ist... ich begrüsse den Facettenreichtum der Vernetzung sehr. Auf der anderen Seite ist die Menge an Bands die bei Facebook in diversen Gruppen und Foren auf dich einprasselt unüberschaubar und man selbst als Musiker geht darin völlig unter, wenn du die potentiellen Interessenten nicht konstant mit deinem Output bombardierst. Für ASKVALD als Studioprojekt ist die Abhängigkeit von Online-Plattformen natürlich erheblich. Das bedeutet leider auch viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen zu müssen. An dieser Stelle sei auch Bandcamp als, meiner Meinung nach, durchaus nützliches Medium genannt. Dort können Bands und Musiker ihr Zeug anpreisen und schon mit kleinsten Beiträgen für Downloads einzelner Titel von euch als Hörer / Fan unterstützt werden.

 

Sturmglanz: Du stammst aus Dresden…! Im sächsischen Raum formieren sich immer mehr gute Bands wie z.B. Temple of Oblivion, Blutsturm, Sopor Nemesis (um nur ein paar zu nennen). Wie siehst du die Entwicklung? Bist du ein Teil davon?

 

Es gibt hier in der Gegend wirklich viel gute Truppen und es werden nicht weniger. Mir ist es schon öfter passiert, dass ich zufällig auf eine Band stiess und dann überascht war, dass sie ja aus der Nachbarschaft kommen. In Dresden bzw. Sachsen, gibt es viele gute Bands aus allen Stilrichtungen die auch mit immer ausgereifteren Konzepten und Professionalität aufwarten. Ich denke da gerade an Blodskut, Nornír, Black Thyria, Starless Aeon, oder die absolut grossartigen Gateway To Selfdestruction. Ich selbst sehe mich, aufgrund der fehlenden Live-Präsenz, nicht direkt als Teil des Ganzen. Als Person ja.... als "Band" nicht.

 

Sturmglanz: Liest du generell noch öfter Magazine und Fanzines? Verfolgst du, was so in der "Szene" los ist?

 

Hier und da stolpere ich über Neuigkeiten im Netz, aber es kommt selten vor, dass ich gezielt nach Szene-Nachrichten suche. Wenn mir ein Name oder ein Logo einer neuen Band dann doch mehr als 100 Mal ins Gesicht gerieben wird, oder ich 'ne Empfehlung bekomme, kann es schon passieren, dass ich bei YouTube mal reinhöre. Es gibt nur wenige Künstler, ausser denen die ich persönlich kenne, bei denen mich Hintergründe oder Privatleben wirklich interessieren. Gelegentlich kann es auch den Genuss an der Musik verderben zuviel über die Schaffer zu wissen. Aber es gibt für mich schon eine handvoll Labels / Publisher deren Veröffentlichungen es meist wert sind reinzuhören. Gedruckte Magazine und Fanzines sind in meinen Fingern meist pure Rohstoffverschwendung... ich überfliege nur die auf Anhieb interessanten Artikel, wenn ich mir mal wegen der CD-Beilage, ein Heft geleistet hab. Das Hören hat bei mir einen wesentlichen höheren Stellenwert, wenn es um Musik geht. Versteh mich nicht falsch. Es ist nicht so als ob ich das gedruckte Wort verabscheue, doch liegen die Preferenzen den Lesestoff betreffend, auf anderen Gebieten.

 

Sturmglanz: Ok, dann danke ich dir an dieser Stelle für das Interview. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich es an dieser Stelle gern auf traditionelle Art beenden: Die letzten Worte gebühren Dir!

 

Als erstes natürlich ein erneutes fettes Dankeschön an Sturmglanz für die Unterstützung und das Interesse an meiner Arbeit! An die Hörer-/Leserschaft... Ohne wie ein alter Hippie klingen zu wollen... Seid offen und fair zueinander! Wir sind alle auf Parties und Konzerten um die Mucke und unsere Szene zu feiern. Wo jeder Einzelne sein Kreuzchen macht ist in meinen Augen nicht worauf er reduziert werden sollte, haben wir doch im Alltag schon genug Dreck mit dem wir uns rumzuplagen haben. Keiner von uns ist das Mass aller Dinge! In diesem Sinne, gehabt euch wohl und schaut für Neuigkeiten mal bei facebook.com/askvald bzw. askvald.bandcamp.com vorbei. Dort könnt ihr eure Kommentare, Kritiken genauso gut wie euer Geld loswerden! Cheers

 

Varar Wallheim (Mai 2017)

 

 

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