Black Metal Termine

An dieser Stelle findet ihr aktuelle Termine zu einzelnen Black Metal Gigs. Alle Angaben haben keinen Anspruch auf  Richtig- und Vollständigkeit. Schickt eure Konzerttermine an folgende E-Mail Adresse: email@sturmglanz.de. Am besten gleich mit einem Flyer zur optischen Präsentation. Tip: Schaut auch in unser Forum für aktuelle Infos. [ zum Forum ]

Review & Bewertungen

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Sturmglanz Veröffentlichung

video

 

Bandinterview: Paria

 

 

Sturmglanz: Servus, erst einmal einen dankenden Gruß, dass ihr uns dieses Interview gebt. Wir ersparen uns die Vorstellung von Paria, da ihr mittlerweile in aller Munde seid. Da ihr in der letzten Zeit bereits einige Interviews gegeben habt, möchte ich dieses hier in eine andere Richtung lenken. Meine erste Frage daher, wie empfandet ihr das Konzert in Erfurt mit Warhammer, Waffenträger Luzifers und Bestial Chaos auf dem ihr Headliner ward?

 

Akeon: Alles in Allem war die gesamte Veranstaltung in Ordnung. Organisatorisch, wie auch technisch, war alles völlig unkompliziert. Das Bier war natürlich irgendwann leer und das Personal an der Theke machte auf uns nicht den motiviertesten Eindruck, als wir nach dem Gig an die Tränke wechseln wollten. Wahrscheinlich liegt das daran, dass wir kürzlich bei den coolen Iron Eagle Jungs in Lugau zu sehr verwöhnt wurden. Unmotiviertes Personal und 17 Euro für ne Flasche Pfeffi konnten uns aber nicht daran hindern, gemütlich einen abzuschlürfen. Naja und wat dat Billing angeht, waren das auch keine Unbekannten für uns. Sowohl mit den Waffenträgern, als auch mit den Warhammer Boys hat man sich doch bereits des Öfternen getroffen und den Backstage geteilt.

 

Sturmglanz: Hier in Erfurt waren wieder eine ganze Menge „Stammgäste“ des Clubs, welche auch in Speyer im letzten Jahr zugegen waren anwesend. Wie wichtig sind für Euch die Anhänger von PARIA?

 

Akeon: Es ist natürlich lobenswert, dass es noch Leute  gibt, welche ihr gesamtes musikalisches oder szenetypisches Verhalten nicht nur  in der  virtuellen Welt verbreiten und runterladen, sondern ihren Arsch für Bands bewegen um sie zu  sehen und zu unterstützen. Heute ist doch (fast) keiner mehr bereit, 50 Kilometer in eine andere Stadt zu fahren um sich Mukke an zu sehen und die zu unterstützen, welche sich die Mühe machen Veranstaltungen zu organisieren. Und dat kann ich sagen, sowat nervt völlig.

 

Sturmglanz: In den letzten Monaten habt ihr einige Gigs absolviert und seit längerer Zeit kommt immer wieder „diese“ Videoanimation im Hintergrund zum tragen. Für alle, die nicht wissen worum es geht, sei kurz erklärt, dass es sich um eine rituell satanische und pornografische Ansammlung von Szenen gibt die den Sound von Paria besser nicht ausdrücken könnten. Alles ziemlich morbid und bizarr. Wer hat die Idee dazu, solch ein Instrument in die „Bühnenshow“ einzusetzen“ und was ist der Zweck dieser Aufführung?

 

Akeon: Den Zweck hast du grade selber wunderbar beschrieben. Die Idee zu der Videoanimation hatte ich nach einer Electric Wizard Show in London, bei der über drei Leinwände Videos gezeigt wurden. Die damit erzeugte Stimmung war echt cool und ich dachte mir einfach diese Art der Visualisierung könnte bei PARIA auch funktionieren. Also einfach die Idee geklaut! Nachdem sich viele Bands in den letzten Jahren an "Krassheit" gegenseitig zu überbieten versuchen, ob mit Blut, Paint, Knochen, Kerzen, Weihrauch oder gar Babypuder in den Haaren, erscheint mir das doch als angenehme Alternative und verleiht der Show im ganzem einen individuellen Stil. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das in Zukunft vermehrt auch bei anderen Kapellen sehen werden. Andererseits stehen jetzt natürlich viele Leute wie angewurzelt vor der Bühne und glotzen sich die Augen aus, statt sich die Seele aus dem Leib zu brüllen aus auszuflippen.

 

 

 

 

Sturmglanz: Gerade in Erfurt habe ich gemerkt, dass ihr sehr eingespielt und professionell daher kommt. Gibt es vor einer Show ein bestimmtes Ritual um euch vorzubereiten bzw. einzustimmen?

 

Akeon: GG Pestilence und Panzerdaemon spielen seit 2001 mit mir bei PARIA. Wir proben regelmäßig zusammen weil wir einfach auch Bock auf die Mukke haben und treffen uns nicht nur kurz vorher oder schicken uns irgendwelche Soundfiles zu, damit sich jeder in seinem Keller vorbereiten kann. Von daher kennen wir uns unglaublich gut und nach so langer Zeit im Metal Zirkus und auf der Bühne sollte das klappen. Ich meine die Leute bezahlen ja auch Geld dafür. Wie oft habe ich (grade in unserem Genre) Bands gesehen, die nicht in der Lage waren ihr Instrument zu stimmen und dann auch noch zu beherrschen. Und wir reden hier von Black Metal. Da reichen theoretisch drei Akkorde, ein Blast Beat und ne gruselige Fresse.

 

Sturmglanz: Der qualitative Sprung jetzt, zu den Frühwerken ist enorm, außerdem seid ihr kranker und brutaler geworden. Was ist der Unterschied von früher und jetzt?

 

Akeon: Naja es wäre ja schlimm, wenn man sich nicht weiterentwickeln würde. Umfangreiche Experimente wird es aber auch in Zukunft nicht geben. Bei PARIA weiß man was man bekommt. Der Unterschied zu früher ist jedoch ganz klar die Zeit im Studio und die Erfahrung die uns heute zur Verfügung steht.  

 

Sturmglanz: Sieht man sich mal eure Texte an, sieht man nicht nur aneinandergereihte Wortfetzen, wie es oft gang und gebe ist, sondern fast schon kleine Geschichten, Beschreibungen und groteske Schwüre. Wie wichtig sind für Euch die Texte und in welcher Verbindung entstehen diese?

 

Akeon: Ausgereifte Texte, welche zur Vertonung passen sind uns enorm wichtig. Mit schlaffen, leeren Wortfetzen können wir nix anfangen. Aber auch die Texte unterliegen ja wie die Mukke auch einer Entwicklung. Selbstverständlich gab es bei uns in den Anfangsjahren auch viele stumpfe Lyriks, welche zum passenden Song ihre Berechtigung hatten.   

 

Sturmglanz: Schaut man sich das Layout von eurem letzten Album „Surrealist Satanist“ aus dem letzten Jahr an, sieht man wohl ein ehr untypisches Black Metal Cover. Eine Tendenz zu den 70iger erkenne ich da als erstes. Wie ist denn die Geschichte hinter der Entstehung des Covers?

 

Akeon: Die Tendenz ist mir Sicherheit richtig. Momentan hören wir viel von diesem Kram und daher kam es zu genau dieser Ausarbeitung. Es gab ja bereits einen Entwurf von uns zum Album, mit dem im Zentrum stehendem androgynen Vogelwesen. Der Albumtitel stand auch bereits fest. Dieses mal wollten wir allerdings (anders als vorher) das Cover professionell zeichnen lassen. Und das ist gar nicht so leicht, denn die genaue Umsetzung unser Gedanken und Vorstellungen jemandem 1 zu 1 mitzuteilen und dann noch umzusetzen war echt schwer. Die Dame hat aber auch echt gute Arbeit abgeliefert und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit.

 

Sturmglanz: Auch wenn es müßig ist über eine 3 Jahre altes Album zu reden, aber was waren die größten Fehler bei „Unchain the Unclean“, die dann auf der aktuellen CD vermieden wurden?

 

Akeon: Ich bin absolut zufrieden mit „Unchain“!  Alle haben einen echt guten Job gemacht und wir hatten mal wieder richtig coole Tage in Nürnberg.  

 

Sturmglanz: Wenn ich mir die momentane Black Metal Szene so anschaue, muss im Prinzip jeder dankbar sein für so eine individuelle Band wie PARIA. Wie ist Eure Meinung zu der aktuellen Szene in Deutschland und Europa? Ist dies überhaupt von Interesse?

 

Akeon: Da hab ich keine Meinung zu!

 

 

Sturmglanz: Black Metal wird sehr unterschiedlich interpretiert. Manche Leute setzen Black Metal mit Satanismus gleich, manche mit persönlichen Emotionen und manche sogar mit Nationalsozialismus. Was bedeutet Dir/Euch Black Metal in seiner ureigenen Form?

 

Akeon: Ich persönlich frage mich immer, was eigentlich politische Statements mit Heavy Metal zu tun haben. Black Metal verstehen wir für uns als eine Art alten Kult.  

 

 

 

 

Sturmglanz: Einiges Ungeziefer versucht Paria in eine Ecke zu rücken, weil ihr bei einem deutschen spitzen Underground Label unterzeichnet habt. Die Rede ist von World Terror Commitee – wie wirkt sich das auf euch aus, welche positiven/negativen Erfahrungen wurden gemacht?

 

Akeon: Mir ist das unglaublich egal, was andere Leute sagen! Ich finde es auch unheimlich dümmlich, wenn irgendwelche Leute Energien für irgendwelchen Quatsch vergeuden. Wir sind mit der Zusammenarbeit mit WTC zufrieden. Das Label ist im Underground verwurzelt (was uns sehr wichtig ist) und verhält sich absolut professionell. Man kennt sich bereits ja auch schon lange Zeit auch vor „Surrealist Satanist“ und hat bereits vor Jahren eine Zusammenarbeit in ferner Zukunft forciert.

 

Sturmglanz: Das aktuelle Album ist zwar erst ein paar Monat alt, aber gibt es schon neue Titel und Pläne für ein neues Album?

 

Akeon: Im Mai wird erst einmal die LP Version von „Surrealist Satanist“ planmäßig über WTC erscheinen. Momentan nehmen wir das Demo zum kommenden Album, was „Kochenkamp“ heißen wird auf. Dann schließen wir uns im Winter wieder im Studio ein und können dann „Knochenkamp“ 2015 über WTC releasen. So ist der Plan…

 

Sturmglanz: Ihr seit eine der wenigen Bands die über eine eigene „richtige“ Homepage (worship-paria.de) verfügen. Wie wichtig ist das Internet für Paria und den gesamten Black Metal?

 

Akeon: Also für uns dient diese Homepage als Visitenkarte. Wir sind leider selber nicht in der Lage, diese mit Infos zu füttern und zu bedienen. Wir mussten daher jemanden beauftragen diese für uns zu pflegen. Des Weiteren wissen wir ja alle, dass man ohne das Internet nicht mehr auskommt. Ob ich das jetzt gut oder schlecht finde. Mir hat jedenfalls seit 15 Jahren keiner mehr nen Brief geschrieben außer das Ordnungsamt.

 

Sturmglanz: Letzte Frage, gibt es eigentlich irgendwo ein T-Shirt von euch zu erwerben?

 

Akeon: Hin und wieder werden ein paar unterschiedliche Auflagen unter die Leute gebracht. Außer bei Ebay wird es nichts geben. Es gibt auch keine Pläne, welche zu drucken. Falls das jemand machen möchte, muss er uns oder WTC kontaktieren.

 

Sturmglanz:  Ok, damit bin ich mit meinen Fragen am Ende, alles andere wurde in diversen anderen Interviews bereits besprochen. Falls ihr noch etwas loswerden wollt, die letzten Worte gehen an euch!

 

Akeon: Vielen Dank für die Gelegenheit. Endlich mal interessante Fragen und dann noch zum Album und zur Musik. Viel Erfolg mit Eurem Magazin. Glück Auf!

 

Varar Wallheim (Februar 2014)

 

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