Black Metal Termine

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Review & Bewertungen

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Sturmglanz Veröffentlichung

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Bandinterview: Gratzug

 

Gratzug ist ein Ein-Mann Projekt dessen Debüt Album „Mondtore“ vor einigen Tagen bereits auf Tape und in naher Zukunft auch als CD Version über Black Blood Records erscheinen wird. Sturmglanz führte ein Zwiegspräch mit dem Kopf des Projektes Mephistopheles. Einige Fragen wurden durch unsere Forum User gestellt die ich hiermit direkt weitergebe.

 

 

Sturmglanz: Ave Mephistopheles, vielen Dank,  dass du Dir die Zeit genommen hast unsere und die Fragen der Sturmglanz User geduldig zu beantworten. Als erstes würde ich dich bitten Gratzug vorzustellen?

 

Mephistopheles: Gratzug wurde Anfang Februar 2011 von mir als Einzelprojekt gegründet, mit dem Ziel Black Metal zu erschaffen, welcher das wieder spiegelt, was ich von dieser Art von Musik erwarte. Es muss eine Welt hinter der Musik entstehen in welcher sich der Hörer komplett verlieren kann. Bisher sind die beiden Demos „Vor dem Tor“ und „Pestabtei“ auf  Kassette im Jahr 2011 und das erste Album „Mondtore“ 2012 als Tape-Version erschienen. Die CD-Version des Albums folgt in den nächsten Wochen. 

 

Sturmglanz: Was der Ausschlaggebende Punkt war Gratzug zu gründen. Wie kam es dazu?

 

Mephistopheles: Für mich hat Musik und besonders Black Metal schon lange einen wichtigen Teil meines Lebens ausgemacht. Black Metal ist weit mehr als nur ein Image. In den letzten Jahren gingen die meisten guten Bands verloren und man wurde immer mehr von den neuen Bands und deren sinnlosen Veröffentlichungen enttäuscht. Natürlich gibt es auch heute noch großartige Projekte, welche größten Respekt verdienen, jedoch geht es größtenteils nur noch um Selbstdarstellung und wer die seltensten und extremsten Shirts trägt. Somit habe ich begonnen selbst mir die Musik zugänglich zu machen, welche mich am meisten erfüllt und mir das vermittelt, was ich in all diesen leeren Projekten von heute vermisse und habe begonnen selbst Lieder zuschreiben. „Totenzug“ war mein erstes Werk und die weiteren Lieder der „Vor dem Tor“ Demo folgten innerhalb der nächsten paar Tage.

 

Sturmglanz: In den letzten Wochen und Monaten gab es sehr viel Lob über das Debüt Album, welches bereits auf Tape erschienen ist, aber auch für das erste „Vor dem Tor“ und zweite „Pestabtei“ Demo. Interessieren dich Kritiken, ob positiv oder negativ?

 

Mephistopheles: Ich bekomme von den meisten Kritiken nicht viel mit, da ich nicht das Internet danach durchsuche und man sollte sich auch nicht nur nach der Meinung einer anderen Person richten. Natürlich freut man sich, wenn die eigene Arbeit von anderen gelobt wird und es ist ebenso ein wichtiger Punkt auch negative Kritik zubekommen. Ich stehe meinen Veröffentlichungen selber auch sehr kritisch gegenüber und finde jedes Mal etwas, was ich hätte besser machen können und versuche dann es  bei der nächsten Veröffentlichung besser umzusetzen.

 

Sturmglanz: Wie entsteht ein Song? Sind da bestimmte Stimmungen Voraussetzung?  Gibt es da irgendwelche Einflüsse von außen, welche du dann spontan nutzt?

 

Mephistopheles: Einflüsse von außen, oder persönliche Stimmungslagen fließen natürlich in die Musik mit ein, auch wenn das meist eher ungewollt passiert. Ich denke, dass es besonders bei einem Einzelprojekt sehr schwer ist, die private, momentane Gefühlssituation aus der Musik rauszuhalten. Die meisten Melodien entstehen zufällig während dem Gitarre spielen. Ich versuche mehrere Hauptmelodien mit Hilfe von Übergangsmelodien zu verbinden. Obwohl ich stark darauf achte, dass jede Melodie so aufwendig gestaltet ist, dass die fertigen Lieder keine unnötig oder gar langweiligen Stellen aufweisen.

 

Sturmglanz: Könntest du bitte das lyrische Konzept hinter ''Mondtore“ erläutern?

 

Mephistopheles: Die Texte auf  dem Album beschreiben den jeweiligen Abschnitt meines Lebens, in welchem der jeweilige Song entstanden ist und repräsentiert meine derzeitigen Sichtweisen gegenüber der Außenwelt, wie auch gegenüber meinen eigenen Gedanken. Desweiteren geht es darum, dass zu verehren was mir am wichtigsten ist und dass sind die mystischen und surrealen Aspekte der Natur und der Nacht.

 

Sturmglanz: Viele gute Musiker bringen ihr erstes Material auf dem Markt, doch dann hört man leider nie wieder etwas von ihnen. Kann man in Zukunft auch noch mit so viel Material rechnen? Gibt es  genügend Ideen um weitere  Songs zu schreiben und aufzunehmen?

 

Mephistopheles: Im Laufe des Jahres wird es noch eine Split mit der großartigen finnischen Black Metal Band „Virvatulet“ in verschiedenen Formaten geben. Die nächste reine Gratzug-  Veröffentlichung ist auch schon so gut wie gesichert da bereits 5 neue Lieder langsam Gestalt annehmen. Ich werde so lange Gratzug weiter am Leben erhalten, wie es mir möglich ist mich weiterzuentwickeln.

 

Sturmglanz: Wagen wir einen Blick in die Zukunft. Was ist als nächstes mit Gratzug geplant? Wird einen Patch, Homepage und/oder ein T-Shirt geben?

 

Mephistopheles:  Zum jetzigen Zeitpunkt ist nur die oben genannte Split fest eingeplant. T-Shirts waren bereits ein Gesprächsthema, jedoch sehe ich im Moment noch nicht die Relevanz dafür. Dasselbe gilt für Patches. Vielleicht wird es derartiges in den nächsten Monaten geben. Eine Homepage wird es wohl nie geben, da ich persönlich keinen Sinn darin sehe da eine Myspace-Seite exestiert, auch wenn ich dem Ganzen sehr kritisch gegenüberstehe.

 

Sturmglanz: Hast du alle Instrumente selber eingespielt? Wird Gratzug ein Ein-Mann Projekt bleiben?

 

Mephistopheles: Die ersten beiden Demos sind komplett von mir eingespielt worden. Für das Album wollte ich die Klangqualität etwas steigern und somit habe ich für „Mondtore“ den Bassisten „Macabre“ von der französischen Black Metal Band „Moonreich“, mit welchem ich guten Kontakt habe, als Gastmusiker am Bass mit ins Boot geholt. Jedoch ist er kein festes Mitglied und Gratzug wird weiterhin ein Ein-Mann Projekt bleiben.

 

Sturmglanz: Ursprünglich war die Veröffentlichung des Debüts über das mexikanische Label Azermedoth Records geplant. Nun erscheint dies bei Black Blood Records, was ist da passiert?

 

Mephistopheles: Ich wollte, dass das Album recht schnell veröffentlicht wird, da ich bereits an den Liedern der Split gearbeitet hatte. Jedoch war es Lord Marganor nicht möglich es in den nächsten Wochen zu veröffentlichen, da Azermedoth immer recht überfüllt ist was Releases angeht. Somit habe ich mich entschlossen es doch bei einem deutschen Label zu releasen und Black Blood Records haben sofort für ein Tape- und CD-Release zugesagt. In den nächsten Wochen war auch schon die Kassetten-Version veröffentlicht. Ich bin mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden und denke, dass ich für die nächste Zeit eine Heimat für Gratzug gefunden habe.

 

Sturmglanz: Du hast ja sicherlich die aktuelle Diskussion um das Castle Invasion Festival mitbekommen. Mich interessiert Deine Meinung dazu und generell Deine Einstellung zu politischen Auseinandersetzungen im Black Metal?

 

Mephistopheles: Ich bin kein großer Freund von Festivals und Konzerten jedoch ist es eine Schande, dass Black Metal in der heutigen Zeit einen so großen Aufmerksamkeitsgrad erreicht hat, dass solche Verbote überhaupt zustande kommen können und dann auch noch durch Beeinflussung der Linken. Ich denke dass es mehr als lächerlich ist Bands wie Nargaroth, Moredhel, Eternity und Selbstentleibung überhaupt als faschistisch zu bezeichnen. Besonders da diese Bands all die letzten Jahre nie mit derartigen Verboten konfrontiert wurden. Warum es erst jetzt  als faschistisch und menschenverachtend eingestuft wird ist schon sehr fraglich. Aber ich denke, dass der Veranstalter die Absage der Bands finanziell deutlich spüren wird.

 

Politische Diskussionen im Black Metal sind mittlerweilen eher nervig als aufschlussreich. Ich persönlich halte es für lächerlich sich als Band groß gegen Faschismus aussprechen zu müssen nur um nicht von irgendwelchen linken Gruppierungen als Nazi-Band abgestempelt zu werden. Für mich spielt Politik im Black Metal kein große Rolle, da meiner Meinung nach es im Black Metal um andere Dinge gehen sollte. Ich bin auch privat nicht sonderlich an Politik interessiert somit erübrigt sich für mich das Thema.

 

Sturmglanz: Welche Arten von Musik hörst du selber, wenn du mal keine Musik machst? Welche Bands hältst du für unterstützenswert?

 

Mephistopheles: Privat höre ich hauptsächlich Black Metal und einige Lieder aus anderen Musikgenren, welche es vermögen eine ähnliche Atmosphäre zu erschaffen. Es gibt einige Bands, welche es wert sind sich ihre Veröffentlichungen zuzulegen. Hauptsächlich wären das Gruppen wie Lunar Aurora, Paysage d' hiver, Elysian Blaze, Evilfeast, Katharsis, Monarque und Darkspace sowie die meisten Projekte der Les Legions Noires und einige finnische Black Metal Bands.

 

Sturmglanz: Bitte kommentiere folgende Stichpunkte:

 

-                     Lunar Aurora

 

Die wohl beste Black Metal Band jemals und einer der größten Einflüsse für meine Musik.

 

-                     Social Network (Facebook & Youtube)

 

Ich halte nicht viel von sozialen Internetplattformen jeglicher Art. Ich bin auch in keinem sozialen Netzwerk angemeldet. Die Facebookseite für Gratzug stammt nicht von mir und somit ist der Inhalt dieser mit Vorsicht zu genießen. Youtube bietet die Möglichkeit auf neue Bands aufmerksam zu werden und sich Lieder anzuhören bevor man sich ein Werk zulegt, was ich als sehr positiv ansehe. Jedoch war das auch schon der einzig sinnvolle Aspekt daran.

 

-                     Olympia 2012 London

 

Es gibt kaum etwas was mich weniger interessiert.

 

-                     Black Metal Norwegen

 

Der norwegische Black Metal hat stark an Qualität eingebüßt, was vielleicht daran liegt, dass alle alten Bands mittlerweilen nur noch durch ihre Vergangenheit bestehen. Niemand braucht ein Album wie „Umskiptar“ oder eine Neuaufnahme von „Under the sign of hell“. Jedoch gab es immer wieder gute Platten wie „Frykten Og Mennesket“ von Helvetespine oder dem Großteil der Ragnarok Veröffentlichungen.

 

Sturmglanz: Die berühmten "letzten Worte": Willst Du den Lesern von Sturmglanz noch etwas mit auf den Weg geben?

 

Mephistopheles: Ich hoffe dass ich ein wenig einen Einblick in mein Schaffen ermöglichen  konnte und ich bedanke mich bei dir für das Interview und wünsche dir mit Sturmglanz weiterhin alles Gute.

 

Sturmglanz: Noch mal Danke, dass Du Dir die Zeit für dieses Interview genommen hast!

 

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