Black Metal Termine

An dieser Stelle findet ihr aktuelle Termine zu einzelnen Black Metal Gigs. Alle Angaben haben keinen Anspruch auf  Richtig- und Vollständigkeit. Schickt eure Konzerttermine an folgende E-Mail Adresse: email@sturmglanz.de. Am besten gleich mit einem Flyer zur optischen Präsentation. Tip: Schaut auch in unser Forum für aktuelle Infos. [ zum Forum ]

Review & Bewertungen

Alle unsere Reviews die wir im  Sturmglanz.de Web- zine veröffentlichen sind persönliche Meinungen. Uns interessiert nicht was andere Metal Magazine schreiben, loben oder kritisieren. Wir bilden uns eine eigene Meinung über das uns zugsandten Material. Aus diesem Grunde gibt es bei uns auch keine Punkte oder ähnliche Bewertungsmaßstäbe. [ weiter ]

 

Sturmglanz Veröffentlichung

video

 

Bandinterview: Ahnengrab

 

Nach über 4 Jahren melden sich Ahnengrab mit einem grandiosen neuen Album zurück. Wir sprachen mit Quritte von Ahnengrab und erhielten eine Menge Informationen über den weiteren Werdegang und die Funktionsweise der Band.

 

 

Sturmglanz: Vielen Dank für dieses Interview. Erst mal Glückwunsch zu Eurem neuen Meisterwerk "Omen", dass mich wirklich vom Hocker gehauen hat. Um ehrlich zu sein, habe ich nicht damit gerechnet jemals wieder etwas von Ahnengrab zu hören. Meine erste Frage was habt ihr die letzten 4 Jahre getrieben?

 

AHNENGRAB: Hallo, das freut uns zu hören. Hab Dank für das Lob. Wir haben die letzten 4 Jahre vereinzelt Gigs gegeben und immer mal wieder an dem Album gebastelt. Manche Songs von "Omen"sind schon seit Jahren fest in unserem Set verankert, andere sind erst "in letzter Minute" entstanden. Die große Zeitspanne ergab sich allerdings aus unseren veränderten Lebenssituationen. Mittlerweile wohnen wir auf drei Städte verteilt; alle gehen einem Studium oder einen Beruf nach. Wir haben uns aber gesagt: Wir nehmen uns die Zeit, die wir brauchen und arbeiten so lange an neuen Songs, bis wir als Band damit zufrieden sind.

 

Tracklist: Omen

 

01. Intro / Seeking for the past (4:03)
02. Ruinen (6:09)
03. Die das Licht nie sehen werden (4:29)
04. Gleich einem Stein (4:23)
05. Furcht (6:26)
06. Feuer Kapitel I - Entfacht (3:42)
07. Feuer Kapitel II - Flammenheer (5:11)
08. Ermattend' Glanz im Niedergang (6:34)
09. Wind (5:17)
10. - (1:24)
11. Omen (8:21)
12. Outro (4:48)

 

Sturmglanz: Beginnen wir nochmal von vorn. Kannst du uns als erstes einen kurzen Überblick über die Entstehung und die Geschichte der Band geben?

 

AHNENGRAB: Das Projekt Ahnengrab wurde von Christoph H., Tibor C. und Christoph L. Anfang 2006 gegründet. Nach und nach stießen dann noch Tom "the Hellhamr" Wenzel und Johannes T. zur Band. Zu der Zeit hielt man sich noch an Coversongs wie "Nights Blood"(Dissection) und "Death In Fire" (Amon Amarth) auf. Doch nach kurzer Zeit war uns klar, dass es dabei nicht bleiben wird. Wir haben begonnen, die ersten Songs zu schreiben und vereinzelt Konzerte zu geben. Beim 2. Auftritt (auf dem Rock for Roots) bekamen wir bereits unseren ersten Plattenvertrag und das erste Album "Ahnengrab" wurde veröffentlicht.

 

Sturmglanz: Klär uns doch über die Strukturen von Ahnengrab auf. Hält jemand die Zügel in der Hand und gibt Bandintern den Takt an oder ist jeder gleichberichtigt?

 

AHNENGRAB: Jedes Mitglied der Band steuert auf einer bestimmten Ebene etwas zum Gesamten bei. Grundsätzlich sind allerdings keine wirklich festen Strukturen vorhanden. Nur wenn alle zustimmen, werden Ideen in die Tat umgesetzt.

 

Sturmglanz: Seitens der Fachpresse hagelt es Top-Kritiken zu "Omen". Welchen Stellenwert - den PR-Effekt ausgenommen - nimmt die Meinung der schreibenden Zunft innerhalb der Band ein?

 

AHNENGRAB: Wir freuen uns sehr, die Zustimmung der schreibenden Zunft zu haben. Sicherlich kann man sich aus einigen Reviews schon mal einen Tipp zu Herzen nehmen. Grundsätzlich jedoch schreiben wir die Musik nach unseren Vorstellungen und sind damit bis jetzt auch immer gut gefahren.

 

 

Sturmglanz: Bitte kläre uns über den lyrischen und thematischen Inhalt von "Omen" auf.

 

AHNENGRAB: Ich denke, jeder kann sich die Texte durchlesen und wir auch unschwer erkennen, worum es geht. Wer trotzdem noch offene Fragen zu einzelnen Songs hat,  kann sich jederzeit an uns wenden. Allgemein ist der Titel "Omen" Programm, da fast alle Texte von bestimmten Begebenheiten berichten, seien sie auch fiktiver Herkunft. Jeder einzelne  beschreibt bestimmte Vorzeichen für radikale Veränderungen, beziehungsweise wie man mit ihnen umgeht. So lässt sich im Endeffekt alles am besten zum schlichten, aber prägnanten Titel Omen zusammenfassen.

 

Sturmglanz: Gibt es Punkte die Ihr im Nachhinein anders auf dem Album machen würdet?

 

AHNENGRAB: Warum sollte man sich mit solchen Sachen beschäftigen? Wir widmen uns lieber der Zukunft.

 

Sturmglanz: Ihr singt in deutscher Sprache, die sicherlich sehr ausdrucksstark ist. Normalerweise bevorzugen deutsche Death und Black Metal Bands jedoch Englisch, abgesehen von einigen Ausnahmen. Gibt es für die Sprachenwahl einen speziellen Grund?

 

AHNENGRAB: Ehrlich gesagt war uns allen von vorn herein klar, dass die Texte auf Deutsch sein sollten. Wir sind unter anderem mit der Musik von Bands wie Riger, Dies Ater und Minas Morgul groß geworden sind und sind uns dadurch des Potentials der Sprache in diesem Genre durchaus bewusst.

 

Sturmglanz: Ihr habt nun bereits ein paar Auftritte hinter euch gebracht. Gibt es da irgendwelche Erlebnisse die ihr uns erzählen wollt oder könnt?

 

AHNENGRAB:   Leider gibt es so unendlich viele Stories... Es würde den Rahmen des Interviews sprengen, alle mitzuteilen. Ich denke mal, eine der prägnantesten Erlebnisse trug sich vor ein paar Jahren zu. Wir hatten einen Auftritt in der Schweiz und waren am nächsten Tag überpünktlich am Flughafen. Schnell saßen wir in der Flughafenkneipe und tranken Bier für ein gefühltes Monatseinkommen pro 300ml. Wir waren dann noch schön shoppen und Essen und sind danach gemütlich zum Check In. Dort erzählte man uns, dass der Flieger schon längst in Berlin wäre. Ja... Irgendjemand hat da wohl die Ankunftszeit mit der Abflugzeit verwechselt. Es war eine schöne Autofahrt mit einem Mietauto über 1000 Kilometer nach Hause. Selten so über die eigene Doofheit gelacht.

 

Sturmglanz: Lass uns nochmal ein Blick auf die hiesige Szene werfen. Es existieren ja bekanntlich unglaublich viele Black Metal-Bands in Deutschland. Wodurch unterscheidet ihr euch eurer Meinung nach vom Rest?

 

AHNENGRAB: Ich denke, dass es sehr schwer ist, uns überhaupt eine Genrebezeichnung geben. Es gab auch im Vorfeld der Produktionen schon große Diskussionen, was für Musik wir denn eigentlich machen. Es ist genau dieselbe Grundlage dieser Diskussionen, welche als Antwort auf deine gelten dürfte.

 

 

Sturmglanz: Auf Eurer Webseite gibt es ein ganz klares Statement, dennoch will ich nochmal nachhaken. Wie reagiert ihr eigentlich auf Vorwürfe von der Antifa, dass ihr Kontakt zur rechten Black Metal Szene haben müsst, weil der Name Ahnengrab evtl. darauf schließen lassen könnte? Oder wie kam das Statement zu Stande?

 

AHNENGRAB: Solch ein sensibles Thema sollte von beiden Seiten erst nach gründlicher Reflexion und dem Aneignen von fundiertem Wissen betrachtet werden. Deshalb ist es wichtig, ein bestimmtes Gesprächsniveau zu halten, denn Impulsivität hat bei Ideologie-Fragen keinen Platz. Für all jene Menschen, die dieses Niveau nicht haben oder sich durch derlei Aussagen und Anschuldigungen beeinflussen lassen, haben wir das Statement gemacht. Dieses spiegelt unseren ehrlichen Standpunkt wieder und sollte all den Zweiflern Antwort genug geben.

 

Sturmglanz: Was persönlich glaubt Ihr, ist der Grund, dass innerhalb der Metalszene vor allem der Black Metal Nährboden für rechtes Gedankengut zur Verfügung stellt?

 

AHNENGRAB: Wahrscheinlich sind es die englischen Texte. Nein, mal im Ernst: Vielleicht sind es Emotionen wie Hass und Verachtung, die in beiden Diskussionspunkten zu finden sind. Vielleicht aber auch nicht. Wir reden hier von der Subkultur einer ohnehin schon sehr vielschichtigen Subkultur. Dazu kommt das große Problem namens Medien. Deren Selbsterhaltungstrieb, den Nazi-Terror auszurufen, findet somit gerade hier ein gefundenes Fressen. Allerdings ist dieses Damokles-Schwert viel zu heikel und ambivalent, um es zu pauschalisieren. Jeder sollte sich hierzu eine eigene, fundierte Meinung bilden, statt dem Medien-Hype zu glauben und blind zu folgen.

 

Sturmglanz: Geht ihr privat auch auf Konzerte?

 

AHNENGRAB: Natürlich! Ein paar Festivals im Sommer müssen schon mitgenommen werden; die kleineren Konzerte mit lokalen Band-Acts gehören supportet und befreundete Bands gehören frequentiert. Nichts geht über ein gutes Livekonzert.

 

Sturmglanz: Wie schwer ist es, Beruf und Musik unter einen Hut zu bringen? Von der Musik alleine könnt ihr ja kaum leben.

 

AHNENGRAB: Zwischen den Veröffentlichungen ist es recht entspannt. Hier kann man all die Konzerte, Proben und dergleichen mit dem beruflichen Zeitplan in Einklang bringen. Kompliziert wird es erst, wenn es ans finale Songwriting, die Studiozeit und den ganzen "Releasezirkus" geht. Einfach ist das für keinen von uns. Wir studieren oder sind ständig auf Montage. Wahrscheinlich ist es aber genau das, weswegen wir als mit Ahnengrab als Band auftreten und Alben produzieren. Das Wissen, demnächst wieder auf der Bühne zu stehen, um für eine Stunde die Welt einfach mal Welt sein zu lasse...

 

Sturmglanz: Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit euren Label Einheit Produktionen zustande?

 

AHNENGRAB: 2009 kam es auf einem Festival zum ersten Kontakt mit dem Einheit Team. Stück für Stück lernte man sich kennen; traf sich immer wieder bei Konzerten. Richtig intensiv wurde der Kontakt, als wir Olaf (dem Chef) eine Promo mit 4 neuen Songs zusteckten. Seine anfängliche Skepsis war verflogen und sehr schnell wurden Pläne geschmiedet. Die Vertragsverhandlungen gingen zügig vonstatten, so dass wir im Sommer den Vertrag unterzeichneten und das Studio enterten. Bislang sind wir mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Es gibt fast täglichen Kontakt und man kommt einfach gut miteinander klar! Der wichtigste Punkt ist aber, dass wir in sämtlichen Belangen (musikalisch wie gestalterisch) absolute Freiheit haben.

 

Sturmglanz: Mit welcher Band würdet ihr gerne touren?

 

AHNENGRAB:  Ich kann nur für mich sprechen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass meine Bandkollegen mich dafür steinigen werden, sag ich mal "Blind Guardian".

 

Sturmglanz: Erklärt unseren Lesern doch bitte den Zusammenhang zwischen Ingo Tauer  von Riger und Ahnengrab?

 

AHNENGRAB: Man sollte vielleicht im Vorfeld erwähnen, dass Tom und ich Mitglieder bei Riger sind und wir allesamt aus Frankfurt an der Oder kommen. Ingo ist ein guter Freund der Band und ein vielseitiger Künstler, der seinesgleichen sucht. Deshalb haben wir ihn 2008 für das Cover und Layout unseres Debut - Albums verpflichtet und waren vom Ergebnis (wie abzusehen war) sehr begeistert. Dementsprechend sind wir ihm treu geblieben und ich freue mich sagen zu können, dass er dieses Mal wirklich noch einen drauf gesetzt hat.

 

Sturmglanz: Wird es jetzt mit Ahnengrab wieder eine längere Pause geben oder habt ihr jetzt aufgrund des Erfolges von "Omen" Blut geleckt und arbeitet schon an neuem Material?

 

AHNENGRAB: Es ist schön zu sehen, dass Omen gut ankommt. Allerdings werden wir deswegen nicht in einen Wahn verfallen und inflationär viele Songs und Alben publizieren. Ahnengrab wird sich wieder die Zeit nehmen, die dem Ganzen unseres Erachtens nach einfach braucht. Und natürlich stehen die ersten Ideen auch schon wieder im Raum.

 

Sturmglanz: Vielen dient das Internet als Kommunikationsmittel, e-Mail erlaubt einfache Bestellungen auch bei kleineren Versänden, Bands können miteinander kommunizieren, eventuelle Auftritte planen und man kann Musik austauschen. Es hat aber auch durchaus seine Schattenseiten, betrachtet man so manche Preise bei  eBay oder den illegalen Downloads. Wie steht Ihr dazu?

 

AHNENGRAB: Das Thema "moderne Medien" ist, wie bereits oben angeschnitten, ein unglaublich ambivalentes Diskussionsthema. Fakt ist: Wir leben in einer Mediengesellschaft und müssen uns dieser auch anpassen. Dies kann die Kommunikation erheblich erleichtern sowie neue Wege eröffnen; allerdings gehen auch die Schattenseiten nicht spurlos an uns vorbei. Es ist gut, dass Interaktion heutzutage so leicht gemacht wird. Auch wir als Band profitieren von Online-Werbung und ähnlichem. Leider gibt es auch genug Idioten, die sich lieber eine Platte schwarz herunterladen, statt den Bands den nötigen Respekt und die Wertschätzung zu zollen und die Platte schlicht zu kaufen. Und auch, wenn uns in dieser Hinsicht die Hände gebunden sind: Gutheißen können und werden wir solche Aktionen nicht.

 

Sturmglanz: Was ist als nächstes mit Ahnengrab geplant?

 

AHNENGRAB: Geplant für dieses Jahr ist eine Split CD mit der Band Thormesis. Die haben uns in unserer Zeit als Band schon viele Möglichkeiten verschafft, uns auch in anderen Teilen Deutschlands einen Namen zu machen! Ideen für solch ein Vorhaben sind bereits, wenn auch fragmentiert, vorhanden...

 

Sturmglanz: Die letzten Worte gebühren euch! Danke für das Interview!

 

AHNENGRAB: An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der Band bei allen Personen bedanken, welche es uns ermöglicht haben, die Scheibe so zu veröffentlichen wie sie jetzt ist. Besonders unserem Label „Einheit Produktionen”, Eric Krause für den fetten Sound und natürlich Ingo Trauer für das apokalyptische Artwork gilt ein tausendfacher Dank! Macht euch auf was gefasst und zerrt euch das Album rein!

 

Praise the Eierklausand Stay Heavy!

 

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