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Acherontas - Amarta अमर्त (Formulas of Reptilian Unification Part II) (W.T.C. 2017)

Datum: 25 Apr 2017 Kategorie: abcde

 



Acherontas - Amarta अमर्त (Formulas of Reptilian Unification Part II) (W.T.C. 2017). Das sechste Album der griechischen Okkult-Avantgardisten (Ruhe bewahren) ACHERONTAS steht bei World Terror Committee in den Startlöchern und wird Ende Mai 2017 erhältlich sein. Genauer gesagt handelt es sich dabei um die namentliche Fortsetzung des 2015er erschienen Albums „Ma-IoN (Formulas of Reptilian Unification)“. Nach den ersten beiden Durchläufen gibt es recht schnell ein erstes Fazit zu verkünden. ACHERONTAS sind wieder etwas rauer geworden.

Die Herren haben sich wieder deutlich mehr dem Black Metal zugewandt. Die Ambient-Passagen, welche noch auf dem Vorgänger Album eine wichtige Rolle spielten, wurden kurzer Hand gestrichen. Das könnte vielleicht daran liegen, dass sich Frontmann Acherontas V.Priest innerhalb seines zweiten Projekts SHIBALBA deutlich mehr im Okkult-Ambient-Genre austoben kann und damit ein weiteres geeignetes Medium gefunden hat diesen Stil zu leben. Ich befürworte diese Entwicklung und kann daher mit Freude sagen, dass ich jetzt wieder mehr den Fokus auf ACHERONTAS legen werde. Doch kommen wir zurück zum vorliegendem Album: Als typisch hat sich inzwischen die Angewohnheit herausgestellt, dass die Gitarren hin und wieder konkrete Riffmuster zu formen, die sich aus dem Dunst erheben und eine konturenstarke Gestalt annehmen, ohne dabei jedoch auf Dauer ein tragendes Element einrichten zu wollen. Das Vorgehen erweist sich im Vergleich zu anderen Black Metal Bands als prägnanter, man belässt es nicht bei abstrakten Gestalten, sondern traut sich immer wieder, klassische Heavy Metal Objekte abzubilden, die als Relikt einer traditionellen Gegenwart erkenntlich sind. Gerade hier gelingt es den Herren wieder das höchste Maß an Atmosphäre und Hingabe. So auch die smal: Wenn „Rosa Andromeda“ seine majestätische Gitarrenlinie über das Feld jagt oder „Yesod Inversum “ melancholische Klage-Wellen nachschickt, wird man ebenso gepackt wie in den Schlüsselmomenten der letzten Alben, nur eben auf eine neue Art und Weise, wie man sie bislang noch nicht erfahren hat. Im Ganzen wirkt „Amarta अमर्त (Formulas of Reptilian Unification Part II)“ etwas emotionaler und damit auch zugänglicher als das Vorgängerwerk, das jede Art von Dunkelheit in Geräuschen und Samples verschwinden ließ. Stücke wie insbesondere „Savikalpa Samadhi“ bekennen sich zur Melancholie und werden damit sicher auch der Anklage gerecht, die sie mit diesem Album anbringen wollen. Lyrisch legt man sich erneut nicht auf einzelne Entität wie „Trauer“, „Schrecken“ oder „Okkultismus“ aber auch diesmal nicht festlegen, dafür ist die aufbereitete Thematik zu breitflächig.

FAZIT: Man kann schon sagen, dass ACHERONTAS ihren Weg gefunden haben und thematisch nicht allzu weit in die Ferne zu driften. Konzeptionell betrachtet bewegt sich stets etwas Großes auf sein Ende zu. Aber es ist faszinierend, auf welch unterschiedliche Art die Ergebnisse zu packen wissen. Ja, ohne Frage, „Amarta अमर्त (Formulas of Reptilian Unification Part II)“ verfügt über keinerlei neue Methoden des Ausdrucks und machen relativ einfache Soundlinien zu einer komplexen Klangfarbe. Wirklich köstlich, schmackhafter Black Metal, die der Hörer trotz des etwas komplizierten CD-Titels, hier serviert bekommt. Frag sich nur wer für das Cover verantwortlich ist, da dies meiner Meinung nicht kompatibel zur hörbar harmonischen Musik ist. Die Kreativköpfe aus Griechenland haben erneut überzeugt.




Tracklist:
01. Tablets of Mercury 02:54
02. Schism of Worlds 06:14
03. I-AM Ness - The Tradition of EYE 04:27
04. Sopdet Denudata 06:07
05. Yesod Inversum 05:50
06. Rosa Andromeda 04:53
07. Savikalpa Samadhi 09:07
08. Amarta 07:57

Varar Wallheim

 


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Posted on 25 Apr 2017 by Varar Wallheim /Sturmglanz

 

 

 

 

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